Presse

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16. Februar 2018

München, 16.2.2018   Auf ihrer Bilanzpressekonferenz wurde die Allianz gefragt, warum sie trotz der Klimafolgen nicht aufhört, Kohle zu versichern sowie große Kohlekonzerne bei ihren Investitionen für Dritte auszuschließen, wie sie es 2015 für ihre Eigenanlagen verkündet hat. Gerade angesichts der kürzlich bekannt gewordenen verheerenden Kohlegeschäfte der Allianz in Polen ist dies aus Sicht von urgewald eine dringend notwendige Maßnahme.

8. Februar 2018

Warschau/Berlin, 8.2.2018   Trotz schwerer Klimalasten und Gesundheitsrisiken unterstützen europäische Versicherungskonzerne den aggressiven Ausbau von Kohlekraftwerken und –minen in Polen. Dies ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten Studie der internationalen NGO-Kampagne „Unfriend Coal“, zu der auch die deutsche Umweltorganisation urgewald gehört.

6. Februar 2018

Zur heutigen Entscheidung der Europäischen Investitionsbank (EIB) einen Kredit über 1,5 Milliarden Euro für das umstrittene Gaspipeline-Projekt Transadriatische Pipeline (TAP) auszuzahlen sagt urgewald-Campaignerin Regine Richter:

1. Februar 2018

Berlin, 1.2.2018   Die künftige Bundesregierung muss Rüstungsexporte in Krisenregionen endlich konsequent unterbinden. Das fordern die Organisationen urgewald, Campact und Adopt a Revolution heute bei einer gemeinsamen Protestaktion, parallel zu einer Spitzenrunde der Parteien, vor der Bayerischen Vertretung in Berlin ab 19:30 Uhr. Die Gruppen wollen die Aktion nutzen, um rund 200.000 Unterschriften (Stand: Mittwoch, 16:00 Uhr) für einen Stopp von Rüstungsexporten in die Türkei an Vertreter*innen der Parteien CDU, SPD und CSU zu übergeben.

30. Januar 2018

Prag/Berlin, 30.1.2018    Die Gaspipeline Southern Gas Corridor soll künftig auf einer Strecke von 3.500 Kilometern Gas aus Aserbaidschan in die Europäische Union transportieren. Sie steht nicht nur wegen der Stärkung des autoritären Alijew-Regimes in Aserbaidschan in der Kritik, sondern auch wegen ihrer Folgen für Anwohner, Umwelt und Klima. Die EU-Kommission hat das rund 45 Milliarden US-Dollar teure Projekt dennoch immer wieder verteidigt.

19. Januar 2018

Bochum, 19.1.2018   Zur heutigen Hauptversammlung von ThyssenKrupp informiert die NGO urgewald über unverantwortliche Rüstungsgeschäfte. Die Konzerntochter ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) exportiert ihr Kriegsgerät weiter in politisch instabile und autokratisch regierte Länder. Aktuell stehen unter anderem U-Boote für Ägypten und die Türkei in den Auftragsbüchern. „Der Konzern setzt seinen Schmusekurs mit Despoten fort“, kritisiert Barbara Happe, Anti-Rüstungs-Campaignerin bei urgewald.

21. Dezember 2017

Zum heute verkündeten Kohle-Divestment-Beschluss der Handelskammer Hamburg sagt urgewald-Kohle-Campaignerin Christina Beberdick:

12. Dezember 2017

Paris, 12.12.2017    Die NGOs Les Amis de la Terre (Frankreich) und urgewald (Deutschland) begrüßen die heutige Divestment-Ankündigung des französischen Versicherers AXA, das drittgrößte Versicherungsunternehmen der Welt. Nach einer ersten Reduzierung der Kohleinvestitionen im Jahr 2015 kündigte der Konzernchef Thomas Buberl auf dem heutigen "One Planet Summit" in Paris an, dass AXA weitere 2,4 Mrd. Euro an Kohle-Anlagen und 700 Mio. Euro an Teersand-Anlagen im Rahmen seiner Klimaschutzstrategie veräußern wird. 

12. Dezember 2017

Paris, Dec. 12, 2017   Friends of the Earth (France) and Urgewald (Germany) applaud the major new divestment steps taken by French insurer AXA, the world’s 3rd largest insurance company. After a first reduction of its coal investments in 2015, AXA’s CEO Thomas Buberl announced at today’s “One Planet Summit” in Paris that AXA will divest an additional EUR 2.4 billion in coal assets and EUR 700 million in tar sands assets.

11. Dezember 2017

Paris, France / Dec 11, 2017    On the eve of the Paris Agreement’s second birthday, two new reports reveal how large banks and investors are actively undermining the Paris climate goals. The reports provide data exposing how, between January 2014 and September 2017, big banks provided US$ 630 billion in financing to the 120 top coal plant developers, and major institutional investors are currently investing close to US$ 140 billion in the same companies.

