Das Pressearchiv

23. März 2007

Am heutigen Freitag schreiben über 160 NROs aus 33 europäischen Ländern an die EU-Kommissare Piebalgs und Dimas, um gegen einen möglichen EURATOM-Kredit für das bulgarische AKW Belene zu protestieren.

14. März 2007

++++ WEED ++++ urgewald ++++ International Rivers Network ++++
++++ Initiative zur Rettung von Hasankeyf ++++

Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen protestieren mit ihrer Aktion gegen die drohende Vergabe einer Hermesbürgschaft für den hoch umstrittenen Ilisu-Staudamm in der Türkei. Er soll den Tigris kurz vor der Grenze zu Irak und Syrien aufstauen. Profitieren würde die Stuttgarter Baufirma Züblin von der Bürgschaft.

6. März 2007

Zum Start der 15. ‚Wiederauffüllungsrunde’ an die Weltbank-Entwicklungsagentur ‚IDA’ rufen mehr als 60 Nichtregierungsorganisationen (NRO) aus 15 europäischen Ländern ihre Regierungen dazu auf, die Weltbank zu verändern – oder ihre Einzahlungen an die Bank zu stoppen.

Europaweit rufen Nichtregierungsorganisationen europäische Regierungen dazu auf, der Weltbank anzudrohen, ihre Einzahlungen so lange zurückzuhalten, bis endlich grundlegende Veränderungen in ihrer Kreditvergabe und ihrer Projektpraxis stattgefunden haben.

1. März 2007

Anlässlich der bevorstehenden Reise von Bundespräsident Köhler nach Brasilien fordern Nichtregierungsorganisationen einen neuen deutsch-brasilianischen Energievertrag. In einem Brief bitten 12 Organisationen den Bundespräsident, sich bei seiner Reise für eine Zusammenarbeit im Bereich erneuerbarer Energien einzusetzen.(1)

8. Februar 2007

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hält am heutigen Donnerstag ihre Jahrespressekonferenz in Brüssel. Aus diesem Anlass fordern europäische Nichtregierungsorganisationen verbesserte Umwelt- und Sozialstandards von der EIB.

6. Februar 2007

Ecodefense! urgewald
Am heutigen Dienstag protestierte die russische Umweltorganisation Ecodefense gegen Pläne, in Kaliningrad ein Atomkraftwerk zu errichten. Die Aktivisten der Organisation trugen einen brennenden Kasten zum Amtssitz des Kaliningrader Gouverneur, um auf die Gefahren der Atomkraft hinzuweisen.

30. Januar 2007

urgewald/Ecodefense

31. Dezember 2006

Die Deutsche Bank legt ihr Engagement als Finanzberater (Financial Advisor) bei dem indonesischen Zellstoff-Unternehmen United Fiber System (UFS) vorerst auf Eis. Sie reagiert damit auf Kritik von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen, die befürchten, dass UFS für seine Zellstoffproduktion großflächig tropischen Regenwald zerstören wird. Aus Sicht der Umweltorganisationen urgewald und ROBIN WOOD ist die Entscheidung der Deutschen Bank ein Schritt in die richtige Richtung.

31. Dezember 2006

Nach Gesprächen mit urgewald und anderen Umweltorganisationen kündigt die Deutsche Bank heute an, dass sie ihr Mandat als Finanzberater des Konzerns United Fiber Systems (UFS) in Indonesien aussetzt. UFS plant neben dem Bau eines Holzhackschnitzel- und eines Zellstoffwerkes die Übernahme der Zellstofffabrik Kiani Kertas auf Borneo. Wörtlich sagt die Deutsche Bank in ihrem Statement: „Die Deutsche Bank setzt zur Zeit ihre Arbeit für United Fiber System nicht fort, um bedeutsame Gespräche zwischen UFS und interessierten Nichtregierungsorganisationen am 18.

1. November 2006

Die bulgarische Regierung hat gestern mitgeteilt, dass AtomStroyExport ausgewählt wurde, um das umstrittene Atomkraftwerk Belene zu realisieren. Der russische Atomkraftwerksbauer hat Ende Januar gemeinsam mit dem deutsch-französischen Konzern Areva NP (34% Siemens) ein Angebot eingereicht. Ausgewählt wurden nun zwei Leichtwasser-Reaktorblöcke à 1000 MW des Typs WWER 1000/466B. Sie sollen knapp 4 Mrd. Euro kosten und in 6,5 bzw. 7,5 Jahren fertig gestellt werden. Damit hat sich das AtomStroyExport Konsortium gegen seinen Konkurrenten, die tschechischen Skoda Alliance, durchgesetzt.

1. November 2006

Aufkündigung des Atomkonsenses durch das Stromoligopol schweißt Atomkraftkritiker zusammen – WWF, GRÜNE LIGA, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), urgewald und Forum Umwelt und Entwicklung treten Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen!“ bei – Initiative mobilisiert Verbrauchermacht - Neuverträge bei Ökostromern steigen

24. Oktober 2006

urgewald - .ausgestrahlt – Robin Wood - Greenpeace
Berlin/Verden/Hamburg, den 24.10.2006

20. Oktober 2006

urgewald + ausgestrahlt
Gestern erklärten sowohl die Deutsche Bank als auch die HypoVereinsbank, dass sie sich nicht an der Finanzierung des bulgarischen Risiko-AKW Belene beteiligen werden. Hintergrund ist eine monatelange Kampagne der Umweltorganisation urgewald und des Anti-Atom-Bündnisses .ausgestrahlt. Beide Organisationen haben für den 23. - 27. Oktober zu einer bundesweiten Aktionswoche mit Protesten in rund 60 Städten vor Bankfilialen aufgerufen.

13. Oktober 2006

Ost-West-Koalition gegen Atomkraft

21. September 2006

Die Bundesregierung diskutiert heute über die mögliche Unterstützung des umstrittenen Ilisu-Staudamms in der Türkei. Aus diesem Anlass protestiert vor dem Wirtschaftsministerium eine Koalition aus zwölf Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen und kurdischen Verbänden.

14. September 2006

Deutsche und internationale Nichtregierungsorganisationen boykottieren die Jahrestagung von IWF und Weltbank aus Protest gegen das Einreiseverbot und die Abschiebungen von Vertretern der Zivilgesellschaft in Singapur. Fast einhundert Entwicklungs- und Umweltorganisationen, darunter Greenpeace, Oxfam und Friends of the Earth haben beschlossen, den offiziellen

13. September 2006

Nichtregierungsorganisationen fordern klare Konsequenzen
Ende letzter Woche hat die Regierung von Singapur ein Einreiseverbot für über 20 Vertreter von Entwicklungs NROs für die Zeit der WB/IWF-Jahrestagung verhängt. Als Grund gaben die Behörden die Bedrohung der nationalen Sicherheit und von Recht und Gesetz an.

4. September 2006

Das dem russischen Ministerium für Ressourcen nachgeordnete Umweltaufsichtsamt Rosprirodnadzor hat das Öl- und Gasprojekt Sachalin II geprüft. Dabei stieß es auf so schwerwiegende Verstöße gegen russische Umweltgesetze, dass es in der vergangenen Woche einen Stopp über die Bauarbeiten an den Pipelines verhängte. Das Amt erwägt, die Ölproduktion ebenfalls zu stoppen, bis der Betreiber Sakhalin Energy die Umweltprobleme beseitigt. So wurden von der Ölplattform Molikpaq exzessiv viele Industrieabwässer ins ochotskische Meer geleitet, den Lebensraum der letzten 100 westlichen Grauwale.

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