In diesem Jahr besuchten wir mehr Hauptversammlungen als je zuvor. Neben den großen deutschen Energiekonzernen RWE und E.ON, stehen auch dieses Jahr erneut die Deutsche Bank und die Commerzbank auf unserer Liste der Banken und Konzerne, deren Investitionen wir unter die Lupe nehmen. Zum ersten Mal wurden von uns auch der Siemens Konzern und die Allianz Versicherung in München besucht.
Neue Recherche im Auftrag von urgewald und Facing Finance beweist: Die Deutsche Bank hält sich nicht an ihr eigenes Wort. Finanzierungen von Streubomben-Herstellern gehören nach wie vor zum Tagesgeschäft:
In einer offiziellen Stellungnahme hat die Deutsche Bank erklärt, sich aus dem Geschäft mit Streumunitionsherstellern zu verabschieden. Darin heißt es: „Die Deutsche Bank hat (...) jetzt entschieden, dass sie Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen einstellen wird, die neben vielen anderen Produkten auch Streubomben produzieren.
Aktuelle Recherchen von urgewald und Facing Finance zeigen, dass viele deutsche Banken und Versicherer noch immer in die Hersteller von Streumunition und Landminen investieren. Die Organisationen fordern deshalb ein Verbot solcher Investitionen anlässlich der 2.
Deutsche Banken verdienen weiter am Geschäft mit völkerrechtswidrigen Waffen. NRO appellieren an Bundesregierung: Endlich Investitionen in Streubomben und Landminen verbieten!
Bei der Hauptversammlung der Deutschen Bank am 26. Mai 2011 errang urgewald einen wichtigen Erfolg im Kampf gegen die Finanzierung von Streubomben. Großen Anteil daran hatte unser Gast Branislav Kapetanovic, selbst ein Streubombenopfer.
Durch unseren Besuch bei der Hauptversammlung 2011 kommt endlich etwas Bewegung in die Deutsche Bank zum Thema Streumunition. Wir haben den Besuch von Branislav Kapetanovic auf der Hauptversammlung und bei Gesprächen mit PolitikvertreterInnen festgehalten: