Das Pressearchiv

27. Juni 2011

67 Nichtregierungsorganisationen aus 12 arabischen Ländern warnen in einer gemeinsamen Stellungnahme vor den EU- und US-finanzierten Hilfspaketen (2) für postrevolutionäre Länder in der Region. Sie befürchten, dass diese den Prozess der demokratischen Transformation und die wirtschaftlichen und sozialen Ziele der Revolutionen gefährden.

8. Juni 2011

urgewald und Greenpeace werfen schwarz-gelber Bundesregierung Doppelmoral vor

26. Mai 2011

Anlässlich der Hauptversammlung der Deutschen Bank fordern die Organisationen urgewald und Facing Finance den Konzern auf, sich endlich von seinen ethisch und ökologisch verantwortungslosen Geschäftspraktiken zu verabschieden.

urgewald und Facing Finance haben besonders die Waffengeschäfte der Deutschen Bank im Visier. Aktuelle Recherchen der beiden Organisationen zeigen, dass die Deutsche Bank Group in Finanzdienstleistungen für Streumunitionshersteller im Wert von etwa 750 Millionen US$ verstrickt ist.

24. Mai 2011

Am Tag des Börsengangs des schweizerischen Rohstoffhändlers Glencore wenden sich 50 Mitglieder des Europaparlaments in einem offenen Brief an die EU Ratspräsidentschaft und die EU Kommission. Sie fordern ein Moratorium bei öffentlicher EU Finanzierung für Bergbauprojekte bis hinreichende Standards und Regulierungen für Bergbaufinanzierungen eingeführt sind. Die unterzeichnenden Europaparlamentarier vertreten Sozialdemokraten, Grüne, Linke und die liberale Gruppe.

23. Mai 2011

Am Wochenende ging eine einwöchige Atomblockade im Nordosten Brasiliens zu Ende. Über 3.000 Anwohner der brasilianischen Uranmine Caetité im Bundesstaat Bahia hatten einen aus São Paulo kommenden Atomtransport blockiert. Die Anwohner sperrten die Hauptzufahrtsstraße zu der Uranmine. Die staatliche Atombehörde INB hatte den Transport geheim halten wollen, aber Gewerkschafter erfuhren davon und informierten die Gemeinde Caetité. Die Anwohner formierten sich zu einer "menschlichen Barriere" und blockierten die zwölf auf Lastwagen angelieferten Container.

19. Mai 2011

Bombengeschäfte deutscher Banken mit Streumunition gehen weiter!
Mitte April dieses Jahres haben Gaddafi-treue Regierungstruppen Wohngebiete in der libyschen Stadt Misrata mit Streumunition beschossen, wobei Menschen getötet und verletzt worden sind. Produziert wurde diese Munition vom Typ MAT 120 im Jahr 2007 von der spanischen Firma Instalaza S.A. Recherchen von urgewald und dem NRO-Bündnis FACING FINANCE decken nun auf, dass die Deutsche Bank zum Herstellungszeitpunkt der wichtigste Finanzier dieses Unternehmens war.

6. Mai 2011

Atombank oder ...?
Die Commerzbank feiert bei der diesjährigen Hauptversammlung die „neue Commerzbank“, die aus der Zusammenlegung von Commerz- und Dresdner Bank entstanden ist. Diese will „Herausforderungen annehmen und Ziele erreichen“. Wir hätten da eine Idee für die Herausforderungen und Ziele, die die Commerzbank sich setzen könnte: ihre Energiefinanzierung neu gestalten.

4. Mai 2011

Anlässlich der Hauptversammlung von E.ON am morgigen 5. Mai in der Essener Gruga-Halle fordern die Umweltorganisation urgewald und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen den Konzern auf, sich von seiner verantwortungslosen Energiepolitik zu verabschieden. Denn E.ON hat zwar medienwirksam auf eine Klage gegen das Atommoratorium verzichtet, warnt jedoch laut vor einem „vorschnellen Atomausstieg“.

19. April 2011

Die Umweltorganisation urgewald und der Dachverband der Kritischen Aktionäre fordern die RWE AG bei der morgigen Hauptversammlung in Essen auf, sich von ihrer verantwortungslosen Atompolitik zu verabschieden, die Klage gegen das Atom-Moratorium zurückzuziehen und den Vorstandsvorsitzenden Großmann zu entlassen.

