Das Pressearchiv

25. November 2014

NGOs release Damning Report on Norwegian Government Pension Fund’s Coal Investments The report “Dirty & Dangerous” takes a deep look into the coal portfolio of the world’s largest sovereign wealth fund, the Norwegian Government Pension Fund Global (GPF). The report launches at a public event in the Norwegian Parliament today (10 am. CET) and comes in the midst of a political debate in Norway around a possible divestment of the Government Pension Fund (GPF) from the coal sector.

The report reveals that the Pension Fund’s holdings in the coal industry are much larger than previously acknowledged. According to the NGOs’ research, the GPF holds assets of over NOK 82.2 billion (€ 9.7 billion) in the coal sector, of which NOK 68.7 billion are in the form of shares and NOK 13.5 billion are held in bonds. In January of this year, the Pension Fund’s manager, Norges Bank Investment Management (NBIM), announced that the GPF’s ownership in coal miners amounts to only NOK 2.5 billion (€ 296 million).

25. November 2014

Oslo, 25.11.14 Die Umweltorganisation urgewald präsentiert heute im norwegischen Parlament ihren neuen Bericht „Dirty & Dangerous“. Urgewald hat untersucht, wie stark der norwegische Pensionsfonds  (Government Pension Fund Global - GPF) in Kohlefirmen investiert ist. Der Bericht fügt sich ein in die aktuelle politische Debatte in Norwegen um die fossilen Investitionen des Staatsfonds GPF.

18. November 2014

Umweltorganisationen protestieren heute in Paris vor der OECD gegen die Förderung fossiler Energien durch Exportkreditagenturen (ECA). Diese Woche treffen sich OECD-Regierungen und -ECAs zur halbjährlichen Diskussion über die Bedingungen, unter denen Exportkredite und –garantien gewährt werden. Ein Diskussionspunkt ist, in welcher Form ECAs zukünftig Kohlekraftwerke unterstützen können. Vor der Sitzung begrüßt urgewald gemeinsam mit anderen Mitgliedern des ECA-Watch Netzwerks (1) die OECD Delegierten mit einer Großpuppe, die die OECD und die Kohlelobby repräsentiert.

17. November 2014

Berlin (17.11.2014) Morgen läuft die Frist zur Kündigung des deutsch-brasilianischen Atomvertrages aus. Alle fünf Jahre besteht die Möglichkeit, das 1975 unterzeichnete Abkommen turnusgemäß per diplomatischer Note zu beenden. Bei einer Kündigungsfrist von zwölf Monaten könnte so der Atomvertrag zwischen Deutschland und Brasilien zum 18. November 2015 auslaufen. Die schwarz-rote Bundesregierung will diese Chance jedoch nicht nutzen, sondern weiter am bilateralen Atomabkommen mit Brasilien festhalten.

6. November 2014

Das Geschäft der Banken und Versicherungen mit Atomwaffenherstellern
PAX***FACING FINANCE***URGEWALD***ICAN

Berlin/Amsterdam (07.11.2014)
Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN stellt heute in Berlin die 3. Ausgabe der weltweiten Studie „Don´t Bank On The Bomb“ vor. Die von der niederländischen Organisation PAX verfasste Studie überprüft insgesamt 411 Finanzdienstleister aus 30 Ländern. Sie finanzieren Unternehmen, die Atomsprengköpfe sowie Atomwaffen-Trägersysteme (Raketen, Bomber, U-Boote, etc.) herstellen, bzw. sind an diesen Unternehmen beteiligt. „Immer mehr Finanzinstitute nehmen das Stigma wahr, das mit der Unterstützung von Atomwaffenherstellern verbunden ist, und entwickeln Richtlinien, um ihr Engagement in diesem Bereich zu begrenzen oder zu beenden. Keine Bank, kein Pensionsfonds oder Versicherungsunternehmen sollte finanzielle Beziehungen zu Unternehmen unterhalten, die an der Herstellung von Massenvernichtungswaffen beteiligt sind“, fordert Susi Snyder von der niederländischen Nicht-Regierungsorganisation PAX, Ko-Autorin der Studie.

