Beiträge zur Kampagne

18. Oktober 2017

Berlin/Stuttgart, 18.10.2017    Anlässlich der heutigen Aufsichtsratssitzung der Messe Stuttgart protestiert die Menschenrechtsorganisation urgewald gegen die geplante Ausrichtung der Rüstungsmesse ITEC im Mai 2018. Auch einzelne Aufsichtsräte aus der Politik lehnen das Vorhaben ab.

8. Mai 2017

Berlin, 9.5.2017    Obwohl der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sein Land immer autokratischer regiert, soll er Schützenhilfe aus Deutschland bekommen: Rheinmetall, der größte deutsche Rüstungskonzern, will mit zwei Partnern in der Türkei künftig Panzer produzieren. Vor der Hauptversammlung des Konzerns am Dienstag im Berliner Maritim-Hotel demonstrieren Friedens- und Menschenrechtsorganisationen gegen diese Pläne. In einer spektakulären Aktion fährt die Bürgerbewegung Campact einen ausgemusterten Leopard-Panzer vor das Hotel.

5. Mai 2017

Zeit: 9. Mai, 9.00 – 10.00 Uhr

Ort: Vor dem MARITIM Hotel Berlin, Stauffenbergstr. 26, 10785 Berlin (Google Maps Link)

27. März 2017

27.3.2017   Zur Hauptversammlung der Daimler AG am kommenden Mittwoch verweist der Dachverband der Kritischen Aktionäre auf zahlreiche Probleme des Konzerns.

26. Januar 2017

PRESSEMITTEILUNG (Kooperation Brasilien, Christliche Initiative Romero, Stop Mad Mining, Dachverband Kritische Aktionäre, urgewald, Sum of Us)

26.1.2017, Bochum     Zur morgigen Thyssenkrupp-Hauptversammlung fordert ein NGO-Bündnis den Konzern dringend auf, bei Umwelt- und Menschenrechten nachzubessern:

3. November 2016

PM: urgewald & Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS)

Düsseldorf, 3.11.2016  Laut den heute veröffentlichten Quartalszahlen von Rheinmetall hat der Konzern sein Rüstungsgeschäft stark ausgeweitet. Die Unternehmenssparte Defense hat demnach in den ersten neun Monaten des Jahres 1,9 Milliarden Euro Umsatz gemacht und ist damit um 18 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Das zeigt: Der lange schwächelnde Rüstungsbereich ist heute wieder treibende Kraft für Wachstum und Gewinne. Grund dafür sind vor allem steigende Rüstungs- und vor allem Munitionsexporte, auch in Krisen- und Kriegsgebiete. Eine neue Studie, die urgewald und das Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS) am 26. Oktober veröffentlicht haben, zeigt zudem: Seit Jahresbeginn hat Rheinmetall größere Aufträge für Munitionslieferungen im Wert von über 750 Millionen Euro erhalten.

28. Oktober 2016

Am Weltspartag haben urgewald-Mitarbeiter vor der Zentrale der Stadtsparkasse Düsseldorf protestiert. Warum? Die Sparkassen locken am Weltspartag Kunden mit kleinen Geschenken, nach dem Motto: „Bring uns Dein Sparschwein – mach mehr aus Deinem Geld“. Doch besonders freundlich und menschlich ist die Geschäftspolitik der Sparkassen leider nicht immer. Oft werden Spargroschen der Kunden als Kredite an Unternehmen mit zerstörerischem Geschäftsmodell weitergeleitet. Die Stadtsparkasse Düsseldorf etwa hat Ende 2015 mit 12 anderen Banken einen 500-Millionen-Euro-Kredit für den größten deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall vergeben.

27. Oktober 2016

Eine neue Studie untersucht erstmals die Munitionsexporte des größten Rüstungskonzerns in Deutschland, der Rheinmetall AG. [1] Die Analyse zeigt, dass der in Düsseldorf beheimatete Konzern in großem Umfang Munition und Munitionsfabriken in Kriegs- und Krisengebiete sowie an autoritäre Staaten liefert, die systematisch die Menschenrechte verletzen. Beispiele sind Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Bahrain. Diese Exporte haben Rheinmetall zu einem der wichtigsten Player auf dem Munitionsmarkt gemacht.

21. Oktober 2016

Kredit für Panzerbauer Rheinmetall - Stadtsparkasse Düsseldorf in der Kritik 
Termin: Weltspartag, 28. Oktober, 9.30 Uhr
Ort: Theatercafé Komödie, Steinstraße 23, Düsseldorf
Von: urgewald e.V., Informationszentrum BITS

21. Oktober 2016

Hemmungslos in alle Welt? Die Munitionsexporte der Rheinmetall AG

Munition ist ein Grundnahrungsmittel des Krieges. Der größte in Deutschland ansässige Rüstungskonzern, die Rheinmetall AG, ist nach eigenen Angaben in den letzten Jahren zum drittgrößten Hersteller der Welt für Munition aufgestiegen. Eine neue Studie zeichnet nach, wie es dazu kam: Sie beleuchtet erstmals, wie der Konzern seine Geschäfte durch die Internationalisierung der Produktion und den Aufkauf von Munitionsherstellern im Ausland ausbauen konnte. Und sie belegt, dass dahinter auch Strategien stecken, um nationale und europäische Beschränkungen für Waffenexporte zu umgehen. Rheinmetall liefert heute Munition und ganze Munitionsfabriken mitten in laufende Kriege und an autoritäre Regime, die, wie Saudi-Arabien, Menschenrechte missachten.

6. Mai 2016

Berlin, 6.5.2016    Am kommenden Dienstag will der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall in Berlin stolz seine aktuellen Geschäftszahlen präsentieren. Wegen der vielen Krisen und Kriege weltweit sind die Auftragsbücher im Rüstungsbereich gut gefüllt. Mit einem Plus von 90 Mio. Euro vor Zinsen und Steuern kehrte die Rüstungssparte 2015 wieder in die schwarzen Zahlen zurück. Das liegt vor allem an einer problematischen Geschäftsstrategie: „Fast 70 Prozent des Umsatzes macht Rheinmetall mit Kunden außerhalb Europas. Weiteres Wachstumspotential sieht der Konzern vor allem im Mittleren Osten, Nordafrika, in Südostasien und in der Türkei. Damit trägt Rheinmetall zur Aufrüstung von Spannungs- und Konfliktgebieten bei und liefert seine Militärgüter auch an Regime, die Menschenrechte mit Füßen treten und in Kriege verstrickt sind“, kritisiert Barbara Happe, Expertin für Rüstungsfinanzierung bei urgewald.

7. April 2016

Berlin, 7.4.16    Mit ihrer heute vorgestellten Studie „Die Waffen meiner Bank“ legen die Menschenrechtsorganisationen Facing Finance und urgewald Recherchen zu den deutschen Geldgebern relevanter Rüstungshersteller vor. Untersucht wurden deutsche Banken und ihre Finanzbeziehungen der letzten drei Jahre zu wichtigen globalen und nationalen Rüstungsfirmen. Auch vergleicht die Broschüre die Bankenrichtlinien für den Rüstungssektor und analysiert Waffeninvestitionen der gängigsten Fonds deutscher Sparer/innen.