Norwegen

Pressemitteilung vom 7. März 2017

March 7, 2017    In response to the Norwegian Government Pension Fund’s new “Responsible Investment” Report, NGOs warn that the divestment of many coal companies is still overdue. In 2015, the Norwegian Parliament directed the Pension Fund’s manager, Norges Bank, to divest companies that “base 30% or more of their activities on coal” by the end of 2016.

Beitrag vom 8. Juni 2016

Vor einem Jahr hat das norwegische Parlament eine historische Entscheidung gefällt. Die Regierung wurde aufgefordert Kohle-Anlagen des staatlichen Pensionsfonds (GPFG) weitgehend zu beenden. Es sollen demnach alle börsennotierten Unternehmen ausgeschlossen werden, wenn sie "30 % oder mehr ihrer Aktivitäten auf Kohle basieren und/oder 30 % ihrer Einnahmen aus Kohle generieren." Das war ein wichtiger Durchbruch, da die Schwelle von 30 % einen neuen Maßstab für Divestment-Aktionen großer Investoren etablierte. Doch was ist nach einem Jahr passiert? Wie viel Wegstrecke hat Norwegen beim Kohle-Divestment noch vor sich? Um das zu beantworten, hat urgewald eine neue "To-Do-List" und ein Briefing vorbereitet.

Pressemitteilung vom 9. März 2016

Die Umweltorganisationen urgewald und Framtiden i våre hender (Die Zukunft in unseren Händen, FIVH) haben nach dem Kohle-Ausstiegs-Beschluss in Norwegen erstmals die neue Holdings List des dortigen staatlichen Pensionsfonds (GPFG) analysiert: „Die gute Nachricht ist, dass Norwegens Zentralbank Norges Bank im letzten Jahr Anteile von 54 Kohlefirmen veräußert hat, die schlechte: Mehr als 70 Kohlefirmen sind noch im Portfolio.

Beitrag vom 6. Juli 2015

Neue Materialien zum Norwegen-Divestment: Deutsche Version des Briefings & die ganze Geschichte des Kampagnenerfolgsurgewald ist es bereits häufig gelungen, Banken und Konzerne von verheerenden Geschäften abzubringen. Selten jedoch war ein Erfolg so eindeutig und so überwältigend wie dieser. Es ist das größte Kohle-Divestment aller Zeiten. Lesen Sie nach, wie es dazu kam. Außerdem gibt es nun eine deutsche Übersetzung des Briefings zum Thema, in dem urgewald die Größe des voraussichtlichen Kohle-Divestments berechnet, außerdem eine Übersetzung der Liste betroffener Unternehmen.

Pressemitteilung vom 5. Juni 2015

Heute wird das Parlament in Oslo den weitgehenden Ausstieg des norwegischen Pensionsfonds aus Kohle-Anlagen beschließen. Die Entscheidung betrifft alle Bergbaufirmen und Energieerzeuger im Portfolio, deren Kohleanteil bei 30 Prozent oder höher liegt. Nach einer aktuellen urgewald-Analyse hat der Schritt voraussichtlich die Umschichtung von Anlagen in Höhe von 7,7 Mrd. Euro (67,2 Mrd. Norwegische Kronen) und den Ausschluss von 122 Unternehmen aus der Kohleindustrie zur Folge. Betroffen sind mit E.ON, RWE und Vattenfall auch drei der größten Energieversorger Deutschlands. 

Beitrag vom 3. Juni 2015

Mit fünf internationalen Gästen haben wir im Mai 2015 Norwegen besucht. Das Ziel: Druck machen für ein ambitioniertes Kohle-Divestment des mächtigen Staatsfonds. Die Geschichte einer zerstörerischen Industrie, von fünf faszinierenden Menschen - und einem großen Kampagnenerfolg!

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https://youtu.be/RkdieezLKxo

‪#‎DivestmentVoices‬

Pressemitteilung vom 28. Mai 2015

Am 27. Mai hat der Finanzausschuss des norwegischen Parlaments eine einstimmige Empfehlung an den Staatsfonds des Landes abgegeben, im großen Stil seine Anteile aus der Kohleindustrie zu veräußern. Der „Norwegian Government Pension Fund Global“ ist nicht nur der weltweit größte Staatsfonds; er ist auch einer der Top-Ten-Investoren in der globalen Kohleindustrie.

Pressemitteilung vom 21. Mai 2015

Unter dem Titel Still Dirty, Still Dangerous" haben NGOs eine tiefgehende Analyse des Kohle-Portfolios des norwegischen Pensionsfonds (GPF) veröffentlicht, der der größte Staatsfonds weltweit ist. Der Bericht wurde von den Organisationen Framtiden i Väre hender (Die Zukunft in unseren Händen), Greenpeace Norwegen und der NGO urgewald aus Deutschland am Donnerstag präsentiert, um in einer Anhörung im norwegischen Parlament die Auswirkungen des Abbaus und der Verbrennung von Kohle zu verdeutlichen. Der Bericht erscheint zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da Norwegens Parlamentarier über einen möglichen Verkauf der Kohle-Beteiligungen am 5. Juni abstimmen werden.

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