KfW

Pressemitteilung vom 7. Januar 2016

Vom 17. bis zum 22. Januar werden drei Gäste aus dem Kosovo in Deutschland über die Folgen des Braunkohle-Abbaus in ihrem Land berichten. Durch den Tagebau und seine geplante Erweiterung sind Tausende Menschen von Zwangsumsiedlungen bedroht – trotz Verstößen gegen Weltbank-Regeln bei bereits durchgeführten Umsiedlungen und kostengünstigen Alternativen zur Braunkohle. Ragip Grajqevci und Egzon Grajçevci, zwei Betroffene aus dem Dorf Hade, wollen in Gesprächen mit der deutschen Politik und hiesigen Braunkohle-Betroffenen über die Folgen des Tagebaus für Mensch und Umwelt sprechen. Sie werden begleitet von der Entwicklungsexpertin Rinora Gojani vom kosovarischen Institut INDEP. Eine Station der Besucher wird am 21. Januar das rheinische Braunkohlerevier sein. Bei Interview-Anfragen an die Albanisch-sprachigen Gäste sind Übersetzungen in Englisch bzw. Deutsch möglich.

E.ON-Kohle-Kraftwerk in Großbritannien: Die Exporte von Klimakillern werden auch nach dem jüngsten OECD-Beschluss weiter gehen.
Pressemitteilung vom 18. November 2015

Gestern Abend haben sich in Paris die OECD-Mitglieder auf Einschränkungen beim Export von Kohlekraftwerken geeinigt. Danach sollen staatliche Exportbürgschaften, in Deutschland die so genannten Hermes-Bürgschaften, in Zukunft nur noch für „besonders effiziente“ Kohlekraftwerke möglich sein. Der Einigung ging eine fast zweijährige Diskussion voraus. Umweltorganisationen wie urgewald halten den Beschluss aus Klimaschutzsicht für völlig unzureichend.  

Beitrag vom 25. September 2015

Am 25.September hat urgewald in Berlin ein Medien-Gespräch zusammen mit zwei Gästen aus dem Kosovo veranstaltet. Die Campaigner beschäftigen sich mit den Plänen der dortigen Regierung, die veralteten Braunkohlekraftwerke des Landes zu erneuern bzw. den Braunkohletagebau zu vergrößern. Beides hätte fatale Folgen für das Land und die dort lebenden Menschen.

Unser Briefing zum Thema: 
Braunkohle im Kosovo: Widersprüchliche Rolle Deutschlands und der Weltbank

Beitrag vom 21. September 2015

Deutschland hat eine wichtige Chance für den Klimaschutz verpasst.  In der vergangenen Woche haben sich die EU-Mitgliedstaaten trotz Widerstand aus der Bundesrepublik auf eine gemeinsame Position zu Exportbürgschaften für Kohlekraftwerke geeinigt. Diese wird nun von der EU-Kommission in die OECD-Verhandlungen zum Thema eingebracht.

Pressemitteilung vom 22. Mai 2015

Anlässlich der Bilanzpressekonferenz der KfW Bankengruppe im April hat die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald das Dossier „Die Schattenseite der KfW“ veröffentlicht. Darin zeigt urgewald anhand von Fallbeispielen diverse Schwachstellen im Umwelt- und Sozialmanagement der deutschen Staatsbank auf. „Die KfW betont gerne ihr sozial-ökologisches Engagement, doch mit ihrem Geld finanziert sie international auch Projekte, die Mensch und Umwelt schaden“, erklärt Kathrin Petz, Autorin des Dossiers. 

Protest gegen den Barro-Blanco-Staudamm
Pressemitteilung vom 10. Februar 2015

Am Montag (9.2.15) hat die panamaische Umweltbehörde ANAM die Bauarbeiten für den Staudamm Barro Blanco im Westen des Landes gestoppt. Die Begründung: Der Damm verstoße gegen nationales Recht aufgrund von Mängeln bei der Umweltprüfung. Es fehle zudem ein archäologischer Schutzplan – der Stausee würde neben einer Siedlung auch kulturell wichtige Stätten der Ngäbe-Indigenen überfluten. Die massiv betroffenen Ngäbe haben dem Projekt nie zugestimmt.

Subscribe to KfW