11. Dezember 2017

Paris, 11.12.2017    Am Tag vor dem zweiten Geburtstag des Pariser Klimaschutzabkommens belegen zwei neue Berichte, wie stark große Banken und Investoren die Klimaschutz-Ziele von Paris untergraben. Die Berichte zeigen, dass Großbanken zwischen Januar 2014 und September 2017 den 120 wichtigsten Kohlekraftwerksentwicklern 630 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt haben und große institutionelle Investoren derzeit fast 140 Milliarden US-Dollar in dieselben Unternehmen investieren.

5. Dezember 2017

Köln, 5.12.2017    Unter haarsträubenden Bedingungen versucht der Palmölkonzern Feronia-PHC, der unter anderem von der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft [1] (DEG) finanziert wird, die Landnutzung für Plantagen in der Demokratischen Republik Kongo zu legitimieren. Feronia-PHC, ein Tochterunternehmen des kanadischen Konzerns Feronia, will mit neuen Dokumenten die Zustimmung von Gemeindevertretern für die Nutzung von Land am Standort Lokutu nachweisen.

15. November 2017

Berlin/London 15.11.2017    Umweltorganisationen veröffentlichen heute den Bericht „Insuring Coal No More: An Insurance Scorecard on Coal and Climate Change“. Darin werden 25 der weltgrößten Versicherer nach ihren Aktivitäten zum Klimaschutz bewertet, vor allem im Bereich Kohle-Investitionen und Versicherungen für die Kohle-Wirtschaft. Basis für die Analyse waren Schreiben an die Versicherer, in denen die aktuellen Pläne zum Umgang mit dem Klimakiller Kohle abgefragt wurden.

9. November 2017

Bonn, 9.11.2017   Die deutsche Umweltorganisation urgewald und ihre Partner haben heute auf dem UN-Klimagipfel in Bonn die "Global Coal Exit List" (GCEL) veröffentlicht, eine umfassende Datenbank von Kohle-Unternehmen. Während die meisten Datenbanken der Finanzindustrie nur etwa 100 Kohlefirmen abdecken, liefert die GCEL Kennzahlen zu mehr als 770 Unternehmen, deren Aktivität von der Kohleexploration und -förderung über Kohlehandel und -transport bis hin zur Kohleverstromung und dem Bau von Kohlekraftwerken reichen [1].

9. November 2017

November 9, 2017  At the UN Climate Summit today in Bonn, the German environment NGO Urgewald and its partners published the “Global Coal Exit List” (GCEL), a comprehensive database of companies participating in the thermal coal value chain. While most coal databases used by the finance industry only cover around 100 companies, the GCEL provides key statistics on over 770 companies whose activities range from coal exploration and mining, coal trading and transport, to coal power generation and manufacturing of coal plants [1].

3. November 2017

Mit einem Messestand informiert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald am 11. und 12. November auf der Messe Heldenmarkt Berlin über ethisch verwerfliche Geschäfte von Banken und Konzernen. Aktuell protestieren wir gegen eine geplante Panzerfabrik des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall in der Türkei. urgewald fordert die Parteien, die derzeit über ein politisches Jamaika-Bündnis verhandeln, zum Handeln auf. Die jetzige Bundesregierung hat bei dem Thema wichtige gesetzliche Handlungsspielräume nicht genutzt.

2. November 2017

Berlin, 2.11.2017    Bei den Jamaika-Sondierungsgesprächen steht heute Verteidigungspolitik auf der Agenda. Menschenrechts- und Friedensorganisationen fordern die beteiligten Parteien auf, Rüstungsexporte zu beschränken und Abrüstung effektiv voranzubringen.

Beim Thema „Rüstung“ liegen die Positionen der vier beteiligten Parteien teils weit auseinander: Sowohl Grüne als auch die FDP sprechen sich für ein Verbot von Rüstungsexporten in Krisenregionen aus. Die CDU/CSU hingegen erwähnt dieses Thema im Wahlprogramm mit keinem Wort.

25. Oktober 2017

Mit einem Vortrag und einem Messestand informiert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald am 4. und 5. November auf dem Heldenmarkt Stuttgart über ethisch verwerfliche Geschäfte von Banken und Konzernen. 

18. Oktober 2017

Berlin/Stuttgart, 18.10.2017    Anlässlich der heutigen Aufsichtsratssitzung der Messe Stuttgart protestiert die Menschenrechtsorganisation urgewald gegen die geplante Ausrichtung der Rüstungsmesse ITEC im Mai 2018. Auch einzelne Aufsichtsräte aus der Politik lehnen das Vorhaben ab.

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