KfW

Beitrag vom 17. Juli 2015

Der Anthropologe aus Guatemala unterstützt indigene Gemeinden in ihrem Kampf gegen neue Staudämme. Dabei erleiden sie heftige Repression durch die Staatsmacht. Ba Tiul berichtete davon auf der urgewald-Menschenrechtstagung im März 2015. Er fordert: Geldgeber wie die KfW-Tochter DEG müssen endlich verantwortlich handeln.

Pressemitteilung vom 22. Mai 2015

Anlässlich der Bilanzpressekonferenz der KfW Bankengruppe im April hat die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald das Dossier „Die Schattenseite der KfW“ veröffentlicht. Darin zeigt urgewald anhand von Fallbeispielen diverse Schwachstellen im Umwelt- und Sozialmanagement der deutschen Staatsbank auf. „Die KfW betont gerne ihr sozial-ökologisches Engagement, doch mit ihrem Geld finanziert sie international auch Projekte, die Mensch und Umwelt schaden“, erklärt Kathrin Petz, Autorin des Dossiers. 

Beitrag vom 3. März 2015

Auf der internationalen Menschenrechtskonferenz von urgewald hat Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) über die Probleme bei der Weltbank gesprochen. Die global einflussreichste Entwicklungsinstitution dürfe sich nicht länger vor ihrer Verantwortung drücken, forderte die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags. Auf unserer Homepage finden Sie eine Videodokumentation, Fotos und weitere Materialien zur Konferenz. Roths Redetext vom 17. März dokumentieren wir hier in Auszügen:

Protest gegen den Barro-Blanco-Staudamm
Pressemitteilung vom 10. Februar 2015

Am Montag (9.2.15) hat die panamaische Umweltbehörde ANAM die Bauarbeiten für den Staudamm Barro Blanco im Westen des Landes gestoppt. Die Begründung: Der Damm verstoße gegen nationales Recht aufgrund von Mängeln bei der Umweltprüfung. Es fehle zudem ein archäologischer Schutzplan – der Stausee würde neben einer Siedlung auch kulturell wichtige Stätten der Ngäbe-Indigenen überfluten. Die massiv betroffenen Ngäbe haben dem Projekt nie zugestimmt.

Pressemitteilung vom 30. Januar 2015

•    EU-Arbeitsgruppe sucht am Montag gemeinsame Position zu Kohlekraftwerken
•    Aus Klimaschutzsicht droht ein enttäuschendes Ergebnis

Pressemitteilung vom 26. Dezember 2014

Die KfW-IPEX-Bank wird auch weiterhin den Neubau von Kohlekraftwerken finanzieren. Darauf einigte sich die Bundesregierung nach achtmonatiger Prüfung der KfW-Kohlefinanzierung und teilte dies zwei Tage vor Weihnachten dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages mit.

Pressemitteilung vom 28. November 2014

Berlin, 28.11.14 Der französische Präsident Hollande hat gestern angekündigt, keine Exportkredite mehr für Kohle-Energieprojekte zu vergeben. Hollande hielt die Eröffnungsrede zur dritten jährlichen Umweltkonferenz, in der er unterstrich, dass alle Subventionen für fossile Energien beendet werden sollten.

Beitrag vom 24. September 2014

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat gestern beim UN-Klimagipfel in New York angekündigt, die Finanzierung von Kohlekraftwerksneubauten in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit zu beenden. Klimapolitisch ein sehr wichtiger Schritt, der allerdings nur für etwa ein Drittel der Kohlefinanzierung der KfW im Ausland gilt.

Pressemitteilung vom 17. September 2014

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat heute in der Bundespressekonferenz angekündigt, die finanzielle Förderung von Kohlekraftwerken im Ausland werde weitgehend eingestellt. Die Ressorts hätten sich darauf prinzipiell geeinigt, über die Details und den Umfang der Ausnahmen werde aber noch verhandelt.

Pressemitteilung vom 11. April 2014

Die Umweltorganisation urgewald begrüßt die Ankündigung der Bundesregierung, Kohlekraftwerks-Finanzierung im Rahmen der entwicklungs- und klimapolitischen Zusammenarbeit zu überprüfen.

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