Presse

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12. Dezember 2017

Paris, Dec. 12, 2017   Friends of the Earth (France) and Urgewald (Germany) applaud the major new divestment steps taken by French insurer AXA, the world’s 3rd largest insurance company. After a first reduction of its coal investments in 2015, AXA’s CEO Thomas Buberl announced at today’s “One Planet Summit” in Paris that AXA will divest an additional EUR 2.4 billion in coal assets and EUR 700 million in tar sands assets.

12. Dezember 2017

Paris, 12.12.2017    Die NGOs Les Amis de la Terre (Frankreich) und urgewald (Deutschland) begrüßen die heutige Divestment-Ankündigung des französischen Versicherers AXA, das drittgrößte Versicherungsunternehmen der Welt. Nach einer ersten Reduzierung der Kohleinvestitionen im Jahr 2015 kündigte der Konzernchef Thomas Buberl auf dem heutigen "One Planet Summit" in Paris an, dass AXA weitere 2,4 Mrd. Euro an Kohle-Anlagen und 700 Mio. Euro an Teersand-Anlagen im Rahmen seiner Klimaschutzstrategie veräußern wird. 

11. Dezember 2017

Paris, 11.12.2017    Am Tag vor dem zweiten Geburtstag des Pariser Klimaschutzabkommens belegen zwei neue Berichte, wie stark große Banken und Investoren die Klimaschutz-Ziele von Paris untergraben. Die Berichte zeigen, dass Großbanken zwischen Januar 2014 und September 2017 den 120 wichtigsten Kohlekraftwerksentwicklern 630 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt haben und große institutionelle Investoren derzeit fast 140 Milliarden US-Dollar in dieselben Unternehmen investieren.

11. Dezember 2017

Paris, France / Dec 11, 2017    On the eve of the Paris Agreement’s second birthday, two new reports reveal how large banks and investors are actively undermining the Paris climate goals. The reports provide data exposing how, between January 2014 and September 2017, big banks provided US$ 630 billion in financing to the 120 top coal plant developers, and major institutional investors are currently investing close to US$ 140 billion in the same companies.

5. Dezember 2017

Köln, 5.12.2017    Unter haarsträubenden Bedingungen versucht der Palmölkonzern Feronia-PHC, der unter anderem von der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft [1] (DEG) finanziert wird, die Landnutzung für Plantagen in der Demokratischen Republik Kongo zu legitimieren. Feronia-PHC, ein Tochterunternehmen des kanadischen Konzerns Feronia, will mit neuen Dokumenten die Zustimmung von Gemeindevertretern für die Nutzung von Land am Standort Lokutu nachweisen.

15. November 2017

Berlin/London 15.11.2017    Umweltorganisationen veröffentlichen heute den Bericht „Insuring Coal No More: An Insurance Scorecard on Coal and Climate Change“. Darin werden 25 der weltgrößten Versicherer nach ihren Aktivitäten zum Klimaschutz bewertet, vor allem im Bereich Kohle-Investitionen und Versicherungen für die Kohle-Wirtschaft. Basis für die Analyse waren Schreiben an die Versicherer, in denen die aktuellen Pläne zum Umgang mit dem Klimakiller Kohle abgefragt wurden.

9. November 2017

November 9, 2017  At the UN Climate Summit today in Bonn, the German environment NGO Urgewald and its partners published the “Global Coal Exit List” (GCEL), a comprehensive database of companies participating in the thermal coal value chain. While most coal databases used by the finance industry only cover around 100 companies, the GCEL provides key statistics on over 770 companies whose activities range from coal exploration and mining, coal trading and transport, to coal power generation and manufacturing of coal plants [1].

9. November 2017

Bonn, 9.11.2017   Die deutsche Umweltorganisation urgewald und ihre Partner haben heute auf dem UN-Klimagipfel in Bonn die "Global Coal Exit List" (GCEL) veröffentlicht, eine umfassende Datenbank von Kohle-Unternehmen. Während die meisten Datenbanken der Finanzindustrie nur etwa 100 Kohlefirmen abdecken, liefert die GCEL Kennzahlen zu mehr als 770 Unternehmen, deren Aktivität von der Kohleexploration und -förderung über Kohlehandel und -transport bis hin zur Kohleverstromung und dem Bau von Kohlekraftwerken reichen [1].

3. November 2017

Mit einem Messestand informiert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald am 11. und 12. November auf der Messe Heldenmarkt Berlin über ethisch verwerfliche Geschäfte von Banken und Konzernen. Aktuell protestieren wir gegen eine geplante Panzerfabrik des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall in der Türkei. urgewald fordert die Parteien, die derzeit über ein politisches Jamaika-Bündnis verhandeln, zum Handeln auf. Die jetzige Bundesregierung hat bei dem Thema wichtige gesetzliche Handlungsspielräume nicht genutzt.

2. November 2017

Berlin, 2.11.2017    Bei den Jamaika-Sondierungsgesprächen steht heute Verteidigungspolitik auf der Agenda. Menschenrechts- und Friedensorganisationen fordern die beteiligten Parteien auf, Rüstungsexporte zu beschränken und Abrüstung effektiv voranzubringen.

