Presse

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Moritz Schröder: moritz@urgewald.de +++ (+49) 02583/3049219

22. September 2017

Der Skandal um Geldwäsche und die Beeinflussung europäischer Politiker durch das Regime in Aserbaidschan erreicht nun auch die deutsche Politik. Eine deutsche Politikerin und das bislang von der Bundesregierung mit vorangetriebene Gaspipelineprojekt Southern Gas Corridor stehen nun im Zusammenhang mit den Enthüllungen zum „Azerbaijani Laundromat“. Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung hat die CDU-Abgeordnete Karin Strenz Geld über ein Firmengeflecht erhalten, das von der Alijew-Regierung finanziert wird.

12. September 2017

Berlin, 12.9.2017    Eine bisher unveröffentlichte Untersuchung des Wissenschaftlichen Dienstes (WD) des Bundestags bringt die Bundesregierung beim geplanten Türkei-Panzerdeal von Rheinmetall weiter in Erklärungsnot. Gemäß der Außenwirtschaftsverordnung ist bisher bei „technischer Unterstützung“ deutscher Unternehmen für Rüstungsprojekte in Ländern wie der Türkei keine Genehmigung notwendig. Rein rechtlich wäre ein solcher Genehmigungsvorbehalt aber durchaus möglich.

6. September 2017

Zum Geldwäscheskandal in Aserbaidschan (Stichwort "Azerbaijani Laundromat") sagt Regine Richter, urgewald-Expertin für öffentliche Banken:

5. September 2017

Mit einem Vortrag und einem Messestand informiert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald am 9. und 10. September auf der Messe Heldenmarkt Düsseldorf über ethisch verwerfliche Geschäfte von Banken und Konzernen. Aktuell protestieren wir gegen eine geplante Panzerfabrik des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall in der Türkei. urgewald fordert die Bundesregierung hier zum Handeln auf. Dazu präsentieren wir eine Sonderfläche auf dem Heldenmarkt.

8. August 2017
  • Aktuelle Untersuchung findet Anleihen von Kohlefirmen in Höhe von 103 Mio. USD im Münchener Rück-Portfolio
  • Divestment-Entscheidung muss auch für Anleihen gelten
  • Münchener Rück soll auch Versicherung für Kohleunternehmen ausschließen fordern Umweltschützer
3. August 2017
  • Aktuelle Untersuchung findet Aktien und Anleihen von Kohlefirmen in Höhe von 241 Mio. USD im Allianz-Portfolio
  • Zahlen zeigen, dass Divestment-Entscheidung nur für Eigenanlagen zu kurz greift
  • Konkurrent AXA schließt Versicherung für Kohleunternehmen aus und weitet Divestment auf verwaltete Fonds aus
17. Juli 2017

Sassenberg, Juli 2017    An diesem Sonntag, dem 23. Juli 2017, wird die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald 25 Jahre alt: Das Jubiläum ist ein Grund große Kampagnenerfolge zu feiern. Gleichzeitig wollen wir in Zeiten von Klimawandel, Aufrüstung und missachteten Menschenrechten auf die dringende Notwendigkeit einer kritischen Zivilgesellschaft hinweisen. Diese wird auch in Form einer kritischen Aktionärskultur gelebt, die von urgewald in Deutschland maßgeblich mit aufgebaut wurde.  

5. Juli 2017

Hamburg, 5.7.2017     Vor dem G20-Treffen Ende der Woche haben Umweltorganisationen den Bericht „Talk is Cheap: How G20 Governments are Financing Climate Disaster“ veröffentlicht. Er zeigt auf, dass die G20-Staaten fast viermal so viel öffentliches Geld für Öl, Gas und Kohle zur Verfügung stellen wie für saubere Energieformen. In den Jahren 2013 bis 2015 unterstützten die G20 fossile Energie mit jährlich 71,8 Milliarden, saubere Energie wie Solar und Wind mit 18,7 Milliarden US-Dollar.

2. Juli 2017

Schönau, 2.7.2017   Heffa Schücking, Gründerin und Geschäftsführerin der Organisation urgewald, wurde am 1. Juli mit dem Preis „Stromrebellin 2017“ ausgezeichnet. Schücking (57) erhielt die Ehrung unter anderem für den energischen und erfolgreichen Einsatz ihrer Organisation für einen Kohleausstieg der Finanzindustrie. Die Ehrung wird einmal jährlich vom Ökostromanbieter EWS Schönau verliehen. EWS Schönau zählt zu den besonders konsequenten Ökostromanbietern der ersten Stunde und engagiert sich stark für Klimaschutz und Energiewende.

28. Juni 2017

(SPERRFRIST: 29.6.2017, 10:00 Uhr)

Heute enthüllen urgewald und Partnerorganisationen, welche Unternehmen am stärksten für die weltweite Kohlekraftwerksexpansion verantwortlich sind. Die Veröffentlichung knüpft an frühere urgewald-Studien an, die maßgeblich zum umfangreichen Kohle-Ausstieg des Norwegischen Pensionsfonds und des Versicherungskonzerns Allianz beigetragen haben. 

20. Juni 2017

(SPERRFRIST: 29. Juni, 10.00 Uhr)

Am 29. Juni veröffentlicht die Umweltorganisation urgewald das Ergebnis einer monatelangen Recherche zum weltweiten Neubau und der Expansion von Kohlekraftwerken. Während diese klimaschädlichste aller Energieerzeugungsformen global um weitere 42,8 Prozent ausgebaut werden soll, gibt es kaum Transparenz zu den maßgeblich verantwortlichen Firmen. Daher will urgewald, bekannt durch erfolgreiche Kampagnen zum Kohleausstieg des Norwegischen Pensionsfonds und des Versicherers Allianz, die 120 wichtigsten Firmen darunter in einer Online-Datenbank veröffentlichen, die auf der Website coalexit.org erreichbar sein wird.

