2. Mai 2012

Kontakt: 

Heffa Schücking

E-Mail: 

Telefon: 

0160-96761436

Viel zu tun bis E.ON 2.0

klima-allianz deutschland, urgewald und Kritische Aktionäre fordern Abschied von Atom und Kohle

Berlin/Sassenberg/Köln - Umweltorganisationen und das breite gesellschaftliche Bündnis klima-allianz deutschland fordern anlässlich der Hauptversammlung von E.ON am morgigen 3. Mai den Konzern auf, sich von seiner verantwortungslosen Energiepolitik zu verabschieden. „E.ON redet davon, aktiv neue Wege zu gehen und sich zu E.ON 2.0 zu entwickeln. Tatsächlich jedoch verfolgt der Konzern weiterhin sein klassisches Geschäftsmodell mit Kohle und Atom, das hat mit einem neuen Konzern E.ON 2.0 nichts zu tun“, erklärt Heffa Schücking, Geschäftsführerin der Umweltorganisation urgewald.

Dies bestätigt die Finnin Hanna Halmeenpää, die extra zu E.ONs Hauptversammlung angereist ist. Sie engagiert sich im Verein Pro Hanhikivi, der gegen den geplanten Bau eines neuen Atomkraftwerks im finnischen Pyhäjoki kämpft. E.ON ist zu einem Drittel an dem finnischen Atomunternehmen Fennovoima beteiligt, das im Norden Finnlands ein neues Atomkraftwerk von bis zu 1800 MW Leistung errichten will. „Das Kraftwerk soll in einem hochempfindlichen Naturschutzgebiet errichtet werden, wo ansonsten nicht einmal Häuser gebaut werden dürfen. Aber die Bevölkerung will das AKW nicht und wir wehren uns. Am kommenden Wochenende veranstalten wir Hanhikivi-Tage, bei denen wir über die ökonomische Fragwürdigkeit des Projektes diskutieren und mit Konzerten, Demonstrationen, Theater und Vorträgen auf die Probleme des neuen Atomkraftwerks hinweisen wollen“, so Halmeenpää. Nachdem sich E.ON auch aus ökonomischen Überlegungen von seinen britischen Atomplänen verabschiedet hat, fordert sie das Gleiche für E.ONs finnische Atomträume, bevor diese Alpträume werden.

*) Interviews am 3. Mai ab 8.30 Uhr vor der Grugahalle in Essen
Gegenanträge und weitere Informationen: www.kritischeaktionaere.de, www.urgewald.de