Beim Thema „Rüstung“ liegen die Positionen der vier beteiligten Parteien teils weit auseinander: Sowohl Grüne als auch die FDP sprechen sich für ein Verbot von Rüstungsexporten in Krisenregionen aus. Die CDU/CSU hingegen erwähnt dieses Thema im Wahlprogramm mit keinem Wort.

25. Oktober 2017

Mit einem Vortrag und einem Messestand informiert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald am 4. und 5. November auf dem Heldenmarkt Stuttgart über ethisch verwerfliche Geschäfte von Banken und Konzernen. 

18. Oktober 2017

Berlin/Stuttgart, 18.10.2017    Anlässlich der heutigen Aufsichtsratssitzung der Messe Stuttgart protestiert die Menschenrechtsorganisation urgewald gegen die geplante Ausrichtung der Rüstungsmesse ITEC im Mai 2018. Auch einzelne Aufsichtsräte aus der Politik lehnen das Vorhaben ab.

12. Oktober 2017

Berlin, 12.10.2017 Die Exportkreditagenturen der G20-Staaten fördern weltweit klimaschädliche Projekte in Milliardenhöhe – darunter auch neue Gas- und Öl-Vorhaben, die die Klimaziele der Weltgemeinschaft direkt torpedieren. Dies ergibt ein heute veröffentlichter Bericht der NGOs Friends of the Earth USA, WWF und Oil Change International, den urgewald in Deutschland mit herausgibt. Für die Studie wurde die Unterstützung der G20-Staaten für Exportgeschäfte im Energiebereich in den Jahren 2013 bis 2015 untersucht.

6. Oktober 2017

Vom 13. - 15. Oktober tagt die weltweit einflussreichste Entwicklungsinstitution in Washington D.C. Zusammen mit NGO-Experten aus aller Welt will urgewald bereits im Vorfeld im Rahmen des Civil Society Policy Forum die Vertreter der Bank und ihrer Mitgliedsstaaten zu Verbesserungen drängen. Gefahren sieht urgewald derzeit vor allem durch die Schwächung fundamentaler Schutzstandards, klimaschädliche Kredite sowie problematische Partnerschaften mit der Privatwirtschaft (vgl. Veranstaltungen unten).

29. September 2017

Im vergangenen Jahr hat die Ölpipeline Dakota Access in den USA weltweit für Aufsehen gesorgt. Sie hat schwerwiegende Folgen für das Klima, die Umwelt und die Sicherheit von Trinkwasserquellen. Ihr Bau missachtete die Rechte der amerikanischen Ureinwohner im Bundesstaat North Dakota, durch deren Land die inzwischen fertiggestellte Pipeline verläuft. Die Bilder der energischen Proteste des Stamms Standing Rock Sioux und Tausender Unterstützer weltweit gingen durch die Medien, auch die Bilder von Polizeigewalt und eines uneinsichtigen Pipeline-Konsortiums.

28. September 2017

Die urgewald-Partnerorganisationen Climate Action Network (CAN) Europa, Overseas Development Institute (ODI) und Green Budget Germany haben heute einen Bericht zu Subventionen für fossile Energieträger durch elf europäische Länder und die EU zwischen 2014 und 2016 veröffentlicht. Trotz des Versprechens schädliche Subventionen bis 2020 zu beenden, vergaben sie über 112 Mrd. Euro jährlich für die Produktion und den Verbrauch fossiler Energieträger. Vor allem der Verkehrssektor profitiert davon mit über 49 Mrd. Euro, etwa durch Steuererleichterungen für Diesel.

22. September 2017

Der Skandal um Geldwäsche und die Beeinflussung europäischer Politiker durch das Regime in Aserbaidschan erreicht nun auch die deutsche Politik. Eine deutsche Politikerin und das bislang von der Bundesregierung mit vorangetriebene Gaspipelineprojekt Southern Gas Corridor stehen nun im Zusammenhang mit den Enthüllungen zum „Azerbaijani Laundromat“. Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung hat die CDU-Abgeordnete Karin Strenz Geld über ein Firmengeflecht erhalten, das von der Alijew-Regierung finanziert wird.

12. September 2017

Berlin, 12.9.2017    Eine bisher unveröffentlichte Untersuchung des Wissenschaftlichen Dienstes (WD) des Bundestags bringt die Bundesregierung beim geplanten Türkei-Panzerdeal von Rheinmetall weiter in Erklärungsnot. Gemäß der Außenwirtschaftsverordnung ist bisher bei „technischer Unterstützung“ deutscher Unternehmen für Rüstungsprojekte in Ländern wie der Türkei keine Genehmigung notwendig. Rein rechtlich wäre ein solcher Genehmigungsvorbehalt aber durchaus möglich.

6. September 2017

Zum Geldwäscheskandal in Aserbaidschan (Stichwort "Azerbaijani Laundromat") sagt Regine Richter, urgewald-Expertin für öffentliche Banken:

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