7. Juni 2017

Essen, 7.6.2017    Während andere große Energieversorger aktiv werden, ignoriert Uniper weiterhin Menschenrechtsverletzungen in seiner Kohlelieferkette. Vor der morgigen Hauptversammlung des Düsseldorfer Energiekonzerns kritisiert die Menschenrechtsorganisation urgewald, dass dieser noch immer Blutkohle aus der Region Cesar in Kolumbien bezieht. Obwohl die dortigen Kohleproduzenten Drummond und Prodeco/Glencore die Vorwürfe bezüglich der Verwicklung in schwerste Verbrechen nicht ausräumen können, hält Uniper an den Lieferbeziehungen fest. „Die Situation ist unerträglich.

19. Mai 2017

Auf dem Evangelischen Kirchentag vom 24. bis 27. Mai in Berlin stellt die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald ihre Arbeit vor. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Organisation informieren Mitarbeiter an einem Stand über die zahlreichen erfolgreichen Kampagnen. Mit dabei sind drei lebensgroße Holzskulpturen bekannter Umweltschützer und Menschenrechtler des Bildhauers Jozek Nowak: Die ausdrucksstarken Werke zeigen Nelson Mandela, Wangari Maathai und Rigoberta Menchú.

17. Mai 2017

Frankfurt, 17.5.2017    Während die Deutsche Bank noch ihre Skandalgeschäfte der vergangenen Jahre verarbeitet, könnte sie im Fall der korruptionsbelasteten Firma Odebrecht beweisen, dass es ihr ernst ist mit dem Kulturwandel. Im Karibikstaat Dominikanische Republik steht sie an der Spitze eines Finanzkonsortiums für zwei neue Kohlekraftwerke im Ort Punta Catalina. Die Bauaufträge für das 2 Milliarden US-Dollar teure Projekt hat der brasilianische Konzern Odebrecht erhalten. Diesem wird Bestechung im Bieterprozess vorgeworfen, sein Angebot gilt als massiv überteuert.

15. Mai 2017

Amsterdam/Sassenberg, 15.5.2017    Eine neue Analyse zum niederländischen Pensionsfonds ABP, einem der größten weltweit, zeigt abermals die Verantwortung öffentlich verwalteter Anlagegesellschaften für den Klimaschutz. Demnach hat ABP im vergangenen Geschäftsjahr 4,3 Milliarden Euro in Kohle, den klimaschädlichsten aller Energieträger, investiert - 18 Prozent mehr als im Vorjahr. „Das widerspricht klar dem Ziel von ABP bis 2020 komplett nachhaltig zu werden, wie es der Fonds im Jahr 2016 ankündigte“, sagt Cindy Coltman von Both ENDS.

8. Mai 2017

Karlsruhe/Aachen, 8.5.2017    Anlässlich der morgen stattfindenden Hauptversammlung des Energiekonzerns EnBW in Karlsruhe fordern das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR und die NGO urgewald, dass EnBW dem Beispiel europäischer Konkurrenten folgt und umgehend die Geschäftsbeziehungen mit den umstrittenen Lieferanten Drummond (USA) und Prodeco/Glencore (Schweiz) unterbricht. Der italienische Energieversorger Enel hatte vergangene Woche bestätigt, die Steinkohle-Importe von diesen Unternehmen aus der kolumbianischen Region Cesar auszusetzen.

8. Mai 2017

Berlin, 9.5.2017    Obwohl der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sein Land immer autokratischer regiert, soll er Schützenhilfe aus Deutschland bekommen: Rheinmetall, der größte deutsche Rüstungskonzern, will mit zwei Partnern in der Türkei künftig Panzer produzieren. Vor der Hauptversammlung des Konzerns am Dienstag im Berliner Maritim-Hotel demonstrieren Friedens- und Menschenrechtsorganisationen gegen diese Pläne. In einer spektakulären Aktion fährt die Bürgerbewegung Campact einen ausgemusterten Leopard-Panzer vor das Hotel.

5. Mai 2017

Zeit: 9. Mai, 9.00 – 10.00 Uhr

Ort: Vor dem MARITIM Hotel Berlin, Stauffenbergstr. 26, 10785 Berlin (Google Maps Link)

2. Mai 2017

Frankfurt, 2.5.2017   Zur morgigen Hauptversammlung fordern die Umweltorganisationen urgewald und „Entwicklung JA – Tagebau NEIN“ aus Polen mehr Engagement beim Klimaschutz von der Commerzbank. Die Bank hat zwar im Sommer 2016 in einer Richtlinie die Kohlefinanzierung deutlich eingeschränkt, doch Geschäfte mit Firmen, die neue Kohlekraftwerke planen, sind nach wie vor möglich.

27. April 2017

Stockholm, April 27th, 2017    For years, Vattenfall has been confronted with the severe human rights violations in its Colombian coal supply chain. At today’s annual general meeting the nongovernmental organizations urgewald and PAX welcome that Vattenfall has finally taken first steps to investigate the human rights impacts of its suppliers Cerrejón, Drummond and Prodeco/Glencore. But the human rights groups stress that it now needs to be followed by strong and urgent action.

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