Weltbank-Jahrestagung: NGO-Bündnis und Klimastreik-Bewegung fordern Ausstieg aus Fossil-Projekten

Medien-Info
Washington, D.C. ,  10.10.2019

Ein NGO-Bündnis ruft zusammen mit der US-Klimastreikbewegung zu einem Protest im Rahmen der Weltbankjahrestagung in Washington auf. Hintergrund: Aktuelle urgewald-Recherchen setzen die Weltbankgruppe und Anteilseigner wie Deutschland beim Klimaschutz massiv unter Druck. Demnach hat die wichtigste Entwicklungsbank der Welt in den vergangenen fünf Jahren in 45 Ländern die Entwicklung klimaschädlicher fossiler Energieprojekte unterstützt, entweder durch Projektfinanzierung, entwicklungspolitische Gelder oder technische Hilfe. Sie stellte über 12 Milliarden US-Dollar für 88 fossile Projekte bereit. Damit arbeitet die Weltbank den eigenen Klimaschutzzielen entgegen.

Ute Koczy, Weltbank-Campaignerin bei urgewald, wird mit Kolleg*innen vor Ort einen „Carpet of Truth“ präsentieren, der sämtliche fossilen Vorhaben der Weltbank offenbart. Außerdem wird sie mit weiteren NGO-Vertreter*innen einen Brief mit Forderungen an Weltbank-Präsident David Malpass sowie den deutschen Exekutivdirektor Jürgen Zattler überreichen.

Protestaktion: "World Bank: Stop Financing Fossil Fuels – NOW!"

•    18. Oktober, 12 Uhr Ortszeit (18 Uhr dt. Zeit)
•    Washington; Weltbank-Zentrale (H Street / Pennsylvania Av.)

Beteiligte Organisationen neben urgewald (u.a.)

SustainUS, Fridays for Future USA, Climate Network, Action Aid, Bretton Woods Project, The Big Shift, Women’s Earth and Climate Action Network (WECAN), E3G, 350.org, Oil Change International, Fair Deal for Guyana, BIC Europe

 

Kontakt

    Bild Anprechpartner   Moritz Schröder-Therre

    Moritz Schröder-Therre
    Pressesprecher
    moritz [at] urgewald.org
    +49 (0)2583/30492-19

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