Presse

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15. November 2017

Berlin/London 15.11.2017    Umweltorganisationen veröffentlichen heute den Bericht „Insuring Coal No More: An Insurance Scorecard on Coal and Climate Change“. Darin werden 25 der weltgrößten Versicherer nach ihren Aktivitäten zum Klimaschutz bewertet, vor allem im Bereich Kohle-Investitionen und Versicherungen für die Kohle-Wirtschaft. Basis für die Analyse waren Schreiben an die Versicherer, in denen die aktuellen Pläne zum Umgang mit dem Klimakiller Kohle abgefragt wurden.

9. November 2017

November 9, 2017  At the UN Climate Summit today in Bonn, the German environment NGO Urgewald and its partners published the “Global Coal Exit List” (GCEL), a comprehensive database of companies participating in the thermal coal value chain. While most coal databases used by the finance industry only cover around 100 companies, the GCEL provides key statistics on over 770 companies whose activities range from coal exploration and mining, coal trading and transport, to coal power generation and manufacturing of coal plants [1].

9. November 2017

Bonn, 9.11.2017   Die deutsche Umweltorganisation urgewald und ihre Partner haben heute auf dem UN-Klimagipfel in Bonn die "Global Coal Exit List" (GCEL) veröffentlicht, eine umfassende Datenbank von Kohle-Unternehmen. Während die meisten Datenbanken der Finanzindustrie nur etwa 100 Kohlefirmen abdecken, liefert die GCEL Kennzahlen zu mehr als 770 Unternehmen, deren Aktivität von der Kohleexploration und -förderung über Kohlehandel und -transport bis hin zur Kohleverstromung und dem Bau von Kohlekraftwerken reichen [1].

3. November 2017

Mit einem Messestand informiert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald am 11. und 12. November auf der Messe Heldenmarkt Berlin über ethisch verwerfliche Geschäfte von Banken und Konzernen. Aktuell protestieren wir gegen eine geplante Panzerfabrik des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall in der Türkei. urgewald fordert die Parteien, die derzeit über ein politisches Jamaika-Bündnis verhandeln, zum Handeln auf. Die jetzige Bundesregierung hat bei dem Thema wichtige gesetzliche Handlungsspielräume nicht genutzt.

2. November 2017

Berlin, 2.11.2017    Bei den Jamaika-Sondierungsgesprächen steht heute Verteidigungspolitik auf der Agenda. Menschenrechts- und Friedensorganisationen fordern die beteiligten Parteien auf, Rüstungsexporte zu beschränken und Abrüstung effektiv voranzubringen.

Beim Thema „Rüstung“ liegen die Positionen der vier beteiligten Parteien teils weit auseinander: Sowohl Grüne als auch die FDP sprechen sich für ein Verbot von Rüstungsexporten in Krisenregionen aus. Die CDU/CSU hingegen erwähnt dieses Thema im Wahlprogramm mit keinem Wort.

25. Oktober 2017

Mit einem Vortrag und einem Messestand informiert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald am 4. und 5. November auf dem Heldenmarkt Stuttgart über ethisch verwerfliche Geschäfte von Banken und Konzernen. 

18. Oktober 2017

Berlin/Stuttgart, 18.10.2017    Anlässlich der heutigen Aufsichtsratssitzung der Messe Stuttgart protestiert die Menschenrechtsorganisation urgewald gegen die geplante Ausrichtung der Rüstungsmesse ITEC im Mai 2018. Auch einzelne Aufsichtsräte aus der Politik lehnen das Vorhaben ab.

12. Oktober 2017

Berlin, 12.10.2017 Die Exportkreditagenturen der G20-Staaten fördern weltweit klimaschädliche Projekte in Milliardenhöhe – darunter auch neue Gas- und Öl-Vorhaben, die die Klimaziele der Weltgemeinschaft direkt torpedieren. Dies ergibt ein heute veröffentlichter Bericht der NGOs Friends of the Earth USA, WWF und Oil Change International, den urgewald in Deutschland mit herausgibt. Für die Studie wurde die Unterstützung der G20-Staaten für Exportgeschäfte im Energiebereich in den Jahren 2013 bis 2015 untersucht.

6. Oktober 2017

Vom 13. - 15. Oktober tagt die weltweit einflussreichste Entwicklungsinstitution in Washington D.C. Zusammen mit NGO-Experten aus aller Welt will urgewald bereits im Vorfeld im Rahmen des Civil Society Policy Forum die Vertreter der Bank und ihrer Mitgliedsstaaten zu Verbesserungen drängen. Gefahren sieht urgewald derzeit vor allem durch die Schwächung fundamentaler Schutzstandards, klimaschädliche Kredite sowie problematische Partnerschaften mit der Privatwirtschaft (vgl. Veranstaltungen unten).

