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Moritz Schröder-Therre
Pressesprecher
moritz@urgewald.org
+49 152 21579977
Ognyan Seizov
Dr. Ognyan Seizov
Leiter Internationale Kommunikation
ognyan.seizov@urgewald.org
+49 (0)30 863 2922-61
Zitat aktuell

„Deutsche Bank tritt mit neuen Total-Anleihen ihre Klimaziele mit Füßen“

Frankfurt, 01.07.2025

Aktuelle urgewald-Finanzrecherchen zeigen, dass die Deutsche Bank heute zusammen mit anderen Banken insgesamt drei neue Anleihen des Öl- und Gaskonzerns TotalEnergies herausgegeben hat. Diese haben einen Wert von insgesamt 3 Mrd. US-Dollar und eine Laufzeit bis 2031, 2035 bzw. 2040[1]. Weitere an der Herausgabe beteiligte Banken sind BBVA, JPMorgan, Royal Bank of Canada, Société Générale and Wells Fargo. Die Deutsche Bank steht bei den aktiven Anleihen von TotalEnergies mit insgesamt 19 herausgegebenen Anleihen an dritter Stelle aller Banken weltweit.[2]

Pressemitteilung

Kapazitätsmärkte: Deutsche Energieversorger haben im Ausland Milliarden kassiert

Berlin, 26.06.2025

Laut einer neuen Analyse der zivilgesellschaftlichen Koalition Beyond Fossil Fuels (BFF) haben die deutschen Stromkonzerne RWE und Uniper im europäischen Ausland mehr als 2,4 Milliarden Euro an sogenannten Kapazitätszahlungen erhalten. Dabei handelt es sich um ein System, bei dem Energieunternehmen Geld dafür bekommen, dass ihre Kraftwerke im Notfall bereitstehen – auch wenn sie keinen Strom liefern. Bezahlt wird das von den Stromkund*innen in den jeweiligen Ländern über Zusatzkosten auf der Stromrechnung.

Pressemitteilung

Versicherer: NGO-Koalition fordert mehr finanzielle Sicherheiten für fossile Investitionen

Berlin, 24.06.2025

Im Vorfeld der Regulierungskonferenz des Gesamtverbands der Versicherer (GDV) am Donnerstag in Berlin ruft urgewald die Europäische Kommission auf, höhere Eigenkapitalanforderungen für fossile Investitionen von Versicherern einzuführen. In einem von der Kommission beauftragten Bericht vom 7. November 2024 kommt die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen (EIOPA) zu dem Schluss, dass Investitionen in fossile Energien einem erhöhten Transitionsrisiko unterliegen. Um dem gerecht zu werden, empfiehlt EIOPA höhere Kapitalanforderungen für Investitionen in fossile Energien. Im Februar 2025 unterzeichneten urgewald und 21 weitere zivilgesellschaftliche Organisationen einen von Finance Watch entworfenen Brief, in dem sie die Europäische Kommission zur Umsetzung der Empfehlung auffordern.

Pressemitteilung

Umstrittene Öl-Auktion schwächt Ansehen Brasiliens im Vorfeld des Klimagipfels

Belém/Rio de Janeiro, 18.06.2025

Gestern hat die brasilianische Agentur für Erdöl, Erdgas und Biokraftstoffe (ANP) versucht, 172 Explorationsgebiete für Öl und Gas an fossile Konzerne zu versteigern. Die Gebiete verteilen sich auf die fünf Sedimentbecken „Foz do Amazonas“, „Santos“, „Pelotas“, „Potiguar“ und „Parecis“. Sie haben eine Gesamtfläche von 145.600 km2 – ein Gebiet größer als Nicaragua.

Medienbriefing

Banken-Studie: Deutsche Bank weltweit größte Geldgeberin des Ölriesen BP

New York/Frankfurt, 17.06.2025

Die heute veröffentlichte 16. Auflage des Bankenberichts „Banking on Climate Chaos“ (BOCC) zeigt, in welchem Ausmaß die 65 führenden Banken der Welt über 2.700 Unternehmen aus der Kohle-, Öl- und Gasindustrie in den vergangenen Jahren mit Geld versorgt haben. Es ist damit die umfassendste Analyse zu den fossilen Finanzgeschäften der weltweit größten Banken. Die Studie erfasst neben der Kreditvergabe auch die Unterstützung bei der Emission von Wertpapieren, das so genannte „Underwriting“. 

Pressemitteilung

DWS: NGOs kritisieren leere ESG-Versprechen

Frankfurt, 12.06.2025

Vor der Aktionärsversammlung der Deutsche-Bank-Tochter DWS am Freitag üben der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen, Facing Finance und urgewald Kritik an klimaschädlichen und menschenrechtlich fragwürdigen Investitionen des Fondsanbieters. Dies tun sie gemeinsam mit Philippe Diaz, ehemaliger Mitarbeiter des WWF, der durch seine öffentliche Greenwashing-Kritik im Zusammenhang mit einem DWS-Fonds bekannt geworden ist[1], welcher zusammen mit dem WWF aufgelegt wurde. Das Bündnis bemängelt außerdem die Abschwächung der Nachhaltigkeitsbemühungen der DWS, was sich aus der vorab veröffentlichten Rede von Konzernchef Stefan Hoops[2] herauslesen lässt. Dabei war der Konzern noch im April in den Schlagzeilen wegen eines von der Staatsanwaltschaft Frankfurt verhängten Millionenbußgelds im Zusammenhang mit Greenwashing-Vorwürfen. 

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