5. Mai 2017

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Moritz Schröder

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02583/30492-19

Protestaktion: Rheinmetall - Keine Rüstungs-Deals mit Erdogan! (Medieneinladung)

Zeit: 9. Mai, 9.00 – 10.00 Uhr

Ort: Vor dem MARITIM Hotel Berlin, Stauffenbergstr. 26, 10785 Berlin (Google Maps Link)

ANLASS
Unmittelbar vor der Hauptversammlung des Rüstungskonzerns Rheinmetall wollen Friedens- und Menschenrechtsorganisationen gegen die perfide Expansionsstrategie des Konzerns demonstrieren. Vor Kurzem wurde durch Medienberichte bekannt, dass Rheinmetall zusammen mit z.T. lokalen Partnern in der Türkei Panzer produzieren will. Seit 2015 treibt der Konzern dort zudem Pläne zur gemeinschaftlichen Munitionsproduktion voran. Diese Geschäfte sind nicht nur wegen der Aufrüstung des autokratisch regierenden Präsidenten Recep Tayyip Erdogan verwerflich. Sie zeigen auch exemplarisch, wie Rheinmetall durch Joint Ventures im Ausland deutsche Rüstungsexportkontrollen umgeht und menschenrechtsfeindlichen Staaten zu einer unabhängigen Rüstungsindustrie verhilft. Wie stark Rheinmetall auf Autokraten und Krisenregionen setzt, zeigte eine Studie des Informationszentrums BITS, im vergangenen Jahr mitveröffentlicht von urgewald.

AKTION & HAUPTVERSAMMLUNG

Im Rahmen einer Kundgebung von „Aktion Aufschrei“ und „Legt den Leo an die Kette“ wollen urgewald-Mitarbeiter „blutige“ Panzer aus Papier verteilen und in Redebeiträgen vor und in der Hauptversammlung auf die Skandalgeschäfte von Rheinmetall aufmerksam machen.

ANSPRECHPARTNER VOR ORT

Barbara Happe, Rüstungsfinanzexpertin urgewald:
0172 68 144 74, barbara@urgewald.org

Moritz Schröder, Pressesprecher urgewald: 0176/64079965, moritz@urgewald.org

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#Rheinmetall #PanzerStopp #Erdogan

 

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