Rüstung

Pressemitteilung vom 12. September 2017

Berlin, 12.9.2017    Eine bisher unveröffentlichte Untersuchung des Wissenschaftlichen Dienstes (WD) des Bundestags bringt die Bundesregierung beim geplanten Türkei-Panzerdeal von Rheinmetall weiter in Erklärungsnot.

Pressemitteilung vom 5. September 2017

Mit einem Vortrag und einem Messestand informiert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald am 9. und 10. September auf der Messe Heldenmarkt Düsseldorf über ethisch verwerfliche Geschäfte von Banken und Konzernen. Aktuell protestieren wir gegen eine geplante Panzerfabrik des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall in der Türkei.

Beitrag vom 7. August 2017

Keine Panzer für die Türkei - aber eine ganze Fabrik schon? Angela Merkel ist im August und September auf Wahlkampftour und stellt ihre Pläne für eine mögliche weitere Amtszeit vor. Plant sie, die Rüstungsindustrie stärker zu kontrollieren und das Schlupfloch für Rheinmetalls Panzerfabrik in der Türkei mit dortigen Partnern zu stopfen?

Pressemitteilung vom 8. Mai 2017

Berlin, 9.5.2017    Obwohl der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sein Land immer autokratischer regiert, soll er Schützenhilfe aus Deutschland bekommen: Rheinmetall, der größte deutsche Rüstungskonzern, will mit zwei Partnern in der Türkei künftig Panzer produzieren.

Pressemitteilung vom 5. Mai 2017

Zeit: 9. Mai, 9.00 – 10.00 Uhr

Pressemitteilung vom 27. März 2017

27.3.2017   Zur Hauptversammlung der Daimler AG am kommenden Mittwoch verweist der Dachverband der Kritischen Aktionäre auf zahlreiche Probleme des Konzerns.

Pressemitteilung vom 3. November 2016

PM: urgewald & Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS)

Düsseldorf, 3.11.2016  Laut den heute veröffentlichten Quartalszahlen von Rheinmetall hat der Konzern sein Rüstungsgeschäft stark ausgeweitet. Die Unternehmenssparte Defense hat demnach in den ersten neun Monaten des Jahres 1,9 Milliarden Euro Umsatz gemacht und ist damit um 18 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Das zeigt: Der lange schwächelnde Rüstungsbereich ist heute wieder treibende Kraft für Wachstum und Gewinne. Grund dafür sind vor allem steigende Rüstungs- und vor allem Munitionsexporte, auch in Krisen- und Kriegsgebiete. Eine neue Studie, die urgewald und das Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS) am 26. Oktober veröffentlicht haben, zeigt zudem: Seit Jahresbeginn hat Rheinmetall größere Aufträge für Munitionslieferungen im Wert von über 750 Millionen Euro erhalten.

Beitrag vom 28. Oktober 2016

Am Weltspartag haben urgewald-Mitarbeiter vor der Zentrale der Stadtsparkasse Düsseldorf protestiert. Warum? Die Sparkassen locken am Weltspartag Kunden mit kleinen Geschenken, nach dem Motto: „Bring uns Dein Sparschwein – mach mehr aus Deinem Geld“. Doch besonders freundlich und menschlich ist die Geschäftspolitik der Sparkassen leider nicht immer. Oft werden Spargroschen der Kunden als Kredite an Unternehmen mit zerstörerischem Geschäftsmodell weitergeleitet. Die Stadtsparkasse Düsseldorf etwa hat Ende 2015 mit 12 anderen Banken einen 500-Millionen-Euro-Kredit für den größten deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall vergeben.

Pressemitteilung vom 27. Oktober 2016

Eine neue Studie untersucht erstmals die Munitionsexporte des größten Rüstungskonzerns in Deutschland, der Rheinmetall AG. [1] Die Analyse zeigt, dass der in Düsseldorf beheimatete Konzern in großem Umfang Munition und Munitionsfabriken in Kriegs- und Krisengebiete sowie an autoritäre Staaten liefert, die systematisch die Menschenrechte verletzen. Beispiele sind Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Bahrain. Diese Exporte haben Rheinmetall zu einem der wichtigsten Player auf dem Munitionsmarkt gemacht.

Pressemitteilung vom 21. Oktober 2016

Hemmungslos in alle Welt? Die Munitionsexporte der Rheinmetall AG

Munition ist ein Grundnahrungsmittel des Krieges. Der größte in Deutschland ansässige Rüstungskonzern, die Rheinmetall AG, ist nach eigenen Angaben in den letzten Jahren zum drittgrößten Hersteller der Welt für Munition aufgestiegen. Eine neue Studie zeichnet nach, wie es dazu kam: Sie beleuchtet erstmals, wie der Konzern seine Geschäfte durch die Internationalisierung der Produktion und den Aufkauf von Munitionsherstellern im Ausland ausbauen konnte. Und sie belegt, dass dahinter auch Strategien stecken, um nationale und europäische Beschränkungen für Waffenexporte zu umgehen. Rheinmetall liefert heute Munition und ganze Munitionsfabriken mitten in laufende Kriege und an autoritäre Regime, die, wie Saudi-Arabien, Menschenrechte missachten.

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