Das Pressearchiv

18. August 2014

Am 25. August ist in Kaliningrad ein Gerichtsverfahren gegen die russische Umweltorganisation Ecodefense angesetzt. Ecodefense wird vorgeworfen gegen das 2012 erlassene „Auslandsagenten-Gesetz“ verstoßen zu haben. Laut diesem Gesetz müssen sich Organisationen, die Geld aus dem Ausland erhalten und im weitesten Sinne „politisch aktiv“ sind, als „ausländische Agenten“ registrieren lassen. Sie unterliegen dann strengen Finanzkontrollen und müssen bei allen Veröffentlichungen auf ihren „Auslandsagenten-Status“ hinweisen.

7. August 2014

Aserbaidschans Repression gegen Menschenrechtsverteidiger nimmt zu – geplante Gaspipeline verfestigt Aliyev-Regime – Genscher im Beratergremium

25. Juni 2014

urgewald *** PowerShift

17. Juni 2014

Die russische Umweltorganisation Ecodefense erhielt gestern einen Untersuchungsbericht des russischen Justizministeriums, in dem die Organisation zum „ausländischen Agenten“ erklärt wird. Nach Gesetzesverschärfungen, die im Jahr 2012 erlassen worden sind, darf die Regierung derart eingestufte zivilgesellschaftliche Organisationen stärker überwachen, ihnen durch zusätzliche Kontrollen das Leben schwer machen und somit ihre demokratischen Grundrechte maßgeblich beschneiden.
 

13. Juni 2014

urgewald *** CEE Bankwatch Network *** Platform *** Re:Common

12. Juni 2014

Die Umweltorganisation urgewald begrüßt die heutige Ankündigung des Wirtschaftsministeriums, zukünftig keine Bürgschaften mehr für Atomexporte zu vergeben. „Für ein Land, das den Atomausstieg beschlossen hat, ist dieser Schritt mehr als überfällig! Gut, dass er nun endlich gemacht wird“, urteilt Regine Richter von urgewald.

11. Juni 2014

Ab kommendem Montag tagt in Paris die „Export Credit Group“ der OECD, die Regeln für Exportkreditagenturen festlegt. Deren Rolle bei Kohleförderung wird diskutiert: Voraussichtlich am Donnerstag, den 19.6. bringen Großbritannien und die USA einen Vorschlag ein, nach dem die Förderung von Kohlekraftwerken durch Exportkredite oder –bürgschaften beendet werden soll. Länder wie Deutschland, Frankreich und Japan, deren Exportkreditagenturen Kohleexporte zwischen 2007 und 2013 mit fast 10 Milliarden US-$ gefördert haben, zögern bei der Unterstützung des Vorschlags.

22. Mai 2014

urgewald     Market Forces


Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald besuchte heute die Hauptversammlung der Deutschen Bank, zusammen mit Gästen aus Australien. Die NRO "Market Forces" war gemeinsam mit Tony Brown angereist, einem Tourismusbetreiber vom Great Barrier Reef, der außerdem Berater für die Marine-Parkverwaltung ist.

21. Mai 2014

Berlin/Frankfurt, 21.05.2014 Anlässlich der morgigen Hauptversammlung der Deutschen Bank fordert ein breites Bündnis von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen (NGOs) von der Bank, den viel beschworenen Kulturwandel hin zu einer nachhaltig agierenden Bank endlich zu beginnen.

7. Mai 2014

urgewald und Dachverband der Kritischen Aktionäre fordern bei der Hauptversammlung ein nachhaltiges Geschäftsmodell

6. Mai 2014

Anlässlich der morgigen Allianz-Hauptversammlung nimmt die Umweltorganisation urgewald die zahlreichen Nachhaltigkeits-Baustellen des Konzerns unter die Lupe. „Die Allianz erklärt, dass sie ein führender grüner Versicherer werden will“, sagt Heffa Schücking, Geschäftsführerin von urgewald. „In die konkrete Geschäftspolitik hat dieser Anspruch jedoch noch keinen Eingang gefunden.“
 

30. April 2014

urgewald, GegenStrömung, Pro REGENWALD, FDCL und Dachverband der Kritischen Aktionäre
München, 30. April 2014 – Anlässlich der heutigen Münchener Rück-Hauptversammlung kritisieren Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen die Unterstützung des Konzerns für katastrophale Infrastruktur- und Energieprojekte im Ausland. Denn obwohl sich das Unternehmen gern als nachhaltig agierend präsentiert, ist es aktuell in die Absicherung hoch umstrittener Projekte in Brasilien verstrickt.

29. April 2014

Auf der morgigen Hauptversammlung von E.ON werden Aktivisten aus den USA, der Türkei und den Niederlanden  den Konzern mit seiner zerstörerischen Investitions- und Importkohlepolitik konfrontieren.

28. April 2014

Zur bevorstehenden Hauptversammlung der EnBW fordern Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen ein konsequentes Umschwenken des Konzerns.

11. April 2014

Die Umweltorganisation urgewald begrüßt die Ankündigung der Bundesregierung, Kohlekraftwerks-Finanzierung im Rahmen der entwicklungs- und klimapolitischen Zusammenarbeit zu überprüfen. Medien berichteten, dass das Umweltministerium für die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Leitlinien so überarbeiten will, dass Kredite für Neubau und Modernisierung von Kohlekraftwerken zum absoluten Ausnahmefall werden.

8. April 2014

Verheerende ökonomische, ökologische, soziale Folgen der Kohleverstromung / Nichtentlastung des Vorstands gefordert / Viertägige Fahrradtour „Klima retten statt RWE!“
Ein Bündnis von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen, Bürgerinitiativen und Kritischen AktionärInnen fordert die RWE AG auf, die Energiewende nicht länger zu blockieren. Die Kohleabhängigkeit wirkt sich nicht nur verheerend auf Umwelt und Gesellschaft aus, sondern hat zudem zum ökonomischen Desaster des Konzerns beigetragen.

10. März 2014

Zum Jahrestag des Atomunfalls von Fukushima fordert die Umweltorganisation urgewald, den Atomausstieg konsequent auf die Außenwirtschaftsförderung auszuweiten. Dies bedeutet, keine Bürgschaften mehr für Atomexporte zu vergeben und konsequent existierende bilaterale Atomverträge aufzukündigen.
 

28. Januar 2014

Siemens` Beteiligung an Megastaudämmen in Brasilien und Honduras sorgt für Protest auf der Hauptversammlung

19. Dezember 2013

Räumkommandos des Palmöl-Unternehmens PT Asiatic Persada haben in den vergangenen Wochen zusammen mit bewaffneten Einsatzkräften von Polizei und Militär Siedlungen der Indigenen Suku Anak Dalam (SAD) aus Bungo in Jambi auf der indonesischen Insel Sumatra geplündert und Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Bei den Großeinsätzen, die am 7. Dezember 2013 begannen, wurden bereits mehr als 290 Häuser zerstört. Stark betroffen sind die Siedlungen Pinang Tinggi, Tanah Menang und Padang Salak.

13. Dezember 2013

NROs kritisieren Unterstützung von Mega-Staudämmen
Im Vorfeld des Treffens der Weltbank mit Geberländern am 16./17. Dezember in Moskau rufen Nichtregierungsorganisationen (NRO) deren Regierungen auf ihre finanziellen Beiträge umzuleiten. Statt in die Weltbank sollten die Gelder an Institutionen gehen, die saubere, lokale Energieversorgung für die Armen als Priorität haben.

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