10. April 2011

Schon mehr als 100.000 Menschen haben innerhalb weniger Tage im Internet an die Bundesregierung appelliert, den Bau des Atomkraftwerkes Angra 3 in Brasilien nicht durch eine Hermes-Bürgschaft zu fördern. Der Reaktor soll in einem von Erdbeben und Erdrutschen bedrohten Gebiet direkt am Atlantik erbaut werden. In den nächsten Wochen entscheidet die Bundesregierung über die Bürgschaft.

30. März 2011

Das brasilianische Parlament lässt derzeit wegen des Atomunfalls in Japan die Sicherheit ihrer beiden eigenen Kernkraftwerke in Angra dos Reis überprüfen. Bereits kurz nach Aufnahme der Inspektionen offenbaren sich schwere Verfehlungen der Atomaufsichtsbehörde CNPE (Nationale Kommission für Kernenergie). Besonders gravierend ist die Tatsache, dass das Atomkraftwerk Angra 2 seit zehn Jahren am Netz ist, aber bis heute über keine dauerhafte Betriebsgenehmigung verfügt. Angra 2 wurde mit einer Hermesbürgschaft gefördert.

25. März 2011

Bundesregierung hält an Grundsatzzusage für brasilianisches AKW Angra 3 fest
Die Fassade des „neuen Atomkurses“ der Bundesregierung bröckelt: Nicht nur im Inland, wo Minister Brüderle das Atommoratorium der Regierung als Wahlmanöver bezeichnet hat und zwei Kommissionen berufen werden, die ein weiteres Mal über die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland beraten sollen, mehren sich die Zweifel an der Ernsthaftigkeit des neuen Kurses.

23. März 2011

Zahlreiche Umweltorganisationen fordern heute in einem Brief an die Bundeskanzlerin und die zuständigen Ministerien (BMWi, BMF, AA und BMZ) die Rücknahme der Hermesbürgschaft für das brasilianische AKW Angra 3 sowie einen grundsätzlichen Ausstieg aus der Atomexportförderung.

17. März 2011

Angesichts der Atomkatastrophe in Japan und der daraus folgenden Atomausstiegsdebatte in Deutschland fordert die Umweltorganisation urgewald Konsequenzen auch bei den staatlichen Hermesbürgschaften. Solche staatlichen Garantien sind in vielen Fällen die Voraussetzung, damit Atomkraftwerke überhaupt gebaut werden können. So wurden drei Reaktoren des Unglücks-AKW Fukushima mit Hilfe des amerikanischen Hermespendants Export-Import Bank realisiert.

10. März 2011

Anlässlich des Treffens der EU Außenminister zur Situation in Libyen warnt eine Koalition europäischer Umwelt- und Entwicklungsorganisationen davor, der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Osteuropabank (EBRD) eine bedeutende Rolle bei der Transformationsphase in Nordafrika zu geben.

9. März 2011

BP Konzern hat nicht auf Vorwürfe reagiert, dass türkische Sicherheitskräfte längs der Pipeline Kritiker einschüchtern
9.3.2011 Die britische Regierung hat in einem Schiedsspruch Beschwerden gegen den britischen Ölkonzern BP bestätigt. Damit haben türkische Dorfbewohner, die entlang der Baku Tbilisi Ceyhan (BTC) Pipeline leben, einen Sieg errungen. Sie kämpfen seit Jahren darum, Unternehmen für Vorwürfe von Menschrechtsverletzungen im Zusammenhang mit dem Pipeline-Bau zur Verantwortung zu ziehen.

1. März 2011

Weltbank muss Energiewende einläuten / Mehr Druck der Bundesregierung erforderlich

28. Februar 2011

urgewald begrüßt die Albert Schweitzer Stiftung als neuen Partner in der Kampagne “Alle gewinnen. Stromwechseln hilft." “In dieser Kampagne ist der individuelle Wechsel zu Ökostrom über den Klimaschutz hinaus eine echte Hilfe für einen guten Zweck: Für jeden neuen Ökostrom-Kunden gibt es 20 Euro von den empfohlenen Ökostromanbietern Naturstrom, Greenpeace Energy, Elektrizitätswerke Schönau und LichtBlick für die vegetarischen Kochschulungen der Albert Schweitzer Stiftung" erklärt Agnes Dieckmann von urgewald, Initiatorin der Kampagne.

21. Januar 2011

Am Tag, als die deutsche Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald den Beginn einer Kampagne gegen die Beteiligung des Energieversorgers RWE am Atomkraftwerk Cernavoda ankündigte, gab der Konzern seinen Rückzug aus dem umstrittenen Projekt bekannt.

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