Atomenergie
„Der Profit auf Kosten von Mensch und Umwelt bleibt auch unter Jain und Fitschen Grundlage des Geschäftsmodells. Der von der neuen Führungsspitze versprochene Kulturwandel hin zu einer auch ethisch und ökologisch verantwortlich agierenden Bank findet nicht statt“, beklagt Dr. Barbara Happe, urgewald.
Zum Jahrestag des Unglücks von Tschernobyl freut sich urgewald über die Ankündigung der HypoVereinsbank (HVB), dass sie das neue baltische Atomkraftwerk bei Kaliningrad nicht finanzieren wird. Gleichzeitig rufen wir zu Protesten gegen die französische Bank Société Générale auf, die an der Finanzierung für das neue AKW festhält.
Zum zweiten Jahrestag des Atomunfalls in Fukushima präsentiert urgewald eine Untersuchung: Was haben deutsche Banken aus Fukushima gelernt? In einer Fragebogenaktion antworteten die acht größten Finanzinstitute, welche Konsequenzen sie aus der Atomkatastrophe gezogen haben und welche Rolle Atomfinanzierungen heute in ihren Portfolios spielen.
Liebe Freundinnen und Freunde,
vielleicht haben Sie die Nachricht im Spiegel gelesen: der Atomkonzern Areva glaubt nicht mehr daran, dass er für seine Exporte zum Bau des brasilianischen Atomkraftwerks Angra eine Hermesbürgschaft bekommt.
Der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung hat sich in
einer von allen Parteien getragenen Stellungnahme gegen Bürgschaften für
Atomkraftwerke und Atombrennstabproduktion ausgesprochen.
„Damit
setzt sich auch unter Koalitionären endlich die Erkenntnis durch, dass
man nicht Atomenergie im Ausland fördern darf, wenn man im eigenen Land
Obwohl es in Russland gefährlich ist zu protestieren, engagiert sich unsere Partnerorganisation Ecodefense gegen des Bau eines AKW bei Kaliningrad. Die HypoVereinsbank will sich an der Finanzierung beteiligen. Um dagegen vorzugehen, hat Ecodefense der HypoVereinsbank einen Brief geschrieben.
Kein Ende der Atomförderung in Sicht: Die Bundesregierung hat auf Anfrage der Abgeordneten Ute Koczy mitgeteilt, dass sie grundsätzlich bereit ist, Bürgschaften im Zusammenhang mit den Atomkraftwerken Jaitapur in Indien, Temelin in Tschechien, Wylfa in Großbritannien und Pyhäjoki sowie Olkiluoto in Finnland zu prüfen.
Die Ukraine will von der EU bis zu 600 Mio Euro für Aufrüstungen ihrer 15 Atomreaktoren, um diese bis zu 20 Jahre länger laufen zu lassen und den Strom in die EU zu exportieren.
Die Ukraine will von der EU bis zu 600 Mio Euro für Aufrüstungen ihrer 15 Atomreaktoren, um diese bis zu 20 Jahre länger laufen zu lassen und den Strom in die EU zu exportieren.
In diesem Jahr besuchten wir mehr Hauptversammlungen als je zuvor. Neben den großen deutschen Energiekonzernen RWE und E.ON, stehen auch dieses Jahr erneut die Deutsche Bank und die Commerzbank auf unserer Liste der Banken und Konzerne, deren Investitionen wir unter die Lupe nehmen.













