Die bulgarische Regierung geht davon aus, dass RWE sich nicht weiter als Investor am bulgarischen Atomkraftwerk Belene beteiligt. Energie- und Wirtschaftsminister Traikov erklärte am Freitag, dass es Zweifel an RWEs weiterer Beteiligung gebe (Balkaninsight, 23.10.09). Die Regierung macht sich deshalb auf die Suche nach neuen Investoren, zumal sie selber ihren Anteil an Belene von 51 auf 20 Prozent reduzieren will. Dem bulgarischen Parlament sagte Traikov, dass man zusammen mit RWE nach weiteren Investoren habe suchen wollen, sich RWE jedoch nicht auf das Projekt festlegen wolle.