Beiträge zur Kampagne

7. März 2017

March 7, 2017    In response to the Norwegian Government Pension Fund’s new “Responsible Investment” Report, NGOs warn that the divestment of many coal companies is still overdue. In 2015, the Norwegian Parliament directed the Pension Fund’s manager, Norges Bank, to divest companies that “base 30% or more of their activities on coal” by the end of 2016.

31. Januar 2017

Sassenberg, 31.1.2017   Wie zahlreiche Medien berichten, plant die Deutsche Bank einen teilweisen Ausstieg aus Kohle. Spiegel Online titelt: „Deutsche Bank will aus Kohlefinanzierung aussteigen“. Auf Bild.de heißt es: „Deutsche Bank gibt keinen Kredit mehr für Kohlestrom“. Die Bewertung von urgewald fällt deutlich anders aus.

14. Dezember 2016

Liebe zum politischen Aktivismus: Eine wichtige Antriebskraft von urgewald-Gründerin Heffa Schücking. Für ihre unermüdliche und erfolgreiche Arbeit wurde sie von der Protestorganisation Pinks Stinks als „Role Model des Monats“ ausgewählt.

Ein Motiv von Schücking bei der Gründung von urgewald: „Wir waren der Meinung, dass Deutschland als eine globale Wirtschaftsmacht auch eine Organisation braucht, die sich eben mit den Umwelt- und Menschenrechtsfolgen der Aktivitäten deutscher Banken und Konzerne im Ausland beschäftigt.“ Und dies tut urgewald mit riesigem Erfolg - zahlreiche zerstörerische Staudamm-, Atom- und Kohle-Investitionen konnte Schücking mit dem urgewald-Team bereits verhindern.

Zum Artikel

12. Oktober 2016

urgewald Workshop zum Thema Divestment Strategien

8. Juni 2016

Vor einem Jahr hat das norwegische Parlament eine historische Entscheidung gefällt. Die Regierung wurde aufgefordert Kohle-Anlagen des staatlichen Pensionsfonds (GPFG) weitgehend zu beenden. Es sollen demnach alle börsennotierten Unternehmen ausgeschlossen werden, wenn sie "30 % oder mehr ihrer Aktivitäten auf Kohle basieren und/oder 30 % ihrer Einnahmen aus Kohle generieren." Das war ein wichtiger Durchbruch, da die Schwelle von 30 % einen neuen Maßstab für Divestment-Aktionen großer Investoren etablierte. Doch was ist nach einem Jahr passiert? Wie viel Wegstrecke hat Norwegen beim Kohle-Divestment noch vor sich? Um das zu beantworten, hat urgewald eine neue "To-Do-List" und ein Briefing vorbereitet.

26. April 2016

Vattenfall steht derzeit vor allem durch den Verkauf seines Braunkohle-Geschäfts in der Lausitz im Fokus der Öffentlichkeit. Was bedeutet der Deal für die Betroffenen, Umwelt und Landschaften in der Region? Welche düsteren Geschäftspartner hat Vattenfall im Steinkohlebereich? Diese Fragen will der neue urgewald-Report "Vattenfall's Dark Side" beantworten, den wir am 26. April, einen Tag vor der Vattenfall-Hauptversammlung, im Parlament in Stockholm vorgestellt haben.

Download des Reports (Englisch)

9. März 2016

Die Umweltorganisationen urgewald und Framtiden i våre hender (Die Zukunft in unseren Händen, FIVH) haben nach dem Kohle-Ausstiegs-Beschluss in Norwegen erstmals die neue Holdings List des dortigen staatlichen Pensionsfonds (GPFG) analysiert: „Die gute Nachricht ist, dass Norwegens Zentralbank Norges Bank im letzten Jahr Anteile von 54 Kohlefirmen veräußert hat, die schlechte: Mehr als 70 Kohlefirmen sind noch im Portfolio.

30. November 2015

Beim Klimaschutz reicht es nicht, nur auf die Politik zu schauen, auch die Banken, Versicherer, Pensionsfonds und weitere Investoren sind verantwortlich. urgewald will diese Konzerne dazu bringen, ihre Investitionen in die zerstörerische Kohle-Industrie einzustellen. Und auch viele weitere Investitionen, zum Beispiel in den Rüstungssektor, müssen aufhören. urgewald-Gründerin Heffa Schücking - "personifizierter Albtraum für europäische Banker" - erläutert im Interview urgewald's Strategie für eine bessere Welt. Auf der WDR5-Website gibt es das Interview zum Nachhören, außerdem ein kurzes Portrait von Heffa Schücking.

6. Juli 2015

Neue Materialien zum Norwegen-Divestment: Deutsche Version des Briefings & die ganze Geschichte des Kampagnenerfolgsurgewald ist es bereits häufig gelungen, Banken und Konzerne von verheerenden Geschäften abzubringen. Selten jedoch war ein Erfolg so eindeutig und so überwältigend wie dieser. Es ist das größte Kohle-Divestment aller Zeiten. Lesen Sie nach, wie es dazu kam. Außerdem gibt es nun eine deutsche Übersetzung des Briefings zum Thema, in dem urgewald die Größe des voraussichtlichen Kohle-Divestments berechnet, außerdem eine Übersetzung der Liste betroffener Unternehmen.

