Kolumbien

Pressemitteilung vom 8. Mai 2017

Karlsruhe/Aachen, 8.5.2017    Anlässlich der morgen stattfindenden Hauptversammlung des Energiekonzerns EnBW in Karlsruhe fordern das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR und die NGO urgewald, dass EnBW dem Beispiel europäischer Konkurrenten folgt und umgehend die Geschäftsbeziehungen mit den umstrittenen Lieferanten Drummond (USA) und Prodeco/Glencore (Schweiz) unterbricht.

Pressemitteilung vom 27. April 2017

Stockholm, April 27th, 2017    For years, Vattenfall has been confronted with the severe human rights violations in its Colombian coal supply chain. At today’s annual general meeting the nongovernmental organizations urgewald and PAX welcome that Vattenfall has finally taken first steps to investigate the human rights impacts of its suppliers Cerrejón, Drummond and Prodeco/Glencore.

Pressemitteilung vom 26. April 2017

Essen, 26.4.2017    Zur morgigen Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE weisen die Organisationen urgewald und PAX auf die Untätigkeit des Konzerns bei Blutkohle-Importen aus Kolumbien hin.

Beitrag vom 23. Januar 2017

Zusammen mit über 90 Organisationen weltweit hat urgewald eine Erklärung zu den jüngsten Morden in der Kohleregion Cesar in Kolumbien veröffentlicht. In der Erklärung verurteilen wir die Gewalt gegen die Zivilgesellschaft, insbesondere den jüngsten Mord an Aldemar Parra García, der am 7. Januar von bislang unbekannten Tätern erschossen wurde.

Beitrag vom 9. Januar 2017

Uns hat eine weitere erschütternde Nachricht aus der Kohleregion Cesar in Kolumbien erreicht. Erneut wurde ein Vertreter der Zivilgesellschaft ermordet - vier Monate nach dem bisher jüngsten Mord. Und erneut geht es um eine Führungsperson einer Gemeinde. Aldemar Parra García. Er setzte sich für faire Bedingungen bei der Umsiedlung seiner Gemeinde El Hatillo ein - sie muss den nahen Kohleminen weichen. Die Täter setzten mit der Erschießung von Aldemar Morddrohungen in die Tat um (Weitere Infos). Wir sind traurig und erschüttert. In Gedanken sind wir bei den Angehörigen von Aldemar.

Pressemitteilung vom 8. November 2016

Mit einem neuen Messestand informiert urgewald am 12. November auf der Messe Grünes Geld in Freiburg über ethisch verwerfliche Geschäfte von Banken und des Energieversorgers EnBW.

Pressemitteilung vom 4. November 2016

Kurz vor der Veröffentlichung der EnBW-Quartalszahlen am Donnerstag hat urgewald eine Protestkampagne gegen die Kohleimporte des Energiekonzerns gestartet.

Pressemitteilung vom 15. September 2016

Die massive Gewalt in der kolumbianischen Kohle-Provinz Cesar hält an. Néstor Iván Martínez, Gemeindevorstand in Chiriguaná, wurde am 11.9.2016 ermordet. Martínez hatte sich zuvor gegen die Expansion der dortigen Kohlemine des US-Konzerns Drummond ausgesprochen. Er hatte sich für die Rückgabe von Land an Vertreibungsopfer in der Provinz im Nordosten Kolumbiens eingesetzt. Eine heute veröffentlichte Studie der niederländischen Organisation PAX belegt, dass es sich bei der Gewalt gegen Martínez nicht um einen Einzelfall handelt. Seit 2012 sind demnach mehr als 200 Menschen in der Region Opfer von Gewalt, Drohungen und Einschüchterungen geworden.

Beitrag vom 10. Juni 2016

In Deutschland und im Ausland hat urgewald in diesem Jahr erneut zusammen mit spannenden Gästen die Hauptversammlungen von Konzernen besucht. Unsere Mission: Die Selbstinszenierungen der Unternehmen mit der Realität konfrontieren: Mit getöteten Gewerkschaftern und gesprengten Bergkuppen für den Kohlebergbau, mit Investitionen für den Klimawandel und die Aufrüstung von Krisenregionen. Eine Übersicht über die diesjährigen urgewald-Auftritte und –Aktionen.

Pressemitteilung vom 6. Juni 2016

Berlin, 6.6.2016    Am Mittwoch entscheiden die Aktionärinnen und Aktionäre von E.ON über die Aufspaltung des Konzerns in eine „veränderte“ E.ON und ein „neues“ Unternehmen Uniper. Mit dem Schritt will E.ON-Konzernchef Johannes Teyssen nicht nur das Geschäft mit Erneuerbaren Energien, sondern auch den fossilen Kraftwerkspark aus dem E.ON-Portfolio retten. urgewald-Energie-Referent Sebastian Rötters kommentiert: „Ein wirkliches Umdenken ist nicht erkennbar. Uniper soll die klimaschädlichen Kraftwerke auf Jahrzehnte weiter betreiben. Diese Weiter-So-Strategie steht im krassen Widerspruch zum von 195 Staaten vereinbarten Klimaschutzvertrag von Paris. Klimaschutz oder Uniper’s Geschäftsmodell, nur eines von beiden kann erfolgreich sein. E.ON sollte sich der neuen Realität stellen und schleunigst den Ausstieg aus fossilen Altlasten vorantreiben. Mit der simplen Auskopplung von Uniper wurde eine große Chance für den Klimaschutz vertan.“

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