21. Dezember 2017

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Handelskammer Hamburg setzt urgewald-Forderungen zu Kohle-Divestment um (Zitat aktuell)

Zum heute verkündeten Kohle-Divestment-Beschluss der Handelskammer Hamburg sagt urgewald-Kohle-Campaignerin Christina Beberdick:

„Mit einem weitgehenden Ausstieg aus Kohle-Investitionen setzt die Handelskammer Hamburg ein starkes Zeichen für klimaschonende Geldanlage. Bei ihren Pensionsanlagen will sie nach eigenen Angaben rund 4,4 Millionen Euro umschichten. Wir freuen uns besonders, dass sich die Handelskammer an den Forderungen und der neuen Kohle-Datenbank von urgewald orientiert. Unsere Global Coal Exit List ist die erste Datenbank, die einen effektiven Abzug von Finanzanlagen aus sämtlichen wichtigen Kohlekonzernen weltweit ermöglicht, insbesondere auch aus solchen Firmen, die weiterhin neue klimaschädliche Kohlekraftwerke planen. Nach dem Versicherungskonzern AXA ist die Handelskammer Hamburg die zweite Institution, die unsere Divestment-Strategie konsequent anwendet.“

„Der Schritt hat Vorbildcharakter für alle weiteren Handelskammern und andere öffentlich-rechtliche Institutionen, aber auch für die Anlagepolitik von Städten, Ländern und vom Bund. Sie müssen aufhören, das Altersvorsorgegeld ihrer Beschäftigten in Firmen zu stecken, deren Geschäft zur Klimaerwärmung für künftige Generationen beiträgt. Wenn wir das Pariser Klimaschutzabkommen retten wollen, müssen Investoren vor allem die Finanzierung des Klimakillers Kohle schleunigst beenden.“

Weitere Informationen:

urgewald-Kohledatenbank „Global Coal Exit List“

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Moritz Schröder, Pressesprecher urgewald: 02583/30492-19, moritz@urgewald.org

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