Beiträge zur Kampagne

26. Juni 2013

Umweltschützer protestieren diese Woche international gegen die französische Bank Société Générale, um ihr Engagement beim baltischen Atomkraftwerk in Kaliningrad zu verhindern. In acht französischen, vier russischen und einer polnischen Stadt besuchen Aktivisten Filialen der Bank, die sich an der Finanzierung des neuen AKW beteiligen will. Die Umweltschützer warnen Société Générale davor, ein neues Tschernobyl zu ermöglichen und darüber hinaus ein wirtschaftlich schlechtes Geschäft zu machen.

26. April 2013

Zum Jahrestag des Unglücks von Tschernobyl freut sich urgewald über die Ankündigung der HypoVereinsbank (HVB), dass sie das neue baltische Atomkraftwerk bei Kaliningrad nicht finanzieren wird.

12. März 2013

Zum zweiten Jahrestag des Atomunfalls in Fukushima präsentiert die Umweltorganisation urgewald ein aktuelles Briefing zum Thema: Was haben deutsche Banken aus Fukushima gelernt? In einer Fragebogenaktion baten wir die acht größten Finanzinstitute um Antwort, welche Konsequenzen sie aus der Atomkatastrophe gezogen haben und welche Rolle Atomfinanzierungen heute in ihrem Portfolio spielen.

12. März 2013

Zum zweiten Jahrestag des Atomunfalls in Fukushima präsentiert urgewald eine Untersuchung: Was haben deutsche Banken aus Fukushima gelernt? In einer Fragebogenaktion antworteten die acht größten Finanzinstitute, welche Konsequenzen sie aus der Atomkatastrophe gezogen haben und welche Rolle Atomfinanzierungen heute in ihren Portfolios spielen.

26. Oktober 2012

Obwohl es in Russland gefährlich ist zu protestieren, engagiert sich unsere Partnerorganisation Ecodefense gegen des Bau eines AKW bei Kaliningrad. Die HypoVereinsbank will sich an der Finanzierung beteiligen. Um dagegen vorzugehen, hat Ecodefense der HypoVereinsbank einen Brief geschrieben.

17. Oktober 2012

In einem Brief an den Vorstand der HypoVereinsbank fordert die russische Umweltorganisation "Ecodefense" den Rückzug der Bank aus der Finanzierung des umstrittenen Baltic Nuclear Power Plant in Kaliningrad. Dort beabsichtigt die russische Firma Rosatom zwei Atomreaktoren mit je 1.170 MW zu errichten. Die HypoVereinsbank will Zulieferungen der Firma Alstom für das Kaliningrader AKW mit einem Exportkredit finanzieren.

Ecodefense weist auf eine Meinungsumfrage hin, nach der 67 Prozent der Kaliningrader Bevölkerung sich gegen das Projekt ausgesprochen haben

13. November 2011

Wir haben einen Spot produzieren lassen: "Wie radioaktiv ist meine Bank?" Am Küchentisch ausgedacht - echt toll geworden, finden wir!
Danke an die Macherin und ihr Team! Ab Anfang nächsten Jahres auch im Kino zu sehen...

31. Mai 2011

„Hauptversammlungssaison“ bei urgewald
Am 20. April war es soweit: Erstmalig konnte ich meine Bedenken den Menschen vortragen die direkt die Energiewende gestalten könnten bzw. momentan blockieren: Den Aktionären und den Vorständen der

6. Mai 2011

Atombank oder ...?
Die Commerzbank feiert bei der diesjährigen Hauptversammlung die „neue Commerzbank“, die aus der Zusammenlegung von Commerz- und Dresdner Bank entstanden ist. Diese will „Herausforderungen annehmen und Ziele erreichen“. Wir hätten da eine Idee für die Herausforderungen und Ziele, die die Commerzbank sich setzen könnte: ihre Energiefinanzierung neu gestalten.

27. April 2011

Gronauer Urananreicherungsanlage Urenco
Die Route um die Anlage in Gronau wurde mit gutem Grund gewählt: Urananreicherung ist ein wesentlicher Teil am Beginn der Uranwertschöpfungskette. Durch sie wird nicht nur die zivile, sondern auch die militärische Nutzung von Atomenergie ermöglicht.

21. Dezember 2010

Die Umweltorganisation urgewald stellt heute ihre neue Verbraucherbroschüre vor: „Wie radioaktiv ist meine Bank?" Darin hat die Organisation die Finanzdienstleistungen elf deutscher Banken für die internationale Atomindustrie untersucht: von der Kreditvergabe bis zur Ausgabe und dem Besitz von Anleihen und Aktien.

In Frankreich, Russland und der Türkei steht die französische Bank BNP Paribas im Zentrum von Anti-Atom-Protesten. Greenpeace- Aktivisten verteilen radioaktive BNP Paribas-Geldscheine vor BNP Paribas-Filialen.

Kunden gewöhnlicher Banken ist es nahezu unmöglich zu erfahren, welche Kredite ihr Finanzinstitut vergibt und ob die Bank möglicherweise das Geld ihres Sparkontos an internationale Atomkonzerne weiter verleiht. Wer sich einmal die Mühe gemacht hat, solche Fragen zu stellen, stößt bei fast jedem Institut auf die gleiche Ausrede: das Bankgeheimnis.

Neben der ‚Negativrecherche’ zeigen wir vier Alternativen und haben für Sie Informationen zusammengestellt:
      GLS Bank
      Triodos Bank
      Umweltbank
      Ethikbank

Atomenergie ist teuer und gefährlich und wird von vielen Menschen abgelehnt. Ein Großteil der Banken ist jedoch tief in die Finanzierung der Atomindustrie verstrickt.

Die Alternativbanken: hier sind Atomfinanzierungen tabu
Die Finanzkrise hat auch ihr Gutes: das Misstrauen der Bürger/innen in die Banken wächst. Immer mehr Kunden fragen kritisch bei ihrer Hausbank nach, weil sie ihr Geld nachhaltig anlegen wollen. Viele haben den Bankencrash zum Anlass genommen den etablierten Banken den Rücken zu kehren. Sie gehen lieber auf Nummer sicher und legen ihr Geld gleich bei den Alternativbanken an. Deren Geschäftsmodelle sind bodenständig und folgen der Maxime: „Rendite gern, aber nur mit gutem Gewissen!“

Viele Menschen ärgern sich über die Dreistigkeit der großen Energieversorger: zuerst haben sie Laufzeitverlängerung für ihre abgeschriebenen Atomkraftwerke durchgeboxt, nun ist damit zu rechnen, dass sie den beschlossenen Atomausstieg wo immer es geht, boykottieren werden.

"Können Sie mir sagen wie radioaktiv meine Bank ist, auch wenn sie nicht in der Broschüre aufgelistet ist?"
Solche oder ähnliche Fragen werden uns immer wieder gestellt. Nachfolgend sind die häufigsten mit unseren Antworten und Kommentaren zusammengestellt. Vielleicht finden Sie auf Ihre Frage schon eine Antwort. Falls nicht, fragen Sie uns.