Presse

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21. September 2006

Die Bundesregierung diskutiert heute über die mögliche Unterstützung des umstrittenen Ilisu-Staudamms in der Türkei. Aus diesem Anlass protestiert vor dem Wirtschaftsministerium eine Koalition aus zwölf Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen und kurdischen Verbänden.

14. September 2006

Deutsche und internationale Nichtregierungsorganisationen boykottieren die Jahrestagung von IWF und Weltbank aus Protest gegen das Einreiseverbot und die Abschiebungen von Vertretern der Zivilgesellschaft in Singapur. Fast einhundert Entwicklungs- und Umweltorganisationen, darunter Greenpeace, Oxfam und Friends of the Earth haben beschlossen, den offiziellen

13. September 2006

Nichtregierungsorganisationen fordern klare Konsequenzen
Ende letzter Woche hat die Regierung von Singapur ein Einreiseverbot für über 20 Vertreter von Entwicklungs NROs für die Zeit der WB/IWF-Jahrestagung verhängt. Als Grund gaben die Behörden die Bedrohung der nationalen Sicherheit und von Recht und Gesetz an.

4. September 2006

Das dem russischen Ministerium für Ressourcen nachgeordnete Umweltaufsichtsamt Rosprirodnadzor hat das Öl- und Gasprojekt Sachalin II geprüft. Dabei stieß es auf so schwerwiegende Verstöße gegen russische Umweltgesetze, dass es in der vergangenen Woche einen Stopp über die Bauarbeiten an den Pipelines verhängte. Das Amt erwägt, die Ölproduktion ebenfalls zu stoppen, bis der Betreiber Sakhalin Energy die Umweltprobleme beseitigt. So wurden von der Ölplattform Molikpaq exzessiv viele Industrieabwässer ins ochotskische Meer geleitet, den Lebensraum der letzten 100 westlichen Grauwale.

13. Juli 2006

Zwei Tage, bevor der Weltwirtschaftgipfel in St. Petersburg beginnt, stellt die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald eine neue Studie vor. Der Bericht mit dem Titel „Öl für Deutschland, koste es was es wolle“ untersucht, wie der Ölreichtum Russlands zu Demokratieabbau, sozialer Ungleichheit und Umweltzerstörung führt – und wie deutsche Banken daran beteiligt sind.

12. Juli 2006

urgewald / CEE Bankwatch
Einen Tag bevor im türkischen Ceyhan die BTC Pipeline feierlich eröffnet wird, warnen internationale Umweltorganisationen vor den alten und neuen Problemen des Projekts. Denn trotz zahlreicher Versprechen durch BP und die finanzierenden Entwicklungsbanken wie Weltbank und Osteuropabank, kämpfen die Menschen längs der Pipeline mit Einschüchterung, sozialen und wirtschaftlichen Problemen, beschädigter Infrastruktur und Verschmutzung.

29. Juni 2006

In einer internen Email an alle Mitarbeiter informierte Weltbank-Chef Paul Wolfowitz am Montag über weitgehende Umstrukturierungen in der Bank. Unter anderem wird die Umweltabteilung (Environmentally and Socially Sustainable Development - ESSD) als eigenständiger Bereich unter einem Vizepräsidenten aufgelöst. Heftige Konflikte um Großprojekte wie dem Sardar Sarovar Damm in Indien oder dem Polonoreste Erschließungsprojekt in Brasilien hatten zur Gründung der Umweltabteilung geführt. Die Weltbank wollte damit nachhaltige Entwicklung ins Zentrum ihrer Aktivitäten stellen.

26. Juni 2006

Das Schuljahr geht zu Ende – Noten werden vergeben und Zeugnisse geschrieben. Die Initiative 2000 plus – ein Bündnis von Umweltorganisationen und Verbraucherverbänden – vergibt schlechte Noten für Schulhefte, Schreibblöcke und Schnellhefter, die aus Zellstoff und damit aus Holz hergestellt werden. Und das sind immerhin mehr als 90 Prozent aller Schulhefte. Bei vielen dieser Hefte ist nicht klar, woher der Rohstoff kommt und wie er gewonnen wurde.

12. Juni 2006

Am Montag, den 12. Juni 2006 verleiht die Financial Times London zum ersten Mal die Sustainable Banking Awards. Auf der Liste der Nominierten finden sich auch zwei deutsche Banken. Die WestLB ist für drei der fünf Kategorien nominiert, die Deutsche Bank ist ein Aspirant für den Sustainable Energy Finance Deal of the Year.

31. Mai 2006

Zu ihrer Hauptversammlung am 1. Juni in Frankfurt bekommt die Deutsche Bank ungewöhnlichen Besuch: die bulgarische Biobäuerin und Umweltpreisträgerin Albena Simeonova. Frau Simeonova erhielt 1996 den renommierten Goldman-Umweltpreis für die von ihr initiierte Kampagne gegen das Atomkraftwerk „Belene“ im Norden Bulgariens. Der Bau des zu Sowjetzeiten geplanten Atommeilers wurde 1992 gestoppt. 1997 entschied das bulgarische Kabinett, dass Belene „technisch unsicher und wirtschaftlich untragbar“ sei.

