Wie radioaktiv ist meine Bank?

„Wie radioaktiv ist meine Bank?“, diese Frage war unser Leitmotiv für eine internationale Recherche. Wir haben dabei untersuchen lassen, welche Banken die Atomindustrie mit Investitionsgeld und Krediten versorgen.

Für gewöhnlich erfährt ein Kunde nicht, ob seine Bank Atomkonzerne finanziert, oder Geschäfte mit Rüstungsunternehmen macht. So ahnen viele Menschen nicht, dass sie ein "radioaktives" Bankkonto haben. Über Geschäfte dieser Art reden die Banken nämlich nicht so gerne. Mit bunten Bildern und schönen Worten suggeriert die Werbung der Institute, das Geld ihrer Kunden vermehre sich sicher und neutral. 

Für Bankkunden in Deutschland gibt es nun eine Liste von Banken, die Atomgeschäfte finanzieren. (Stand 2010) Vom Uranabbau, über den Bau von Atomkraftwerken bis hin zur Lagerung von Atommüll. Wer nicht möchte, dass sein Geld für die Atomindustrie arbeitet, findet hier wichtige Informationen und sollte mit seinem Gesparten zu einer "atomfreien" Bank wechseln.

Zum zweiten Jahrestag des Atomunfalls in Fukushima präsentiert urgewald erneut eine Untersuchung: Was haben deutsche Banken aus Fukushima gelernt? In einer Fragebogenaktion antworteten die acht größten Finanzinstitute, welche Konsequenzen sie aus der Atomkatastrophe gezogen haben und welche Rolle Atomfinanzierungen heute in ihren Portfolios spielen.

Briefing "Was haben deutsche Banken aus Fukushima gelernt?"

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Film von: Kina Meyer und Jan Becker, 2 Spot mit Unterstützung von Jonathan und Torben, Hauptdarsteller: Burkhard Schmeer, Fotos Greenpeace