RWE - der Energieriese

Lange bevor der deutsche Energieversorger RWE sich 2008 an dem bulgarischen Atomkraftwerk Belene beteiligen wollte, stand der Konzern mit seinen internationalen Expansionsplänen unter unserer Beobachtung.

Anläßlich der Hauptversammung im Mai 2007 hat urgewald mit der Studie „Investition in Ineffizienz und Wahnwitz. Die Geschäfte von RWE" einen Gegenbericht vorgelegt, der die Konzerstrategie analysiert und auf die vielfältigen Gefahren aufmerksam macht, die von RWE ausgehen.

Der Bericht stellt die Struktur des Konzerns dar und zeigt, wie RWE mit Kohle und Braunkohle zum Klimakiller Nr. 1 geworden ist und wie der Konzern mit dem Emissionshandel auch noch absahnt. Die Autoren zeichnen die Rolle von RWE beim "verpatzten Atomausstieg" nach, beleuchten die Lobby-Strategien des Unternehmens und belegen, wie rücksichtslos RWE Atommüll in Russland entsorgt.

Die Druckversion der Studie ist leider vergriffen, ein Download gibt es hier.

Klimakiller, Kernkraftmüller, Kassenfüller
Rekordgewinne, steigende Dividenden und ein vervierfachter Aktienkurs seit 2003: RWE verdankt den gigantischen Gewinn seinen Kunden, die Jahr für Jahr überhöhte Strompreise bezahlen.

Wer weg will von Profitstreben und Machtmissbrauch, Atom und Kohle, wechselt am besten zu einem unabhängigen Ökostromanbieter. Die Energiewende liegt in der Hand eines jeden Kunden. Seine Macht, die Stromkonzerne zur Weichenstellung zu bewegen, ist groß wie nie zuvor.

Kampagnenflyer: RWE - Klimakiller, Kernkraftmüller, Kassenfüller