RWE
"Mehr" lautete das Motto der diesjährigen Hauptversammlung bei RWE. "Mehr erreichen mit weniger Ressourcen: Das ist intelligent (...)" heißt es im Geschäftsbericht. Wir haben recherchiert und sind auf ein ganz anderes "Mehr" gestoßen: Mehr CO, mehr Klimawandel und mehr Kohleimporte.
Anlässlich der RWE Hauptversammlung weisen die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen urgewald und FIAN auf die gravierenden ökologischen und menschenrechtlichen Folgen der importierten Steinkohle hin. RWE importiert über 70 Prozent der Steinkohle, die in seinen Kohlekraftwerken verbrannt wird, vor allem aus Kolumbien, Russland und den USA.
urgewald und FIAN präsentieren Dossier „Bitter Coal" über deutsche Steinkohleimporte
Wer unterstützt eigentlich RWE und E.ON bei den Neubauplänen von Kohlekraftwerken und ihrem Festhalten am Kohlekurs? Es sind die Banken, die über Kredite, Anleihen, Aktien etc. in die Stromkonzerne investieren und so helfen, die nötigen Finanzmittel aufzubringen um neue Kohlekraftwerke zu realisieren, ungeachtet der Klimakatastrophe.
In diesem Jahr besuchten wir mehr Hauptversammlungen als je zuvor. Neben den großen deutschen Energiekonzernen RWE und E.ON, stehen auch dieses Jahr erneut die Deutsche Bank und die Commerzbank auf unserer Liste der Banken und Konzerne, deren Investitionen wir unter die Lupe nehmen.
Man kennt sich…seit mehr als 5 Jahren begleitet urgewald kritisch die Hauptversammlungen der Energieriesen RWE und E.ON. Auch in diesem Jahr gestalteten wir die Hauptversammlungen in Essen mit; stets begleitet von Protesten verschiedenster Gruppen vor dem Eingang der Gruga-Halle.
urgewald und Kritische Aktionäre fordern neuen Kurs bei RWE Köln/Sassenberg - Zur Hauptversammlung von RWE morgen in der Grugahalle in Essen fordern Nichtregierungsorganisationen aus dem In- und Ausland eine grundlegende Neuausrichtung des Unternehmens.
Seit dem 28. März 2012 ist es amtlich: die bulgarische Regierung steigt aus dem Belene Projekt aus. Niemand freut sich mehr darüber als die bulgarische Biobäuerin Albena Simeonova. Sie hat über zwei Jahrzehnte den Widerstand gegen das AKW organisiert und ließ sich weder durch Morddrohungen noch durch andere Repressalien davon abbringen.
Im Dezember 2011 teilte die Bundesregierung auf eine Anfrage aus dem Parlament mit, dass es Voranfragen für Bürgschaften für die AKW-Neubauten Wylfa in Großbritannien, Pyhäjoki in Finnland und Jaitapur in Indien gebe, über die Höhe der Projekte machte sie keine Angaben.










