Staudämme
Auf der Hauptversammlung der Münchener Rück forderten Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen mehr Verantwortung von dem Rückversicherer. Denn obwohl sich der Konzern gern als nachhaltig agierendes Unternehmen präsentiert, ist er aktuell in die Absicherung eines der umstrittensten Energieprojekte weltweit verstrickt.
NRO fordern Ausstieg europäischer Firmen aus hochkontroversen Staudammprojekten
(14.3.2013 Berlin) Anlässlich des heutigen internationalen Aktionstages für Flüsse wenden sich Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen aus dem Belo Monte - Netzwerk gegen die Beteiligung deutscher und europäischer Konzerne und Finanzdienstleister an umstrittenen Staudammprojekten.
Bei der Siemens Hauptversammlung, am 23. Januar, protestierten wir gegen die Beteiligung des Konzerns am brasiliansichen Belo Monte-Staudamm. Nachdem alle Flugblätter verteilt waren, rollten wir unsere Banner ein und machten uns auf den Weg in die Halle um uns auch dort zu Wort zu melden.
Am Narmada Fluss im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh spielt sich
derzeit eine Tragödie ab: Seit neun Tagen trotzen 50 Kleinbauern den
steigenden Fluten des Omkareshwar-Stausees. Sie wollen mit ihrer Aktion
ein Zeichen setzen gegen die illegale Überflutung von 30 Dörfern für den
Omkareshwar Staudamm.
Der Auftrag zum Bau des Omkareshwar
Am Narmada Fluss im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh spielt sich
derzeit eine Tragödie ab: Seit neun Tagen trotzen 50 Kleinbauern den
steigenden Fluten des Omkareshwar-Stausees. Sie wollen mit ihrer Aktion
ein Zeichen setzen gegen die illegale Überflutung von 30 Dörfern für den
Omkareshwar Staudamm.
Der Auftrag zum Bau des Omkareshwar

Im Süddosten der Türkei soll der umstrittene Ilisu-Staudamm errichtet werden und die antike Stadt Hasankeyf überfluten. Die Bundesregierung hilft bei der Realisierung mit einer Hermesbürgschaft für die Baufirma Züblin. Die deutsche Dekabank finanziert.








