EIB

EIB - Europäische Investitionsbank
Die EIB ist die „Hausbank“ der Europäischen Gemeinschaft. Sie wurde mit dem Vertrag von Rom 1958 geschaffen, der die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (später die Europäische Union) gründete. Mit einer bewilligten Kreditvergabe in Höhe von mehr als 53 Milliarden Euro (2006) ist die EIB auch eine der größten, weltweit tätigen öffentlichen Finanzinstitutionen. Sie hat ihren Hauptsitz in Luxemburg, in den letzten Jahren wurden zunehmend Regionalbüros eröffnet.

Als EU-Institution betrachtet es die EIB als ihre Aufgabe, die Ziele der EU durch „langfristige Finanzierungen für solide Investitionen zu fördern“. Folglich müssten mindestens zwei Kernanliegen im Zentrum der Kreditvergabe der EIB stehen: erstens, mehr und mehr die Förderung nachhaltiger Entwicklung innerhalb und außerhalb der EU; zweitens das Prinzip des zusätzlichen Nutzens, wonach die EIB ihre Mittel für solche Projekte verwenden sollte, die zwar finanziell und sozial tragfähig sind, aber aufgrund ihrer Risiken für kommerzielle Kreditgeber nicht attraktiv sind. Mit anderen Worten: es sollte der EIB darum gehen, sinnvolle Projekte zu ermöglichen, die ohne ihre Unterstützung nicht realisiert werden könnten. Ein hehres Anliegen, das an dessen Umsetzung die EIB jedoch fortgesetzt scheitert.

Die EIB wird von ihren Anteilseignern – den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union - finanziert, die zusammen das Kapital der EIB aufbringen. Die jeweils eingezahlten Beträge entsprechen dem wirtschaftlichen Gewicht der Anteilseigner innerhalb der Union. Die größten Anteilseigner sind mit jeweils 16% Italien, Großbritannien, Frankreich und Deutschland.

 

Infos zum Download:

  • Hintergrund EIB, Umwelt
  • Artikel aus dem Rundbrief 4/2013 Forum Unwelt & Entwicklung: Geld und Kohle - Über die Rolle von Banken bei der Finanzierung von Kohle