Hermes

Pressemitteilung vom 12. Oktober 2017

Berlin, 12.10.2017 Die Exportkreditagenturen der G20-Staaten fördern weltweit klimaschädliche Projekte in Milliardenhöhe – darunter auch neue Gas- und Öl-Vorhaben, die die Klimaziele der Weltgemeinschaft direkt torpedieren. Dies ergibt ein heute veröffentlichter Bericht der NGOs Friends of the Earth USA, WWF und Oil Change International, den urgewald in Deutschland mit herausgibt.

Beitrag vom 24. Mai 2016

!!!Update!!! Im Dezember 2015 haben über 190 Nationen in Paris vereinbart, die globale Erwärmung im Mittel auf unter 2° C zu begrenzen. Leider untergräbt die öffentliche Finanzierung für internationale Kohleprojekte das Paris-Abkommen. Wie groß diese nach wie vor ist, zeigt der neue NGO-Report “Swept Under the Rug: How G7 Nations Conceal Public Financing for Coal Around the World”, veröffentlicht von Natural Resources Defense Council, Oil Change International, World Wide Fund for Nature, Kiko Network, Japan Center for a Sustainable Environment and Society, Friends of the Earth Japan (unterstützt von urgewald). 

Pressemitteilung vom 24. Mai 2016

(Gemeinsame Pressemitteilung zusammen mit NRDC, Kikonet, OCI und WWF)

Japan und Deutschland sind weiterhin die größten staatlichen Geldgeber für Kohlekraftwerke und Kohlebergbau in der industrialisierten Welt. Damit verschärfen sie den Klimawandel, schaden der öffentlichen Gesundheit und gefährden das Pariser Klimaabkommen.

Pressemitteilung vom 7. Januar 2016

Vom 17. bis zum 22. Januar werden drei Gäste aus dem Kosovo in Deutschland über die Folgen des Braunkohle-Abbaus in ihrem Land berichten. Durch den Tagebau und seine geplante Erweiterung sind Tausende Menschen von Zwangsumsiedlungen bedroht – trotz Verstößen gegen Weltbank-Regeln bei bereits durchgeführten Umsiedlungen und kostengünstigen Alternativen zur Braunkohle. Ragip Grajqevci und Egzon Grajçevci, zwei Betroffene aus dem Dorf Hade, wollen in Gesprächen mit der deutschen Politik und hiesigen Braunkohle-Betroffenen über die Folgen des Tagebaus für Mensch und Umwelt sprechen. Sie werden begleitet von der Entwicklungsexpertin Rinora Gojani vom kosovarischen Institut INDEP. Eine Station der Besucher wird am 21. Januar das rheinische Braunkohlerevier sein. Bei Interview-Anfragen an die Albanisch-sprachigen Gäste sind Übersetzungen in Englisch bzw. Deutsch möglich.

E.ON-Kohle-Kraftwerk in Großbritannien: Die Exporte von Klimakillern werden auch nach dem jüngsten OECD-Beschluss weiter gehen.
Pressemitteilung vom 18. November 2015

Gestern Abend haben sich in Paris die OECD-Mitglieder auf Einschränkungen beim Export von Kohlekraftwerken geeinigt. Danach sollen staatliche Exportbürgschaften, in Deutschland die so genannten Hermes-Bürgschaften, in Zukunft nur noch für „besonders effiziente“ Kohlekraftwerke möglich sein. Der Einigung ging eine fast zweijährige Diskussion voraus. Umweltorganisationen wie urgewald halten den Beschluss aus Klimaschutzsicht für völlig unzureichend.  

Beitrag vom 25. September 2015

Am 25.September hat urgewald in Berlin ein Medien-Gespräch zusammen mit zwei Gästen aus dem Kosovo veranstaltet. Die Campaigner beschäftigen sich mit den Plänen der dortigen Regierung, die veralteten Braunkohlekraftwerke des Landes zu erneuern bzw. den Braunkohletagebau zu vergrößern. Beides hätte fatale Folgen für das Land und die dort lebenden Menschen.

Unser Briefing zum Thema: 
Braunkohle im Kosovo: Widersprüchliche Rolle Deutschlands und der Weltbank

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