29. September 2017

Im vergangenen Jahr hat die Ölpipeline Dakota Access in den USA weltweit für Aufsehen gesorgt. Sie hat schwerwiegende Folgen für das Klima, die Umwelt und die Sicherheit von Trinkwasserquellen. Ihr Bau missachtete die Rechte der amerikanischen Ureinwohner im Bundesstaat North Dakota, durch deren Land die inzwischen fertiggestellte Pipeline verläuft. Die Bilder der energischen Proteste des Stamms Standing Rock Sioux und Tausender Unterstützer weltweit gingen durch die Medien, auch die Bilder von Polizeigewalt und eines uneinsichtigen Pipeline-Konsortiums.

28. September 2017

Die urgewald-Partnerorganisationen Climate Action Network (CAN) Europa, Overseas Development Institute (ODI) und Green Budget Germany haben heute einen Bericht zu Subventionen für fossile Energieträger durch elf europäische Länder und die EU zwischen 2014 und 2016 veröffentlicht. Trotz des Versprechens schädliche Subventionen bis 2020 zu beenden, vergaben sie über 112 Mrd. Euro jährlich für die Produktion und den Verbrauch fossiler Energieträger. Vor allem der Verkehrssektor profitiert davon mit über 49 Mrd. Euro, etwa durch Steuererleichterungen für Diesel.

22. September 2017

Der Skandal um Geldwäsche und die Beeinflussung europäischer Politiker durch das Regime in Aserbaidschan erreicht nun auch die deutsche Politik. Eine deutsche Politikerin und das bislang von der Bundesregierung mit vorangetriebene Gaspipelineprojekt Southern Gas Corridor stehen nun im Zusammenhang mit den Enthüllungen zum „Azerbaijani Laundromat“. Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung hat die CDU-Abgeordnete Karin Strenz Geld über ein Firmengeflecht erhalten, das von der Alijew-Regierung finanziert wird.

12. September 2017

Berlin, 12.9.2017    Eine bisher unveröffentlichte Untersuchung des Wissenschaftlichen Dienstes (WD) des Bundestags bringt die Bundesregierung beim geplanten Türkei-Panzerdeal von Rheinmetall weiter in Erklärungsnot. Gemäß der Außenwirtschaftsverordnung ist bisher bei „technischer Unterstützung“ deutscher Unternehmen für Rüstungsprojekte in Ländern wie der Türkei keine Genehmigung notwendig. Rein rechtlich wäre ein solcher Genehmigungsvorbehalt aber durchaus möglich.

6. September 2017

Zum Geldwäscheskandal in Aserbaidschan (Stichwort "Azerbaijani Laundromat") sagt Regine Richter, urgewald-Expertin für öffentliche Banken:

5. September 2017

Mit einem Vortrag und einem Messestand informiert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald am 9. und 10. September auf der Messe Heldenmarkt Düsseldorf über ethisch verwerfliche Geschäfte von Banken und Konzernen. Aktuell protestieren wir gegen eine geplante Panzerfabrik des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall in der Türkei. urgewald fordert die Bundesregierung hier zum Handeln auf. Dazu präsentieren wir eine Sonderfläche auf dem Heldenmarkt.

8. August 2017
  • Aktuelle Untersuchung findet Anleihen von Kohlefirmen in Höhe von 103 Mio. USD im Münchener Rück-Portfolio
  • Divestment-Entscheidung muss auch für Anleihen gelten
  • Münchener Rück soll auch Versicherung für Kohleunternehmen ausschließen fordern Umweltschützer
3. August 2017
  • Aktuelle Untersuchung findet Aktien und Anleihen von Kohlefirmen in Höhe von 241 Mio. USD im Allianz-Portfolio
  • Zahlen zeigen, dass Divestment-Entscheidung nur für Eigenanlagen zu kurz greift
  • Konkurrent AXA schließt Versicherung für Kohleunternehmen aus und weitet Divestment auf verwaltete Fonds aus
17. Juli 2017

Sassenberg, Juli 2017    An diesem Sonntag, dem 23. Juli 2017, wird die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald 25 Jahre alt: Das Jubiläum ist ein Grund große Kampagnenerfolge zu feiern. Gleichzeitig wollen wir in Zeiten von Klimawandel, Aufrüstung und missachteten Menschenrechten auf die dringende Notwendigkeit einer kritischen Zivilgesellschaft hinweisen. Diese wird auch in Form einer kritischen Aktionärskultur gelebt, die von urgewald in Deutschland maßgeblich mit aufgebaut wurde.  

5. Juli 2017

Hamburg, 5.7.2017     Vor dem G20-Treffen Ende der Woche haben Umweltorganisationen den Bericht „Talk is Cheap: How G20 Governments are Financing Climate Disaster“ veröffentlicht. Er zeigt auf, dass die G20-Staaten fast viermal so viel öffentliches Geld für Öl, Gas und Kohle zur Verfügung stellen wie für saubere Energieformen. In den Jahren 2013 bis 2015 unterstützten die G20 fossile Energie mit jährlich 71,8 Milliarden, saubere Energie wie Solar und Wind mit 18,7 Milliarden US-Dollar.

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