5. Juni 2015

Heute wird das Parlament in Oslo den weitgehenden Ausstieg des norwegischen Pensionsfonds aus Kohle-Anlagen beschließen. Die Entscheidung betrifft alle Bergbaufirmen und Energieerzeuger im Portfolio, deren Kohleanteil bei 30 Prozent oder höher liegt. Nach einer aktuellen urgewald-Analyse hat der Schritt voraussichtlich die Umschichtung von Anlagen in Höhe von 7,7 Mrd. Euro (67,2 Mrd. Norwegische Kronen) und den Ausschluss von 122 Unternehmen aus der Kohleindustrie zur Folge. Betroffen sind mit E.ON, RWE und Vattenfall auch drei der größten Energieversorger Deutschlands. 

3. Juni 2015

Mit fünf internationalen Gästen haben wir im Mai 2015 Norwegen besucht. Das Ziel: Druck machen für ein ambitioniertes Kohle-Divestment des mächtigen Staatsfonds. Die Geschichte einer zerstörerischen Industrie, von fünf faszinierenden Menschen - und einem großen Kampagnenerfolg!

Bitte teilen!

https://youtu.be/RkdieezLKxo

‪#‎DivestmentVoices‬

28. Mai 2015

Am 27. Mai hat der Finanzausschuss des norwegischen Parlaments eine einstimmige Empfehlung an den Staatsfonds des Landes abgegeben, im großen Stil seine Anteile aus der Kohleindustrie zu veräußern. Der „Norwegian Government Pension Fund Global“ ist nicht nur der weltweit größte Staatsfonds; er ist auch einer der Top-Ten-Investoren in der globalen Kohleindustrie.

21. Mai 2015

Unter dem Titel Still Dirty, Still Dangerous" haben NGOs eine tiefgehende Analyse des Kohle-Portfolios des norwegischen Pensionsfonds (GPF) veröffentlicht, der der größte Staatsfonds weltweit ist. Der Bericht wurde von den Organisationen Framtiden i Väre hender (Die Zukunft in unseren Händen), Greenpeace Norwegen und der NGO urgewald aus Deutschland am Donnerstag präsentiert, um in einer Anhörung im norwegischen Parlament die Auswirkungen des Abbaus und der Verbrennung von Kohle zu verdeutlichen. Der Bericht erscheint zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da Norwegens Parlamentarier über einen möglichen Verkauf der Kohle-Beteiligungen am 5. Juni abstimmen werden.

Download des Reports

14. April 2015

Norwegens Parlament debattiert derzeit über die Kohleinvestitionen seines nationalen Pensionsfonds - des größten Staatsfonds der Welt. Nach unseren Recherchen ist der Fonds trotz der politischen Debatte, massiver Kritik von NGOs und zahlreichen Wettbewerbern, die bereits Kohlebeteiligungen verkauft haben, immer noch ein großer Kohle-Investor - und unter anderem einer der größten Anteilseigner bei RWE und Eon.

Mit einer Postkartenkampagen wollen wir den Druck auf die ParlamentarierInnen in Norwegen erhöhen. Deshalb: Schickt uns EUER FOTO und EUER STATEMEMT gegen die größten deutschen Beteiligungen des Fonds bei RWE und Eon, eure Stimme gegen Klima- und Umweltverschmutzer. Eine kleine Inspiration seht ihr auf dem beigefügten Foto. Bitte schicken an: christina@urgewald.org

16. März 2015

NGOs have analyzed the new holdings list of the Norwegian Government Pension Fund (GPF), which was published last Friday. Since 2013, the coal investments of the world’s largest sovereign wealth fund have sparked an ongoing political debate, in which several of Norway’s political parties and the country’s environmental organizations are calling for an exclusion of coal stocks and bonds from the Pension Fund’s portfolio.

25. November 2014

Oslo, 25.11.14 Die Umweltorganisation urgewald präsentiert heute im norwegischen Parlament ihren neuen Bericht „Dirty & Dangerous“. urgewald hat untersucht, wie stark der norwegische Pensionsfonds  (Government Pension Fund Global - GPF) in Kohlefirmen investiert ist. Der Bericht fügt sich ein in die aktuelle politische Debatte in Norwegen um die fossilen Investitionen des Staatsfonds GPF.

„Auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Portfolio muss der GPF noch einige Kohlebrocken aus dem Weg räumen. In seinem 2013er Portfolio haben wir 158 Kohlefirmen gefunden. Im Kohlesektor hält der Staatsfond somit Vermögenswerte von 9,7 Milliarden Euro.“, erklärt Heffa Schücking von urgewald, Autorin des Berichts. Unter den Firmen finden sich selbst die größten Dreckschleudern: die südafrikanischen Sasol, die Kohle in Öl umwandelt sowie chinesische Firmen, die Kohle zu Gas konvertieren. Bei diesen Verfahren wird bis zu 82 Prozent mehr Kohlendioxid erzeugt als bei der Verbrennung von Kohle.

25. November 2014

NGOs release Damning Report on Norwegian Government Pension Fund’s Coal Investments The report “Dirty & Dangerous” takes a deep look into the coal portfolio of the world’s largest sovereign wealth fund, the Norwegian Government Pension Fund Global (GPF). The report launches at a public event in the Norwegian Parliament today (10 am. CET) and comes in the midst of a political debate in Norway around a possible divestment of the Government Pension Fund (GPF) from the coal sector.

The report reveals that the Pension Fund’s holdings in the coal industry are much larger than previously acknowledged. According to the NGOs’ research, the GPF holds assets of over NOK 82.2 billion (€ 9.7 billion) in the coal sector, of which NOK 68.7 billion are in the form of shares and NOK 13.5 billion are held in bonds. In January of this year, the Pension Fund’s manager, Norges Bank Investment Management (NBIM), announced that the GPF’s ownership in coal miners amounts to only NOK 2.5 billion (€ 296 million).

Seiten