Kosovo

Pressemitteilung vom 7. Januar 2016

Vom 17. bis zum 22. Januar werden drei Gäste aus dem Kosovo in Deutschland über die Folgen des Braunkohle-Abbaus in ihrem Land berichten. Durch den Tagebau und seine geplante Erweiterung sind Tausende Menschen von Zwangsumsiedlungen bedroht – trotz Verstößen gegen Weltbank-Regeln bei bereits durchgeführten Umsiedlungen und kostengünstigen Alternativen zur Braunkohle. Ragip Grajqevci und Egzon Grajçevci, zwei Betroffene aus dem Dorf Hade, wollen in Gesprächen mit der deutschen Politik und hiesigen Braunkohle-Betroffenen über die Folgen des Tagebaus für Mensch und Umwelt sprechen. Sie werden begleitet von der Entwicklungsexpertin Rinora Gojani vom kosovarischen Institut INDEP. Eine Station der Besucher wird am 21. Januar das rheinische Braunkohlerevier sein. Bei Interview-Anfragen an die Albanisch-sprachigen Gäste sind Übersetzungen in Englisch bzw. Deutsch möglich.

Beitrag vom 25. September 2015

Am 25.September hat urgewald in Berlin ein Medien-Gespräch zusammen mit zwei Gästen aus dem Kosovo veranstaltet. Die Campaigner beschäftigen sich mit den Plänen der dortigen Regierung, die veralteten Braunkohlekraftwerke des Landes zu erneuern bzw. den Braunkohletagebau zu vergrößern. Beides hätte fatale Folgen für das Land und die dort lebenden Menschen.

Unser Briefing zum Thema: 
Braunkohle im Kosovo: Widersprüchliche Rolle Deutschlands und der Weltbank

Pressemitteilung vom 16. April 2015

Weltweit berichten heute Medien über hochproblematische Projekte der Weltbank. Dank langjähriger Kritik aus der Zivilgesellschaft und intensiver Recherchen der JournalistInnen, nimmt der Druck auf die global wichtigste Entwicklungsinstitution endlich zu. Gerade jetzt, kurz vor der Verabschiedung neuer Umwelt- und Sozialstandards, ist das extrem wichtig. 

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