Heffa Schücking erhält Goldman-Prize

26. September 2011

Archivbeitrag
Heffa Schücking
, Gründerin und von Anfang an Geschäftsführerin bei urgewald wurde 1994 mit dem renommierten US-amerikanischen Goldman-Prize ausgezeichnet. Den erhielt sie für ihr jahrelanges Engagement gegen die deutsche Beteiligung an der Abholzung von Regenwäldern. Heffa Schücking arbeitete maßgeblich an dem 1989 erschienenen "Regenwald-Memorandum" mit, das erstmals die deutsche Verantwortung an der Zerstörung von Regenwäldern systematisch belegte. Eine breite Kampagne brachte damals das Thema "deutsche Verantwortung" in die Medien und ins Bewusstsein der Menschen und der Entscheider. Dass bei Baumaßnahmen bundesdeutscher öffentlicher Institutionen, in vielen Städten und Kommunen der Verzicht auf den Einsatz tropischer Raubbauhölzer bis heute tabu ist, ist ein Erfolg dieser Kampagne.

 

Der US-amerikanische "Goldman-Prize" ist der größte amerikanische Umweltpreis. Er wird jedes Jahr an je eine/n Aktivisten/in je Kontinent verliehen.