Tenhagen prognostiziert Konzernkritikern „viel Aufwind“ in nächsten Jahren Mitgliederversammlung bestätigt Führungsteam Kerschgens, Russmann und Moritz
Bei der Hauptversammlung der Deutschen Bank am 26. Mai 2011 errang urgewald einen wichtigen Erfolg im Kampf gegen die Finanzierung von Streubomben. Großen Anteil daran hatte unser Gast Branislav Kapetanovic, selbst ein Streubombenopfer.
Am Tag, als die deutsche Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald den Beginn einer Kampagne gegen die Beteiligung des Energieversorgers RWE am Atomkraftwerk Cernavoda ankündigte, gab der Konzern seinen Rückzug aus dem umstrittenen Projekt bekannt.
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis für Zivilcourage wird in diesem Jahr an die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald aus Sassenberg verliehen. Der Preis wird seit 1995 jährlich von der Sollbach-Freise Stiftung für Zivilcourage vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a.
In der Kategorie "Vorbilder" entschied sich die Jury für Heffa Schücking. Damit würdigt utopia, dass sich urgewald seit 1992 für die Interessen von Menschen, die unter den Folgen globaler Umweltzerstörung leiden, einsetzt: „Im Vordergrund stehen dabei weniger symbolkräftige Aktionen als der hartnäckige Dialog in den Chefetagen von Politik, Banken und Unternehmen.
Endlich eine positive Nachricht für das Bergvolk der Dongria Kondh. Das indische Umweltministerium hat entschieden, dass der britische Bergbaukonzern Vedanta kein Bauxit am heiligen Berg Niyamgiri abbauen darf.
Auch in diesem Jahr besuchten urgewald-Mitarbeiterinnen mit Gästen aus Rumänien und Russland die RWE Aktionärsversammlung. Durch übertragene Stimmrechte anderer RWE-Aktionäre konnten wir den Vorstand und Aufsichtsrat von RWE direkt mit Kritik und Fragen konfrontieren. "VoRWEg gehen ... und sich allen Fragen stellen." lautete das Motto auf der Großleinwand.