Politische Verantwortung

Politische Entscheidungsträger können wesentliche Weichen stellen, die zu einem nachhaltigen Papierverbrauch in Deutschland führen.

Memorandum "Nachhaltiger Papierverbrauch in Deutschland"
Umwelt- und Verbraucherschützer fordern 50 Prozent weniger Papierverbrauch.

Mit einem Memorandum für einen nachhaltigen Papierverbrauch rufen Umwelt- und Verbraucherschutzverbände die Bundesregierung auf, konkrete Maßnahmen einzuleiten, um den Papierverbrauch in Deutschland um 50 Prozent zu senken. Bundes- und Landesregierungen aber auch kommunale Entscheidungsträger müssen den immer größeren Papierbergen konsequent entgegentreten. Gleichzeitig sollte in allen Behörden und öffentlichen Einrichtungen die Pflicht zum Einsatz von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel bestehen.

In ihrem Appell fordern die insgesamt zwölf Organisationen und Verbände eine effektive Bekämpfung des illegalen Holz-Handels sowie einen Nationalen Aktionsplan zur umweltfreundlichen Beschaffung, in dem verbindliche Papiereinsparquoten ebenso verankert werden sollen wie eine jährliche Erfassung des Papierverbrauchs der öffentlichen Hand.

Weiterlesen: Memorandum, Berlin, 9. Oktober 2007
Langfassung
Kurzfassung

Europäisches Positionspapier
50 NGOs aus 21 Ländern haben ein gemeinsames Positionspapier zum Thema Papierverbrauch und Papier- bzw. Zellstoffherstellung veröffentlicht.
Deutsche Version (PDF 132 KB)
Englische Version (PDF 356 KB)

Politische Entscheidungsträger können wesentliche Weichen stellen, die zu einem nachhaltigen Papierverbrauch in Deutschland führen.
In dem von urgewald organisierten Fachgespräch „Ressourcenschonung durch verantwortliche Politik am Beispiel Papier und Zellstoff“ am 2. November 2006 in Bonn diskutierten Vertreter aus Politik, NROs, Wissenschaft und Wirtschaft über Möglichkeiten zu einem nachhaltigen Papierverbrauch. An dem Fachgespräch nahmen auch Herr Dr. Peter Paziorek (Parl. Staatssekretär BMELV, CDU) und Frau Ulrike Höfken (Vorsitzende des Ausschusses für ELV, GRÜNE) teil.


Protokoll des Fachgesprächs (PDF 88 KB)