22. Mai 2006

Zu ihrer Hauptversammlung am 23. Mai in Muenchen ruegt ein breites Buendnis von Organisationen die HypoVereinsbank fuer ihr Interesse am Bau des bulgarischen Atomkraftwerks Belene. „Die HVB hat jahrelang bewusst keine Atomkraft finanziert, nach dem Verkauf an die italienische Unicredit scheint sie sich von dieser Politik zu verabschieden," empoert sich Heffa Schuecking, Geschaeftsfuehrerin von urgewald. „Damit handelt sie eindeutig gegen die Meinung der Mehrheit ihrer Kunden, denn die Deutschen lehnen Atomkraft nach wie vor ab."

16. Mai 2006

Zu ihrer Hauptversammlung am 17. Mai in Frankfurt rügt ein breites Bündnis von Organisationen die Commerzbank für ihr Interesse am Bau des bulgarischen Atomkraftwerks Belene. „Kaum ergibt sich die Möglichkeit, beim Bau eines risikoreichen Atomkraftwerks dabei zu sein, stehen deutsche Banken Schlange, die Commerzbank vorne weg,“ wundert sich Heffa Schücking, Geschäftsführerin von urgewald. „Damit handelt sie eindeutig gegen die Meinung der Mehrheit ihrer Kunden, denn die Deutschen lehnen Atomkraft nach wie vor ab.“

4. Mai 2006

urgewald und Robin Wood protestieren heute zusammen mit den Tupinikim und Guarani-Indianer aus Brasilien gegen den Landraub für Tempo-Taschentücher. Der brasilianische Konzern Aracruz besetzt 11.000 ha ihres Landes mit Eukalyptus-Plantagen, die für die Zellstoffproduktion angebaut werden. Procter&Gamble, Produzent des Tempo-Taschentuchs, ist einer der Hauptabnehmer von Aracruz Zellstoff.

4. Mai 2006

urgewald und Robin Wood protestieren heute zusammen mit den Tupinikim und Guarani-Indianer aus Brasilien gegen den Landraub für Tempo-Taschentücher. Der brasilianische Konzern Aracruz besetzt 11.000 ha ihres Landes mit Eukalyptus-Plantagen, die für die Zellstoffproduktion angebaut werden. Procter&Gamble, Produzent des

19. April 2006

Urgewald, Greenpeace und die Heim-statt Tschernobyl warnen am heutigen Mittwoch vor den Gefahren eines AKW-Neubaus in Bulgarien. Sie richten sich besonders an den Energieversorger E.ON und deutsche Banken, die sich für eine Beteiligung an dem Geschäft interessieren.

7. April 2006

Knapp 20 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl wollen deutsche Banken den Bau eines neuen Risiko-Reaktors im Norden Bulgariens finanzieren.

4. April 2006

Im August letzten Jahres gab es die ersten Anzeichen, dass der neue Weltbank-Präsident Wolfowitz einen Kurswechsel in der Energiepolitik vornehmen will. In einer Pressekonferenz in Indien äußerte er sich damals vorsichtig positiv zur Atomkraft: „Wenn Sie die Reduktion der CO2-Emissionen betrachten, dann ist vermutlich Atomkraft der richtige Weg. Und ich denke, das sollte in Betracht gezogen werden." (zitiert nach: Gulf Daily News, 21.8.2005, eigene Übersetzung). Man höre wohl Flöhe husten, wurden Alarmrufe von Umweltschützern damals noch abgetan.

24. März 2006

urgewald / CEE Bankwatch Network
Berlin/Prag, den 24.3.2006
Internationale Umweltorganisationen präsentieren heute eine Analyse der erweiterten Umweltverträglichkeitsprüfung, die Shell für sein Öl- und Gasprojekt Sachalin 2 vorgelegt hat. Auf der Grundlage der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) wird die Osteuropabank entscheiden, ob sie mit öffentlichem Geld den Bau des 20 Mrd. US$ Projektes unterstützen wird.

13. März 2006

Spektakuläre Wette zum Auftakt des Jugendwettbewerbs „Ich hab’s papiert!“
Ist das zu schaffen? Staatssekretär Dr. Schink aus dem Umweltministerium trat gegen alle Tagungsteilnehmer an. Er musste den täglichen Papierkonsum eines Menschen in Indien in Form von Esspapier zu sich zu nehmen, während rund 40 Tagungsteilnehmer/innen versuchten, den durchschnittlichen täglichen Papierverbrauch eines Deutschen schneller zu konsumieren. 11 Gramm (Ess-) Papier versus 640 Gramm, Top die Wette gilt!

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