Zwangsumsiedlungen: Weltbank kennt eigene Zahlen nicht
Organisationen aus 25 Ländern schreiben an Weltbank-Präsident Zoellick Die Weltbank hat mit der Überarbeitung ihrer Sozial- und Umweltstandards begonnen. In diesem zwei Jahre dauernden Prozess wird auch ihre Politikrichtlinie zu Zwangsumsiedlungen geändert.
urgewald-Mitarbeiterin Korinna Horta schreibt für die E+Z einen Bericht über "Globale Leitlinien". Die Aufgabe der Weltbank-Tochter International Finance Corporation (IFC) ist die direkte Unterstützung des Privatsektors, damit Menschen der Armut entkommen und ihr Leben selbst gestalten können.
Um im Kampf gegen die immer noch existierende extreme Armut und die wachsenden ökologischen Herausforderungen voran zu kommen, brauchen wir starke multilaterale Institutionen. Dabei ist es nicht übertrieben zu sagen, dass den Umwelt- und Sozialstandards der IFC eine Schlüsselrolle zukommt.
Im Vorfeld der am Dienstag und Mittwoch (31.8./1.9.) im KfW-Gebäude in Frankfurt/Main stattfindenden letzten großen internationalen Konsultation zu Weltbank-Investments in Palmöl verlangen Nichtregierungsorganisationen (NRO), dass die Weltbank ihr Moratorium für Finanzierungen in diesem Sektor aufrecht erhält.
Seit Jahren setzt sich urgewald ein gegen die verheerenden ökologischen und sozialen Folgen von großen Pipeline- oder Bergbauprojekten, die unter anderem von der Weltbank gefördert werden.