Beiträge zur Kampagne

3. September 2013

Palmöl findet man mittlerweile in sehr vielen Lebensmitteln, Reinigungsprodukten und Kosmetikartikeln sowie im Tank. Das billige Öl wird teuer erkauft – auf Kosten der letzten Regenwälder und ihrer Bewohner. Erst dieses Jahr brannten Indonesiens Wälder lichterloh, die Ursache war Brandrodung für neue Palmölplantagen.

19. März 2013

Der internationale Handel mit illegal eingeschlagenen Holz ist nur mit dem illegalem Waffen- und Drogenhandel vergleichbar. Er wird auf zwischen  10-15 Milliarden US Dollar pro Jahr geschätzt.

12. Juli 2011

Die Expansion von Biofuel-Plantagen hat drastische ökologische Folgen. In Indonesien, Malaysia, Kamerun, Kolumbien und Ecuador wurde durch den Anbau von Palmöl-Plantagen die Zerstörung der tropischen Regenwälder mit ihrer Artenvielfalt vorangetrieben. In Indien und Afrika bedrohen Jatropha-Plantagen die Naturwälder.

12. Juli 2011

Viele soziale Probleme werden durch den Ausbau von Biokraftstoffen verschärft. Der auf großflächige Monokulturen ausgerichtete Sektor schürt Landnutzungskonflikte mit der Lokalbevölkerung. Die Landkonzentration vertreibt Bauern aus ihren traditionellen Anbaugebieten und vergrößert die Armut.

12. Juli 2011

Der klimarettende Effekt von Biokraftstoffen ist längst umstritten. Ein FAO Report resümiert: „Die Schlussfolgerungen sind, dass die weit verbreitete Rechtfertigung der Ersatz der fossilen Brennstoffe durch Biokraftstoffe könne Treibhausgasemissionen reduzieren und so die Klimaerwärmung verringern, meistens nicht haltbar ist.

6. Juli 2011

Biokraftstoffe gefährden die Ernährungssicherheit und tragen zum Preisanstieg von Grundnahrungsmitteln bei. Im mexikanischen „Tortilla-Krieg“ verdoppelte sich aufgrund der Verteuerung von Importmais der Preis für Maismehl und die daraus hergestellten Tortilla-Fladen.

12. August 2009

Im Dezember 2008 attackierten rund 100 von Sinar Mas beauftragte Sicherheitskräfte ein indonesisches Dorf und setzten die Hütten in Brand. Als die Dorfbewohner flohen, wurden etwa 50 von ihnen festgenommen.

Die begrenzten weltweiten Ressourcen sind ungleich verteilt. Wir in Deutschland gehören zu den 20% der Menschen, die 80% aller verfügbaren Ressourcen der Erde beanspruchen. Unser zu hoher Papierkonsum ist dabei nur ein Beispiel von vielen. Um diesen zu senken sind Politik und Verbraucher gefragt. Mit einem Memorandum für einen nachhaltigen Papierverbrauch rufen Umwelt- und Verbraucherschutzverbände die Bundesregierung auf, konkrete Maßnahmen einzuleiten, um den Papierverbrauch in Deutschland um 50 Prozent zu senken.

Am besten gleich anfangen:

Update Alternativer Waldschadensbericht
Der Alternative Waldschadensbericht untersucht die Mitverantwortung Deutschlands an der Zerstörung der Wälder weltweit. Konkret wird die Verantwortung der Politik, der Banken, Unternehmen und der Verbraucher dargestellt und dokumentiert. Die Autoren beleuchten insbesondere den Papier- und Zellstoffsektor, die waldbezogene Entwicklungspolitik Deutschlands und die Deutsche Waldpolitik. Herausgegeben wurde der Alternative Waldschadensbericht 2006 von urgewald, ARA und dem Forum Umwelt und Entwicklung.

Deutschland ist Spitzenreiter im Papierverbrauch. Es steht an erster Stelle in Europa und an vierter Stelle weltweit. Der Zellstoff für unser Papier stammt nicht nur aus Natur- und Wirtschaftswäldern, sondern zunehmend aus schnellwüchsigen Plantagen, die z.B. in Brasilien, Chile, Indonesien, Südafrika, Portugal und Spanien angepflanzt werden.

Klimaschutz ist in aller Munde. Heute, wo die unbeherrschbare Risikotechnologie Atomkraft und die CO2-intensiven Kohlekraftwerke Auslaufmodelle werden, liegt die Zukunft in Erneuerbaren Energien. Auch die Biokraftstoffe sollen einen Teil zur klimafreundlichen Energieversorgung beitragen. Doch welche Folgen hat der Anbau von Biokraftstoffen und welche Nachhaltigkeitskriterien müssen angelegt werden, um tatsächlich eine positive Energiewende zu erreichen?

2011 ist internationales Jahr der Wälder
Viel mehr als gute Absichten brauchen wir radikal neue Ansätze, um Regenwälder und ihre Bewohner zu schützen. Kommt endlich auf dem internationalen Parkett etwas in Bewegung in Sachen Waldschutz?

REDD zur Rettung der Wälder?
Regenwälder werden unablässig weiter abgeholzt, ihre Bewohner in bittere Armut getrieben und indigene Kulturen zum Aussterben verurteilt. Nach dem neuesten Bericht der U.N. Food and Agriculture Organization (FAO) sind Lateinamerika und Afrika besonders hart getroffen.

Zwei Schritte vor, einen zurück: Die neue Palmöl-Strategie der Weltbank-Gruppe