Dirty and Dangerous - Report on Norwegian Government Pension Fund’s Coal Investments
25. November 2014

Oslo, 25.11.14 Die Umweltorganisation urgewald präsentiert heute im norwegischen Parlament ihren neuen Bericht „Dirty & Dangerous“. Urgewald hat untersucht, wie stark der norwegische Pensionsfonds  (Government Pension Fund Global - GPF) in Kohlefirmen investiert ist. Der Bericht fügt sich ein in die aktuelle politische Debatte in Norwegen um die fossilen Investitionen des Staatsfonds GPF.

„Auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Portfolio muss der GPF noch einige Kohlebrocken aus dem Weg räumen. In seinem 2013er Portfolio haben wir 158 Kohlefirmen gefunden. Im Kohlesektor hält der Staatsfond somit Vermögenswerte von 9,7 Milliarden Euro.“, erklärt Heffa Schücking von urgewald, Autorin des Berichts. Unter den Firmen finden sich selbst die größten Dreckschleudern: die südafrikanischen Sasol, die Kohle in Öl umwandelt sowie chinesische Firmen, die Kohle zu Gas konvertieren. Bei diesen Verfahren wird bis zu 82 Prozent mehr Kohlendioxid erzeugt als bei der Verbrennung von Kohle.

Was macht eigentlich mein Geld? - Dirty Profits oder nachhaltige Geschäfte?

6. November 2014

Dirty Profits - und was Sie dagegen tun können.
22. November "Grünes Geld": Mit einem Vortrag im Rahmenprogramm informieren Andrea Soth und Agnes Dieckmann über die Investitionen deutscher Banken und Versicherungen in die Waffenindustrie, die Kohle- und Atomindustie. Die Kampagnerinnen stellen die Arbeit von urgewald vor und zeigen, dass Geldanlagen ethisch korrekt und nachhaltig sein können. Lernen Sie uns persönlich kennen und fragen Sie uns, was Sie schon immer wissen wollten. Die Messe findet statt von 9.30 bis 18.00 Uhr im Münchener Künstlerhaus am Lenbachplatz 8, Eintritt ist kostenlos.

Über die Emission von Unternehmensanleihen oder Kreditvergaben versorgen sie diese mit immer neuen Finanzmitteln und unterstützen so die Entwicklung, Modernisierung und Wartung nuklearer Waffensysteme“, beklagt Barbara Happe von urgewald.
6. November 2014

Das Geschäft der Banken und Versicherungen mit Atomwaffenherstellern
PAX***FACING FINANCE***URGEWALD***ICAN

Berlin/Amsterdam (07.11.2014)
Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN stellt heute in Berlin die 3. Ausgabe der weltweiten Studie „Don´t Bank On The Bomb“ vor. Die von der niederländischen Organisation PAX verfasste Studie überprüft insgesamt 411 Finanzdienstleister aus 30 Ländern. Sie finanzieren Unternehmen, die Atomsprengköpfe sowie Atomwaffen-Trägersysteme (Raketen, Bomber, U-Boote, etc.) herstellen, bzw. sind an diesen Unternehmen beteiligt. „Immer mehr Finanzinstitute nehmen das Stigma wahr, das mit der Unterstützung von Atomwaffenherstellern verbunden ist, und entwickeln Richtlinien, um ihr Engagement in diesem Bereich zu begrenzen oder zu beenden. Keine Bank, kein Pensionsfonds oder Versicherungsunternehmen sollte finanzielle Beziehungen zu Unternehmen unterhalten, die an der Herstellung von Massenvernichtungswaffen beteiligt sind“, fordert Susi Snyder von der niederländischen Nicht-Regierungsorganisation PAX, Ko-Autorin der Studie.

Die Rubrik "Take Action" ruft zu Aktivitäten auf.

31. Oktober 2014

Auf Endcoal.org stellt die internationale Anti-Kohle-Kampagne all ihr Wissen der Öffentlichkeit zur Verfügung: weltweit geplante neue Kohlekraftwerke, die Mythen rund um Kohle, Kohle und Gesundheit, Kohle und Finanzen, Kohle und Wasser, Energiealternativen etc. Auf einem Blog und einem "Kohletelegramm" gibt es aktuelle Nachrichten rund um die Kohle. Ebenfalls neu ist die Webseite "Banks: Quit Coal", die besonders auf Privatbankenfinanzierung für Kohle schaut.

6. Oktober 2014

Auch in diesem Jahr wird urgewald auf der Jahrestagung der Weltbank in Washington vertreten sein. Korinna Horta und Knud Vöcking nutzen wie schon in den Vorjahren die Gelegenheit, um sich für die Einhaltung verbindlicher ökologischer und sozialer Standards bei der Weltbank, dem einflussreichsten Entwicklungsfinanzierer der Welt, einzusetzen.

Zentrales Thema ist die Revision der Umwelt- und Sozialstandards. Hier sollen wichtige Schutzmechanismen auf dem Altar der Wettbewerbsfähigkeit der Bank geopfert werden. Horta und Vöcking sind sich einig: das ist der falsche Weg.

Frankfurt: Aktion gegen das Bombengeschäft mit Atomwaffen vor der Commerzbank & der Deutschen Bank - mit Agens Dieckmann von urgewald und Atomwaffenfrei.jetzt

30. September 2014

Im Rahmen der Kampagne „Atomwaffen – ein Bombengeschäft“ wird vom 26. September (Internationaler Tag für die Abschaffung von Atomwaffen) bis 3. Oktober bundesweit eine Aktionswoche stattfinden, in der vor Bankfilialen gegen die Investition in Atomwaffenhersteller protestiert wird. Mehr als acht Finanzinstitute in Deutschland investieren über 7 Milliarden in Firmen, die Atomwaffenkomponenten oder Atomträgersysteme produzieren. Die Commerzbank und die Deutsche Bank, zwei der größten Geldgeber, stehen im Fokus der Aktionswoche.

Jetzt Protestaktion unterzeichnen!

24. September 2014

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat gestern beim UN-Klimagipfel in New York angekündigt, die Finanzierung von Kohlekraftwerksneubauten in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit zu beenden. Klimapolitisch ein sehr wichtiger Schritt, der allerdings nur für etwa ein Drittel der Kohlefinanzierung der KfW im Ausland gilt.

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