Waffen

Leistung, die Leiden schafft
"Leistung aus Leidenschaft" - so lautet ein Werbeslogan der Deutschen Bank. Für uns heißt es: "Leistung, die Leiden schafft", denn die Deutsche Bank ist in vielfacher Hinsicht in Kriege, Vertreibungen, Umweltzerstörungen und Menschenrechtsverletzungen verstrickt. Sie kooperiert mit Unternehmen, die Bürgerkriegsmilizen unterstützen und betreut die Konten von Diktatoren. Sie finanziert einige der größten Umweltzerstörer weltweit und vergibt Unternehmensanleihen an Produzenten von Kriegsmunition. Sie nutzt ihre Position als größte deutsche Bank, um Geschäfte zu tätigen, die bei anderen Finanzinstitutionen längst auf dem Index stehen.

Im Rahmen der Kampagne „Atomwaffen – ein Bombengeschäft“ fand vom 26. September (Internationaler Tag für die Abschaffung von Atomwaffen) bis 3. Oktober 2014 bundesweit eine Aktionswoche statt, in der vor Bankfilialen gegen die Investition in Atomwaffenhersteller protestiert wurde. Weitere Informationen zur Aktionswoche hier.

urgewald hat die Finanzierungen der Deutschen Bank im Bereich der Rüstungsindustrie recherchiert und in folgenden Dossiers veröffentlicht:

Deutsche Bank - Düstere Bilanz der Ära Ackermann
Leistung, die Leiden schafft - damit verdient die Deutsche Bank. (2012)


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"Deutsche Bank: Ein fragwürdiges Markenzeichen" (2008)

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urgewald hat wiederholt das Engagement der Deutschen Bank bei der Finanzierung von völkerrechtlich geächteter Streumunition öffentlich gemacht. Seit Jahren besuchen wir die Hauptversammlung der Deutschen Bank. Einzelne hier verfügbare Redebeiträge dokumentieren unser Engagement, AktionärInnen und Aufsichtsrat der Deutschen Bank über die Auswirkungen ihrer Finanzierungspraxis zu informieren.


Recherchen anderer Organisationen bestätigen unsere Kritik. So hat das Netwerk Vlaanderen im Juni 2008 ein Bankenrating veröffentlicht, in dem die Deutsche Bank den letzten Platz belegt, da ihr verbindliche Standards fehlen, um ökologische und soziale Fehlinvestitionen zu vermeiden.