29. Oktober 2014

Internationale Privatbanken unbeeindruckt von Klimawandel


Das Netzwerk BankTrack veröffentlicht heute eine Recherche zur Finanzierung von Kohlebergbau- und Kohlekraftwerksfirmen. „Banking on Coal 2014“ zeigt auf, dass  92 Privatbanken allein im Jahr 2013 weltweit die Kohleindustrie mit mindestens 66 Milliarden Euro versorgt haben. Gegenüber 2005 haben sich die klimaschädlichen Kohleinvestitionen damit vervierfacht.

17. September 2014

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat heute in der Bundespressekonferenz angekündigt, die finanzielle Förderung von Kohlekraftwerken im Ausland werde weitgehend eingestellt. Die Ressorts hätten sich darauf prinzipiell geeinigt, über die Details und den Umfang der Ausnahmen werde aber noch verhandelt.

18. August 2014

Am 25. August ist in Kaliningrad ein Gerichtsverfahren gegen die russische Umweltorganisation Ecodefense angesetzt. Ecodefense wird vorgeworfen gegen das 2012 erlassene „Auslandsagenten-Gesetz“ verstoßen zu haben. Laut diesem Gesetz müssen sich Organisationen, die Geld aus dem Ausland erhalten und im weitesten Sinne „politisch aktiv“ sind, als „ausländische Agenten“ registrieren lassen. Sie unterliegen dann strengen Finanzkontrollen und müssen bei allen Veröffentlichungen auf ihren „Auslandsagenten-Status“ hinweisen.

7. August 2014

Aserbaidschans Repression gegen Menschenrechtsverteidiger nimmt zu – geplante Gaspipeline verfestigt Aliyev-Regime – Genscher im Beratergremium

25. Juni 2014

urgewald *** PowerShift

Auf Einladung von urgewald und PowerShift präsentiert Marianne Moor von der niederländischen Organisation PAX heute in Berlin den Recherchebericht „The dark side of Coal“. Darin untersucht PAX die Verstrickung zwischen den Kohleunternehmen Drummond und Prodeco/Glencore und Paramilitärs, die die kolumbianische Bergbauregion Cesar von 1996 bis 2006 mit einer Welle von Gewalt überzogen haben. PAX hat dafür in den vergangenen drei Jahren Interviews mit Opfern von Menschenrechtsverletzungen sowie ehemaligen Kommandeuren der Paramilitärs, Beschäftigten der Bergbauunternehmen und ihren Zulieferern geführt. Darüber hinaus wertete PAX gerichtliche Zeugenaussagen und eidesstattliche Erklärungen aus.

17. Juni 2014

Die russische Umweltorganisation Ecodefense erhielt gestern einen Untersuchungsbericht des russischen Justizministeriums, in dem die Organisation zum „ausländischen Agenten“ erklärt wird. Nach Gesetzesverschärfungen, die im Jahr 2012 erlassen worden sind, darf die Regierung derart eingestufte zivilgesellschaftliche Organisationen stärker überwachen, ihnen durch zusätzliche Kontrollen das Leben schwer machen und somit ihre demokratischen Grundrechte maßgeblich beschneiden.
 

13. Juni 2014

urgewald *** CEE Bankwatch Network *** Platform *** Re:Common

Beim heutigen EU Energie-Rat werden Energiesicherheit und die EU-Gasversorgung zentrale Themen sein. Im Oktober 2013 hat die Kommission eine Liste mit prioritären Energieprojekten und im Mai 2014 einen Plan für die Energiesicherheit vorgestellt. Darin spielen neue Gasimport-Pipelines und Flüssiggas-Terminals eine wichtige Rolle. Deren Bau widerspräche jedoch nicht nur den EU Klimazielen, sondern wäre auch nach den eigenen EU-Bedarfsprognosen überflüssig.

