Aserbaidschan

Pressemitteilung vom 22. September 2017

Der Skandal um Geldwäsche und die Beeinflussung europäischer Politiker durch das Regime in Aserbaidschan erreicht nun auch die deutsche Politik. Eine deutsche Politikerin und das bislang von der Bundesregierung mit vorangetriebene Gaspipelineprojekt Southern Gas Corridor stehen nun im Zusammenhang mit den Enthüllungen zum „Azerbaijani Laundromat“.

Pressemitteilung vom 6. September 2017

Zum Geldwäscheskandal in Aserbaidschan (Stichwort "Azerbaijani Laundromat") sagt Regine Richter, urgewald-Expertin für öffentliche Banken:

Pressemitteilung vom 7. Juni 2017

Essen, 7.6.2017    Während andere große Energieversorger aktiv werden, ignoriert Uniper weiterhin Menschenrechtsverletzungen in seiner Kohlelieferkette. Vor der morgigen Hauptversammlung des Düsseldorfer Energiekonzerns kritisiert die Menschenrechtsorganisation urgewald, dass dieser noch immer Blutkohle aus der Region Cesar in Kolumbien bezieht.

Pressemitteilung vom 22. Februar 2017

Berlin/Brüssel     Morgen laden Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew und der Vizepräsident der EU-Kommission, Maroš Šefčovič, zu einem hochrangigen Treffen in Aserbaidschans Hauptstadt Baku ein.

Pressemitteilung vom 20. Dezember 2016

Washington, 20.12.2016   Der Verwaltungsrat der Weltbank will heute eine Entscheidung zur umstrittenen Gaspipeline Southern Gas Corridor (SGC) fällen. Auf der Tagesordnung steht ein Beschluss zu einem Kredit über rund 800 Mio. US-Dollar für die Transanatolische Gaspipeline (TANAP), das türkische Teilstück des SGC.

Pressemitteilung vom 9. Dezember 2016

Berlin, 9.12.2016   Zum morgigen Internationalen Tag der Menschenrechte veröffentlicht urgewald die deutsche Version der Multimedia-Slideshow „Walking The Line“. Sie zeigt die Folgen der Mega-Pipeline „Southern Gas Corridor“, die Europa mit Gas aus Aserbaidschan versorgen soll und derzeit gebaut wird.

Pressemitteilung vom 12. Mai 2016

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) begeht heute ihre diesjährige Hauptversammlung in London. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens schaut sie zurück und nach vorn unter dem Motto „Den Wandel beeinflussen – die nächsten 25 Jahre“. Dass dieser „Wandel“ oft in die falsche Richtung geht, zeigt der neue Bericht „Lost in Transition, den die urgewald-Partnerorganisation CEE Bankwatch Network veröffentlicht hat. Der Bericht beleuchtet die Arbeit der EBRD anhand von Projekten in Aserbaidschan, der Mongolei, Georgien, der Ukraine und in Ägypten.

Pressemitteilung vom 22. Juli 2015

Update (23.7.15): Der Verwaltungsrat der Entwicklungsbank EBRD hat heute einen Kredit in Höhe von 500 Millionen US-Dollar für den russischen Öl- und Gaskonzern Lukoil genehmigt. Konkret wird die EBRD einen Teil zur Gesamtsumme beitragen und weitere Banken einladen, sich ebenfalls zu beteiligen. urgewald-Expertin Regine Richter kommentiert: Das ist eine enttäuschende Entscheidung des Verwaltungsrats. Zu den EBRD-Kernaufgaben gehört die Förderung von Menschenrechten, Demokratie, Pluralismus und Rechtssicherheit. Das aserbaidschanische Regime tritt all diese Werte mit Füßen und nutzt seine Öl- und Gasvorkommen als Joker, um damit durchzukommen."

Pressemitteilung vom 10. Juni 2015

Am Nachmittag des 9. Juni wurde die britische Aktivistin Emma Hughes an der Einreise nach Aserbaidschan gehindert. Die Mitarbeiterin der Umweltorganisation Platform wurde am Flughafen in Baku festgehalten und noch in der Nacht zurück nach London geschickt.

Beitrag vom 11. Februar 2015

Auf der Suche nach neuen Gasquellen plant die Europäische Union (EU) eine Zusammenarbeit mit dem autoritären Alijew-Regime in Aserbaidschan. Das soll künftig das Gas für die neue Mega-Pipeline Southern Gas Corridor liefern. Über die Folgen für Menschenrechte und Klimaschutz hat die Expertin Regine Richter von urgewald im EU-Radio-Kanal euranet plus gesprochen. (Audio-File)

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