USA

Kohlekraftwerk im Kosovo
Pressemitteilung vom 12. April 2017

Vor der Frühjahrstagung der Weltbank vom 21. - 23. April in Washington D.C. drängen NGOs aus aller Welt die Bank zur Einhaltung ihrer Klimazusagen. Analysen zeigen, dass die weltweit einflussreichste Entwicklungsinstitution nach wie vor indirekt große Summen in zerstörerische Kohleprojekte investiert. Die wichtigsten Themen der Tagung in unserem Medienbriefing.

Protest vor der BayernLB-Zentrale (Quelle: Mirko Milovanovic)
Pressemitteilung vom 24. Februar 2017

München, 24.2.2017    Die Bayerische Landesbank (BayernLB) will eine weitere Finanzierung der umstrittenen US-Ölpipeline Dakota Access ausschließen. Dies hat sie gestern urgewald gegenüber bestätigt. Am bereits vereinbarten Kredit hält sie jedoch offenbar fest. Die BayernLB ist eine von 17 beteiligten Banken, die dem Pipeline-Konsortium im August 2016 einen Projektkredit über bis zu 2,5 Mrd. Dollar gewährt haben. Mit ihrer Ankündigung zieht sie einem ähnlichen Schritt der Bank ING aus den Niederlanden nach.

Protest vor der BayernLB-Zentrale (Quelle: Campact)
Pressemitteilung vom 2. Februar 2017

München, 2.2.2017    Heute haben mehrere NGOs vor der Zentrale der BayernLB protestiert und mehr als 700.000 Unterschriften aus weltweiten Petitionen gegen die Finanzierung der Ölpipeline Dakota Access übergeben (vgl. Medieninfo). Die BayernLB ist eine von 17 beteiligten Banken, die dem Pipeline-Konsortium im August 2016 einen Projektkredit über bis zu 2,5 Mrd. Dollar gewährt haben. Die Aktion ist Teil einer globalen Protestwoche.

Pressemitteilung vom 31. Januar 2017

US-Präsident Donald Trump will den Bau der weltweit heftig kritisierten US-Ölpipeline Dakota Access beschleunigen. Die knapp 1.900 Kilometer lange Pipeline soll Land kreuzen, das der Stamm Standing-Rock-Sioux als heilig ansieht und nach bisheriger Planung auch unter dem See Oahe am Fluss Missouri verlaufen. Die BayernLB ist eine von 17 beteiligten Banken, die dem Pipeline-Konsortium im August 2016 einen Projektkredit über bis zu 2,5 Milliarden Dollar gewährt haben. Die Sioux hatten Treffen mit den Banken gefordert. Acht Banken waren dazu bereit, die BayernLB jedoch nicht. Die Aktion ist Teil einer globalen Protestwoche gegen die Pipeline.

Pressemitteilung vom 1. Dezember 2016

Update 5.12.2016: Das zuständige US Army Corps of Engineers will die geplante Pipeline-Strecke nach massiven Protesten nicht gestatten und nach Alternativrouten suchen. Die Protestbewegung feiert das als wichtigen Sieg - bleibt aber wachsam (Mehr dazu auf Facebook).

Berlin, 1.12.2016   Die geplante Mega-Öl-Pipeline „Dakota Access“ in den USA sorgt derzeit durch die große Protestbewegung vor Ort und gewaltsame Übergriffe der Polizei für Aufsehen. Die Pipeline soll Öl aus den Fördergebieten im US-Bundesstaat North-Dakota über eine Strecke von knapp 1.900 Kilometer in Gebiete im Süden der USA transportieren.

Beitrag vom 10. Juni 2016

In Deutschland und im Ausland hat urgewald in diesem Jahr erneut zusammen mit spannenden Gästen die Hauptversammlungen von Konzernen besucht. Unsere Mission: Die Selbstinszenierungen der Unternehmen mit der Realität konfrontieren: Mit getöteten Gewerkschaftern und gesprengten Bergkuppen für den Kohlebergbau, mit Investitionen für den Klimawandel und die Aufrüstung von Krisenregionen. Eine Übersicht über die diesjährigen urgewald-Auftritte und –Aktionen.

Pressemitteilung vom 20. Mai 2016

Sassenberg, 20.5.2016    Nach jahrelanger Kritik von urgewald und Partnerorganisationen in den USA unternimmt die Deutsche Bank endlich einen Kurswechsel beim Thema „Mountaintop Removal“ (MTR). Diese besonders brutale Form der Kohleförderung hat im US-Gebirge Appalachen bereits Hunderte Gipfel vernichtet und Millionen Anwohner massiven Gesundheitsgefahren ausgesetzt. Die Deutsche Bank war bisher laut urgewald-Recherchen der wichtigste Geldgeber für diese verheerende Technologie (mehr Informationen dazu unten). Am Donnerstag sagte Jürgen Fitschen, scheidender Co-Chef auf der Hauptversammlung: „Mountaintop Removal, also das Absprengen von Berggipfeln, scheint uns keine legitime und ökologisch sinnvolle Form des Tagebaus zu sein. Deshalb finanzieren wir keine Unternehmen mehr, die wesentlich zu dieser Kohleproduktion beitragen.“

Pressemitteilung vom 18. Mai 2016

Frankfurt, 18.5.2016    Als John Cryan vor fast einem Jahr zum neuen Konzernchef der Deutschen Bank ernannt wurde, war sein Ziel, „eine bessere Deutsche Bank“ zu schaffen. Vor Cryans erster Hauptversammlung als Vorstandschef am Donnerstag stellt die Nichtregierungsorganisation urgewald fest: Ein Umbau hin zu einer nicht nur finanziell, sondern auch ökologisch und ethisch nachhaltigen Bank ist bislang ausgeblieben. Deshalb werden urgewald-Mitarbeiter vor der Hauptversammlung Putzlappen für Cryans überfälligen Frühjahrsputz verteilen (Fotos auf Anfrage).

Beitrag vom 21. April 2016

Meist sind RWE-Hauptversammlungen bis auf die Proteste vor der Messehalle in Essen ruhige Veranstaltungen. Diesmal fand der Protest auch im Saal statt - und platzte mitten in die Rede von Konzernchef Terium. Nicht nur das hat die RWE-Marketingshow gestört...

Beitrag vom 19. April 2016

Der Energieriese hat die Energiewende verschlafen. Mit Kohle und Atom kann er kein Geld mehr verdienen. Doch die RWE-Manager haben eine Idee: Sie gründen eine Konzerntochter, die nach Zukunft aussieht. Ist das endlich das Ende für die alte, dreckige Energiewelt?  Unser Kurzfilm über das grüne Märchen von RWE...

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