Divestment

Pressemitteilung vom 27. April 2017

Paris/München, 27.4.2017   Der Versicherungskonzern Axa hat auf seiner Hauptversammlung am Mittwoch verkündet, Geschäfte mit der klimaschädlichen Kohleindustrie weiter einzuschränken.

Pressemitteilung vom 7. März 2017

March 7, 2017    In response to the Norwegian Government Pension Fund’s new “Responsible Investment” Report, NGOs warn that the divestment of many coal companies is still overdue. In 2015, the Norwegian Parliament directed the Pension Fund’s manager, Norges Bank, to divest companies that “base 30% or more of their activities on coal” by the end of 2016.

Pressemitteilung vom 31. Januar 2017

Sassenberg, 31.1.2017   Wie zahlreiche Medien berichten, plant die Deutsche Bank einen teilweisen Ausstieg aus Kohle. Spiegel Online titelt: „Deutsche Bank will aus Kohlefinanzierung aussteigen“. Auf Bild.de heißt es: „Deutsche Bank gibt keinen Kredit mehr für Kohlestrom“. Die Bewertung von urgewald fällt deutlich anders aus.

Beitrag vom 23. Januar 2017

Zusammen mit über 90 Organisationen weltweit hat urgewald eine Erklärung zu den jüngsten Morden in der Kohleregion Cesar in Kolumbien veröffentlicht. In der Erklärung verurteilen wir die Gewalt gegen die Zivilgesellschaft, insbesondere den jüngsten Mord an Aldemar Parra García, der am 7. Januar von bislang unbekannten Tätern erschossen wurde.

Pressemitteilung vom 14. November 2016

Marrakesch, 14.11.16    In den vergangenen Monaten hat eine Reihe von Großbanken weltweit neue Richtlinien zur Finanzierung der klimaschädlichen Kohle beschlossen, darunter die Deutsche Bank, Société Générale und Citigroup. Sie wollten vor und nach dem Weltklimagipfel von Paris Politik und Öffentlichkeit überzeugen, dass sie ihre Klima-Verantwortung ernst nehmen. Zum Anlass der laufenden Klimaverhandlungen in Marrakesch haben die NGOs Banktrack, Les Amis de la Terre, Market Forces, Rainforest Action Network und urgewald die Kohle-Richtlinien von 22 Banken aus Australien, Europa und den USA bewertet.

Pressemitteilung vom 14. Oktober 2016

Vom 28. bis 30. Oktober informiert urgewald auf der Messe Heldenmarkt in Düsseldorf über ethische und unethische Bankgeschäfte. „An unserem frisch überarbeiteten Messestand laden wir die Menschen ein, sich über die dunklen Seiten des Geldes, aber auch über die zahlreichen Alternativen für einen nachhaltigeren Umgang mit Geld auszutauschen. Und das in entspannter Atmosphäre, ohne Finanzkauderwelsch. Wir sind überzeugt, mit richtigen Entscheidungen können wir alle unsere Banken- und Anlagewelt positiv verändern“, sagt Agnes Dieckmann von der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald.

Beitrag vom 8. Juni 2016

Vor einem Jahr hat das norwegische Parlament eine historische Entscheidung gefällt. Die Regierung wurde aufgefordert Kohle-Anlagen des staatlichen Pensionsfonds (GPFG) weitgehend zu beenden. Es sollen demnach alle börsennotierten Unternehmen ausgeschlossen werden, wenn sie "30 % oder mehr ihrer Aktivitäten auf Kohle basieren und/oder 30 % ihrer Einnahmen aus Kohle generieren." Das war ein wichtiger Durchbruch, da die Schwelle von 30 % einen neuen Maßstab für Divestment-Aktionen großer Investoren etablierte. Doch was ist nach einem Jahr passiert? Wie viel Wegstrecke hat Norwegen beim Kohle-Divestment noch vor sich? Um das zu beantworten, hat urgewald eine neue "To-Do-List" und ein Briefing vorbereitet.

Beitrag vom 21. April 2016

Auf der diesjährigen Hauptversammlung hat sich Commerzbank-Chef Martin Blessing nach acht turbulenten Jahren von der Vorstandsspitze verabschiedet. Ein „ordentliches“ vergangenes Geschäftsjahr sollte seinen Abgang krönen. „Ordentlich“ sind jedoch auch die Risiken aus verwerflichen Geschäften. Dies haben unsere Expertinnen Barbara Happe und Kathrin Petz in ihren Redebeiträgen deutlich gemacht (unten zum Download).

Beitrag vom 19. April 2016

Der Energieriese hat die Energiewende verschlafen. Mit Kohle und Atom kann er kein Geld mehr verdienen. Doch die RWE-Manager haben eine Idee: Sie gründen eine Konzerntochter, die nach Zukunft aussieht. Ist das endlich das Ende für die alte, dreckige Energiewelt?  Unser Kurzfilm über das grüne Märchen von RWE...

Pressemitteilung vom 11. März 2016

Heute hat die Deutsche Bank ihre neuen Unternehmensberichte für das vergangene Jahr veröffentlicht. Die Umweltorganisation urgewald sieht darin einen Beleg, dass Deutschlands größte Privatbank an der massiven Finanzierung der klimaschädlichen Kohle-Industrie festhalten will. Im Bericht „Unternehmerische Verantwortung“ schreibt die Bank lapidar, Kohle werde weiterhin benötigt. Dies nutzt sie als Rechtfertigung, um weiterhin Milliarden in diesen klimaschädlichen Sektor zu investieren. Die erstmals verkündete Reduzierung der Gelder für das verwerfliche Kohleabbau-Verfahren "Mountaintop Removal" (MTR) reicht bei Weitem nicht aus.

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