Was macht eigentlich mein Geld?

Immer öfter fragen wir nach, wie etwas hergestellt wird, was in unseren Lebensmitteln drin ist und unter welchen Bedingungen Menschen, die für uns produzieren, arbeiten müssen. Unser Einkaufsverhalten hat realen Einfluss auf das Leben von Menschen in aller Welt und immer öfter treffen wir bewusste Konsumentscheidungen: Bio, fair und regional liegen im Trend.

Auf jedem Joghurtbecher steht drauf, was drin ist. Aber was die Bank mit unserem Geld macht, steht auf keinem Kontoauszug. Wem vertrauen wir da eigentlich unser Geld an?

urgewald legt schmutzige Geschäfte offen: Streumunition in Riester-Produkten, Klimakiller-Banken, Finanzierung von Atomkonzernen. 2010 veröffentlichten wir die Broschüre „Wie radioaktiv ist meine Bank?“, die uns nach der Atomkatastrophe in Fukushima förmlich aus den Händen gerissen wurde. Jeder wollte wissen, ist meine Bank dabei?

Geldgeschäfte sind ein wirkungsvoller Hebel
Auch beim Thema Geldanlage gibt es Alternativen. Nachhaltige Banken bieten Girokonten, Spar- und Tagesgeldkonten und Direktbeteiligungen an Unternehmen. Sie beraten bei der Auswahl von Fonds, der Altersvorsorge und bei der Vermögensverwaltung. Was machen diese Alternativbanken anders als herkömmliche? Wie gehen sie mit dem Geld ihrer Kunden um und sind die Nachhaltigkeitsbanken erfolgreich?

Geld anlegen bei den Alternativbanken und Kirchenbanken, in eine Bürgeraktiengesellschaft oder eine Genossenschaft fördert nachhaltiges Wirtschaften. Mit unseren Kampagnen fordern wir die großen Privatbanken zu einer grundsätzlichen Kurskorrektur auf. Auch Sparkassen und Volksbanken können neue Wege einschlagen und der Nachhaltigkeit in ihrem Alltagsgeschäft mehr Gewicht verleihen. Dass das möglich ist, zeigen einige erfolgversprechende Pilotprojekte. Zugleich geben wir Verbraucher und Verbraucherinnen Tipps, die beim kritischen Nachfragen nützen und beim Wechseln unterstützen.

Mehr Informationen finden sie in unserer Broschüre: "Was macht eigentlich mein Geld?", die Sie im Shop bestellen können und sich hier anschauen können.

Die Broschüre und die gesamte Kampagne „Was macht eigentlich mein Geld?“ wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert.