Jetzt unterschreiben: Blutkohle stoppen!

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Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann,

das Land Baden-Württemberg ist Haupteigentümer der EnBW. Der Konzern und auch Sie wissen seit Jahren von der massiven Gewalt in der kolumbianischen Kohleregion Cesar. Der jahrelange „Dialog" mit den Kohleproduzenten Drummond und Prodeco/Glencore ist ohne konkrete Ergebnisse geblieben.
Noch im Mai 2016 warnte die Tochter des 2001 ermordeten Gewerkschafters Candido Mendez bei der Hauptversammlung vor neuer Gewalt. Am 11. September wurde Néstor Martínez, ein Gegner der Minenexpansionspläne des US-Konzerns Drummond, vor seinem Haus mit Schüssen in den Kopf kaltblütig ermordet. Zwischen 2012 und September 2016 wurden mehr als 200 Menschen Opfer von neuen Einschüchterungen und Gewalttaten. (UPDATE: Mai 2017)

In vielen Fällen behaupteten die Täter, die Interessen der Kohlekonzerne zu verteidigen. Während letztere von der Gewalt profitieren, bleibt die EnBW untätig. Gemäß den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte ist die EnBW für ihre Lieferkette verantwortlich. Wir fordern von der EnBW die Lieferbeziehungen zu unterbrechen, bis die Vorwürfe untersucht und konkrete Maßnahmen zugunsten der Opfer eingeleitet wurden.

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