"Wer das Geld gibt, trägt Verantwortung für das Geschäft"

urgewald - Anwalt für Umwelt und Menschenrechte
verhindert seit 1992 mit einem ungewöhnlichen strategischen Ansatz umweltzerstörende Projekte: Wir organisieren Kampagnen gegen Investoren und Finanziers – denn hier liegt die Archillesferse vieler Vorhaben. Ohne Kredite und ohne Investoren wird schließlich kein Atomkraftwerk, kein Staudamm und keine Pipeline gebaut. Kaum eine Branche hat vergleichbare Auswirkungen auf Umwelt- und Menschenrechte, wie die Finanzwirtschaft.

Mit der Kombination von sorgfältiger Recherche, unkonventionellen Ideen und mutigem Engagement hat urgewald in vielen Fällen die Finanzierung zerstörerischer Großprojekte vereiteln können. Die Partner unserer Kampagnen sind häufig lokale NGOs und „communities“ aus dem Süden, die sich gegen Vertreibung, Diskriminierung und Lebensraumzerstörung wehren. urgewald sorgt dafür, dass indische Kleinbauern, ecuadorianische Indianer und bulgarische Atomkraftgegnern auf Aktionärsversammlungen, Pressekonferenzen und in den Vorstandsetagen deutscher Firmen und Banken Gehör finden. Hilft das nicht, mobilisieren wir Proteste.

Kundenproteste können viel bewegen, das hat z.B. unsere Kampagne gegen das geplante Atomkraftwerk "Belene" in Bulgarien gezeigt. Finanzieren wollten das in einem Erdbebengebiet geplante AKW deutsche und internationale Banken, als Investor agierte der Energiekonzern RWE. Proteste von urgewald und tausenden von Bankkunden zwangen die Banken zum Rückzug. Mit der Kampagne ‚FingeRWEg‘ forderte urgewald das Aus für die RWE-Beteiligung an dem riskanten AKW. Mit Erfolg: Ende 2009 zog sich auch RWE aus dem Geschäft zurück. Kampagne "FingeRWEg"

Bei der Deutschen Bank hat das mehrjährige urgewald-Engagement dazu beigetragen, dass die größte deutsche Bank voraussichtlich aus der Finanzierung von völkerrechtswidrigen Streubomben aussteigt. (2011)

Alle gewinnen, wenn viele mitmachen
Wir motivieren StromkundInnen, den mächtigen Stromkonzernen den Rücken zu kehren. In unserer aktuellen Stromwechselkampagne wird mit dem Wechsel zu einem Ökostromanbieter ein gemeinnütziges Projekt im Bereich Energie unterstützt. www.stromwechseln-hilft.de
Die Kampagne „Wie radioaktiv ist meine Bank?" ermutigt BürgerInnen, mit der Wahl ihrer Bank gegen die Finanzierung der Atomindustrie aktiv zu werden. Zur Kampagne
Wir zeigen immer wieder, wie mit vergleichsweise kleinem Budget milliardenschwere Projekte verhindert werden können. Ausserdem wollen wir dazu beitragen, dass in der Finanzbranche zukünftig Regeln Anwendung finden, die den Schutz von Umwelt- und Menschenrechten garantieren.
Das urgewald-Team im Frühjahr 2010
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BLZ: 430 609 67

Damit wir Kampagnen umsetzen und politische Forderungen durchsetzen können, bauen wir auf engagierte Menschen. Mit Ihrer  Unterstützung können wir schnell und effektiv handeln. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende oder einem regelmäßigen Förderbeitrag.

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Jahresbericht 2011