12. Juni 2014

Die Umweltorganisation urgewald begrüßt die heutige Ankündigung des Wirtschaftsministeriums, zukünftig keine Bürgschaften mehr für Atomexporte zu vergeben. „Für ein Land, das den Atomausstieg beschlossen hat, ist dieser Schritt mehr als überfällig! Gut, dass er nun endlich gemacht wird“, urteilt Regine Richter von urgewald.

11. Juni 2014

Ab kommendem Montag tagt in Paris die „Export Credit Group“ der OECD, die Regeln für Exportkreditagenturen festlegt. Deren Rolle bei Kohleförderung wird diskutiert: Voraussichtlich am Donnerstag, den 19.6. bringen Großbritannien und die USA einen Vorschlag ein, nach dem die Förderung von Kohlekraftwerken durch Exportkredite oder –bürgschaften beendet werden soll. Länder wie Deutschland, Frankreich und Japan, deren Exportkreditagenturen Kohleexporte zwischen 2007 und 2013 mit fast 10 Milliarden US-$ gefördert haben, zögern bei der Unterstützung des Vorschlags.

22. Mai 2014

urgewald     Market Forces


Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald besuchte heute die Hauptversammlung der Deutschen Bank, zusammen mit Gästen aus Australien. Die NRO "Market Forces" war gemeinsam mit Tony Brown angereist, einem Tourismusbetreiber vom Great Barrier Reef, der außerdem Berater für die Marine-Parkverwaltung ist.

21. Mai 2014

Berlin/Frankfurt, 21.05.2014 Anlässlich der morgigen Hauptversammlung der Deutschen Bank fordert ein breites Bündnis von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen (NGOs) von der Bank, den viel beschworenen Kulturwandel hin zu einer nachhaltig agierenden Bank endlich zu beginnen.

7. Mai 2014

urgewald und Dachverband der Kritischen Aktionäre fordern bei der Hauptversammlung ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Berlin/Köln Zur morgigen Hauptversammlung der Commerzbank fordern die Umweltorganisation urgewald und der Dachverband der Kritischen Aktionäre mehr Anstrengungen der Bank auf dem Weg zur Nachhaltigkeit.

Aktuelle Werbekampagnen der Commerzbank zeichnen das Bild einer lernfähigen Bank, die sich zu unternehmerischer Verantwortung und Nachhaltigkeit bekennt. „Tatsächlich hat die Commerzbank in den vergangenen Jahren Richtlinien zu sensitiven Sektoren wie Fossile Energien, Bergbau, Menschenrechte, Rüstung oder Agrarrohstoffe verabschiedet. Das ist sehr positiv, reicht aber noch nicht, denn immer noch gehören Atomwaffenhersteller, Umweltsünder und Menschenrechtsverletzer zu ihren Kunden“, erklärt Barbara Happe von urgewald. „Deshalb fordern wir: Die nächsten Schritte müssen folgen.“

6. Mai 2014

Anlässlich der morgigen Allianz-Hauptversammlung nimmt die Umweltorganisation urgewald die zahlreichen Nachhaltigkeits-Baustellen des Konzerns unter die Lupe. „Die Allianz erklärt, dass sie ein führender grüner Versicherer werden will“, sagt Heffa Schücking, Geschäftsführerin von urgewald. „In die konkrete Geschäftspolitik hat dieser Anspruch jedoch noch keinen Eingang gefunden.“
 

30. April 2014

urgewald, GegenStrömung, Pro REGENWALD, FDCL und Dachverband der Kritischen Aktionäre
München, 30. April 2014 – Anlässlich der heutigen Münchener Rück-Hauptversammlung kritisieren Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen die Unterstützung des Konzerns für katastrophale Infrastruktur- und Energieprojekte im Ausland. Denn obwohl sich das Unternehmen gern als nachhaltig agierend präsentiert, ist es aktuell in die Absicherung hoch umstrittener Projekte in Brasilien verstrickt.

29. April 2014

Auf der morgigen Hauptversammlung von E.ON werden Aktivisten aus den USA, der Türkei und den Niederlanden  den Konzern mit seiner zerstörerischen Investitions- und Importkohlepolitik konfrontieren.

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