Alle großen Banken sind bemüht ihr soziale und ökologisches Engagement in den Vordergrund zu stellen. Worüber diese Banken nicht gern reden: ihre Finanzierungen von Atomkraftwerken, Investitionen in die Rüstungs- oder Kohleindustrie. Geld kann aber auch anders wirken. VerbraucherInnen besitzen mit ihrem Geld einen großen Hebel für Veränderung. Geld anlegen bei Alternativbanken, in eine Bürgeraktiengesellschaft oder eine Genossenschaft fördert nachhaltiges Wirtschaften.

Ihr wollt nicht hinnehmen, dass große Banken mit ihren Geschäften die Umwelt zerstören und Menschenrechte übergehen?

Dann macht mit bei „Bankwechsel im Hörsaal“ und informiert Eure Kommilitonen über die problematischen Geschäfte vieler Großbanken und ruft zum Bankwechsel auf.

Der Kohleabbau boomt und weltweit werden neue Kohlekraftwerke geplant. Dabei können wir uns das gar nicht leisten, denn die Kohle ist der Hauptverursacher des Klimawandels.
Mit der Frage, wer stellt eigentlich der Kohleindustrie das notwendige Geld zur Verfügung und finanziert sozusagen den Klimawandel, haben wir die Kohleinvestitionen deutscher Banken untersucht und in der Verbraucherbroschüre 'Ist meine Bank ein Klima-Killer?' zusammengefasst.

Die Grundsatzzusage für die Atombürgschaft wurde verlängert, aber der Vertrag ist noch nicht in Sack und Tüten: Frühestens im Januar findet die Unterzeichnung statt. Deswegen sind jetzt massive Proteste angesagt. urgewald, campact und attac rufen deshalb gemeinsam zu einer bundesweiten Aktionswoche vor den Parteibüros von CDU/CSU und FDP auf. Vom 12. November bis zum Ende Dezember werden wir den Regierungsabgeordneten zeigen, dass sie auch für die Unterstützung verantwortungsloser Atomauslandsgeschäfte zur Rechenschaft gezogen werden.

„Wie radioaktiv ist meine Bank?“, diese Frage war unser Leitmotiv für eine internationale Recherche. Wir haben dabei untersuchen lassen, welche Banken die Atomindustrie mit Investitionsgeld und Krediten versorgen.

Für gewöhnlich erfährt ein Kunde nicht, ob seine Bank z.B. die Atomindustrie finanziert, oder Geschäfte mit Rüstungsunternehmen macht. So ahnen viele Menschen nicht, dass sie ein "radioaktives" Bankkonto haben.

Für Bankkunden in Deutschland gibt es nun ebenfalls eine Liste von Banken, die Atomgeschäfte finanzieren. Vom Uranabbau, über den Bau von Atomkraftwerken bis hin zur Lagerung von Atommüll.

Wer nicht möchte, dass sein Geld für die Atomindustrie arbeitet, sollte sein Konto bei einer "atomfreien" Bank führen.

Menschen hungern, weil Grundnahrungsmittel zu teuer sind. Schuld sind massiven Wetten an den Finanzmärkten. Deutsche Bank und Commerzbank pumpen Milliarden in die Atomindustrie. Auch die Rüstungsindustrie kann auf das Geld deutscher Banken setzen. Deutsche Geldhäuser finanzieren den Klimawandel. Doch bessere Banken sind möglich - Bankwechsel jetzt!

Zur Dreieinigkeit in der internationalen Finanzierung gehören neben den Entwicklungsbanken und Exportkreditagenturen auch private oder staatliche Großbanken. Die Weltbank und regionale Entwicklungsbanken, wie die Osteuropabank (European Bank for Reconstruction and Development, EBRD), oder die asiatische Entwicklungsbank (Asian Development Bank, ADB) haben einen klaren Auftrag: sie sollen durch nachhaltige Entwicklung die weltweite Armut lindern. Oft jedoch profitieren vor allem Multinationale Konzerne von ihren Krediten, während in der Bevölkerung die Armut steigt.

Die Deutsche Bank stellt sich gern als besonders umweltbewusstes Unternehmen dar, z.B. mit der Modernisierung ihrer Firmenzentrale in Frankfurt nach ökologischen Standards. Lassen Sie sich nicht von dieser grün-glitzernden Fassade blenden! Denn die Geschäftspolitik der Bank sieht anders aus. In Sachen ökologische und soziale Nachhaltigkeit gehört die Deutsche Bank zu den Schlusslichtern weltweit.

Sie entscheiden, wie Ihr Strom produziert wird. Durch die Wahl eines unabhängigen Ökostromanbieters bestimmen Sie, dass Ihr Strom in umweltfreundlichen Kraftwerken entsteht. Rütteln Sie an der Macht des Energiekartells. Sorgen Sie dafür, dass E.on, RWE, EnBW und Vattenfall weniger Atom- und Kohlestrom verkaufen. Wechseln Sie für einen guten Zweck.

RWE und E.ON - die beiden größten deutschen Energiekonzerne benötigen aus verschiedenen Gründen unsere "besondere" Aufmerksamkeit. Speziell gegen RWE führten wir einen mehrjährigen Kampf um die Beteiligung des Konzerns an einem Atomkraftwerk in Bulgarien: Belene. RWE ist europäischer Spitzenreiter beim CO2-Ausstoß und verfolgt einen besonders agressiven Atom-Auslandskurs mit Investitionen in äußerst kritische Atomprojekte.

Wälder sind von unschätzbarem Wert: Heimat der Waldvölker, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, CO2-Speicher für das globale Klima. Doch Bergbau, Sojaanbau und Kahlschläge für Papier zerstören die Wälder und damit Lebens- und Kulturraum. Wer entscheidet über die Waldnutzung: Konzerne, Regierungen oder Waldvölker und Menschen vor Ort?

Einem Blatt Papier sieht man nicht an, aus welchem Holz es hergestellt ist, ob aus zertifizierter Waldwirtschaft, aus Plantagen oder aus illegalem Raubbau. Sichtbar ist aber die weltweite Zerstörung von Wäldern, zählbar ist der Verlust der Arten, spürbar auch bei uns der Klimawandel. Unser Papierverbrauch hinterlässt weltweit seine Spuren. Die begrenzten weltweiten Ressourcen sind ungleich verteilt. Wir in Deutschland gehören zu den 20% der Menschen, die 80% aller verfügbaren Ressourcen der Erde beanspruchen. Unser zu hoher Papierkonsum ist dabei nur ein Beispiel von vielen.

Seine Farbe ist rot, sein Ziel die Expansion. E.ON ist ein Konzern der Superlative: Die E.ON AG mit Hauptsitz in Düsseldorf ist einer der größten Energiekonzerne der Welt und Branchenprimus in Deutschland. Der Strom- und Gasversorger ist in fast 30 Ländern aktiv, mit führenden Positionen in Großbritannien, Schweden und Osteuropa. Seinen Strom liefert der Konzern hauptsächlich aus Atomkraft- und Kohlekraftwerken. Er ist führend darin, unzähligen Generationen verstrahltes Erbe zu hinterlassen: Als Atommüll-Produzent ist E.ON Nr. 1 in Deutschland.