In diesem Workshop am 13. Juli in Umweltzentrum Bielefeld, legen wir die kritischen Geschäfte von Banken offen, beleuchten die Rolle der Banken beim Klimawandel und die Auswirkungen des weltweiten Kohleabbaus. Wir zeigen was der Bankwechsel Positives bewirken kann und stellen Alternativbanken vor. Gemeinsam erarbeiten wir Ideen, um auch andere Menschen zum Wechsel zu motivieren.
„Der Profit auf Kosten von Mensch und Umwelt bleibt auch unter Jain und Fitschen Grundlage des Geschäftsmodells. Der von der neuen Führungsspitze versprochene Kulturwandel hin zu einer auch ethisch und ökologisch verantwortlich agierenden Bank findet nicht statt“, beklagt Dr. Barbara Happe, urgewald.
Unser Flugblatt zur Hauptversammlung E.ON: Schadensbericht 2012. Auch bei E.ON war die zentrale Frage: Woher kommt unsere Kohle? Unsere Gäste berichten über die bitteren Bedingungen in den Gebieten, aus denen E.ON seine Kohle bezieht: Kolumbien, USA und Russland. Die Betroffenen verlieren ihre Heimat, ihre Gesundheit und im schlimmsten Fall ihr Leben.
Zu Besuch in Berlin: Rio Ismail, Umweltaktivist, Febri Diansyah, Anwalt bei Indonesian Corruption Watch, Korinna Horta, urgewald, Rivani Noor, Community Alliance on Pulp and Paper, Jambi, Sumatra, Dr. Stephanie Fried, Ulu Foundation, USA
Ende April organisierte urgewald einen Besuch in Berlin von drei indonesischen NGO Aktivisten und einer US-amerikanischen Indonesienexpertin um bei Mitarbeitern des Bundestags, der Bundesregierung und deutscher NGOs auf die Verflechtungen von Entwaldung, Menschenrechtsverletzungen, Geldwäsche und Steueroasen aufmerksam zu machen und zu Handlung zu bewegen.
Zum Jahrestag des Unglücks von Tschernobyl freut sich urgewald über die Ankündigung der HypoVereinsbank (HVB), dass sie das neue baltische Atomkraftwerk bei Kaliningrad nicht finanzieren wird. Gleichzeitig rufen wir zu Protesten gegen die französische Bank Société Générale auf, die an der Finanzierung für das neue AKW festhält.
Auf der Hauptversammlung der Münchener Rück forderten Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen mehr Verantwortung von dem Rückversicherer. Denn obwohl sich der Konzern gern als nachhaltig agierendes Unternehmen präsentiert, ist er aktuell in die Absicherung eines der umstrittensten Energieprojekte weltweit verstrickt.
Die Commerzbank bemüht sich aktuell um einen radikalen Imagewandel. Weg von der vielkritisierten maroden „Staatsbank“ hin zu einem kompetenten, nachhaltigen und fairen Finanzdienstleister. Anspruch und Wirklichkeit klaffen aber weit auseinander. Die Commerzbank investiert nach wie vor in Rüstungskonzerne und in den Klimakiller Kohle.