Dakota Access Pipeline

Pressemitteilung vom 29. September 2017

Im vergangenen Jahr hat die Ölpipeline Dakota Access in den USA weltweit für Aufsehen gesorgt. Sie hat schwerwiegende Folgen für das Klima, die Umwelt und die Sicherheit von Trinkwasserquellen. Ihr Bau missachtete die Rechte der amerikanischen Ureinwohner im Bundesstaat North Dakota, durch deren Land die inzwischen fertiggestellte Pipeline verläuft.

Protest vor der BayernLB-Zentrale (Quelle: Mirko Milovanovic)
Pressemitteilung vom 24. Februar 2017

München, 24.2.2017    Die Bayerische Landesbank (BayernLB) will eine weitere Finanzierung der umstrittenen US-Ölpipeline Dakota Access ausschließen. Dies hat sie gestern urgewald gegenüber bestätigt. Am bereits vereinbarten Kredit hält sie jedoch offenbar fest. Die BayernLB ist eine von 17 beteiligten Banken, die dem Pipeline-Konsortium im August 2016 einen Projektkredit über bis zu 2,5 Mrd. Dollar gewährt haben. Mit ihrer Ankündigung zieht sie einem ähnlichen Schritt der Bank ING aus den Niederlanden nach.

Protest vor der BayernLB-Zentrale (Quelle: Campact)
Pressemitteilung vom 2. Februar 2017

München, 2.2.2017    Heute haben mehrere NGOs vor der Zentrale der BayernLB protestiert und mehr als 700.000 Unterschriften aus weltweiten Petitionen gegen die Finanzierung der Ölpipeline Dakota Access übergeben (vgl. Medieninfo). Die BayernLB ist eine von 17 beteiligten Banken, die dem Pipeline-Konsortium im August 2016 einen Projektkredit über bis zu 2,5 Mrd. Dollar gewährt haben. Die Aktion ist Teil einer globalen Protestwoche.

Pressemitteilung vom 31. Januar 2017

US-Präsident Donald Trump will den Bau der weltweit heftig kritisierten US-Ölpipeline Dakota Access beschleunigen. Die knapp 1.900 Kilometer lange Pipeline soll Land kreuzen, das der Stamm Standing-Rock-Sioux als heilig ansieht und nach bisheriger Planung auch unter dem See Oahe am Fluss Missouri verlaufen. Die BayernLB ist eine von 17 beteiligten Banken, die dem Pipeline-Konsortium im August 2016 einen Projektkredit über bis zu 2,5 Milliarden Dollar gewährt haben. Die Sioux hatten Treffen mit den Banken gefordert. Acht Banken waren dazu bereit, die BayernLB jedoch nicht. Die Aktion ist Teil einer globalen Protestwoche gegen die Pipeline.

Pressemitteilung vom 1. Dezember 2016

Update 5.12.2016: Das zuständige US Army Corps of Engineers will die geplante Pipeline-Strecke nach massiven Protesten nicht gestatten und nach Alternativrouten suchen. Die Protestbewegung feiert das als wichtigen Sieg - bleibt aber wachsam (Mehr dazu auf Facebook).

Berlin, 1.12.2016   Die geplante Mega-Öl-Pipeline „Dakota Access“ in den USA sorgt derzeit durch die große Protestbewegung vor Ort und gewaltsame Übergriffe der Polizei für Aufsehen. Die Pipeline soll Öl aus den Fördergebieten im US-Bundesstaat North-Dakota über eine Strecke von knapp 1.900 Kilometer in Gebiete im Süden der USA transportieren.

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