Die großen Energieerzeuger E.ON, RWE, STEAG, EnBW und Vattenfall betreiben über 60 Steinkohlekraftwerke in Deutschland. Und sie alle planen den Bau weiterer Kohlekraftwerke... Wir haben nachgeforscht, aus welchen Minen die Kohle für diese Kraftwerke stammt und welche ökologischen und sozialen Folgen der Abbau vor Ort hat.
In Deutschland ist die KfW vor allem als Förderer von Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien bekannt. Rund ein Drittel ihres gesamten Fördervolumens 2011 ging in diesen Bereich. Doch neben dieser grünen Front gibt es auch eine dunkle Seite der KfW: sie vergibt trotz Klimakatastrophe Kredite für Kohleprojekte und treibt so weltweit Ausbau und Verbrennung von Kohle voran.
Zum zweiten Jahrestag des Atomunfalls in Fukushima präsentiert urgewald eine Untersuchung: Was haben deutsche Banken aus Fukushima gelernt? In einer Fragebogenaktion antworteten die acht größten Finanzinstitute, welche Konsequenzen sie aus der Atomkatastrophe gezogen haben und welche Rolle Atomfinanzierungen heute in ihren Portfolios spielen.
Die Europäische Investitionsbank (EIB) steigt aus der Kohlefinanzierung aus. Das ist mal eine gute Nachricht! Leider zu gut, um wahr zu sein, so weit sind wir noch nicht. Die Meldung war Teil einer Aktion von Counter Balance (europäisches Netzwerk mit Fokus auf EIB, in dem urgewald Mitglied ist) mit Hilfe des Yes Lab.
Die Weltbank intensiviert ihre Kreditvergabe über intermediäre Finanzinstitute. Auch dieses Verfahren muss künftig den Umwelt- und Sozialstandards unterliegen.
Die Weltbank überarbeitet derzeit ihre Umwelt- und Sozialstandards. Zwei Jahre soll dieser „Review“-Prozess dauern. Angestoßen wurde er auf der Jahrestagung in Tokio 2012. Korinna Horta, urgewald hat dazu einen ausführlichen Artikel für die März-Ausgabe des Fachmagazins E+Z geschrieben.
urgewald-Mitarbeiterin Korinna Horta
fordert neuen Ansatz für die
Waldstrategie, der die Bewohner besser beteiligen und die
Ursachen der Entwaldung, einschließlich der Korruption, aktiv bekämpfen.
Der Spiegel kommentiert die Waldstrategie der Weltbank: "Es klang so schön, als die Weltbank vor zehn Jahren ihr Programm zum Schutz der Wälder in Entwicklungsländern reformierte. Ein bisschen Rodung sollte erlaubt sein, um mit den Gewinnen das Leben der Bewohner zu verbessern.
Die Europäische Investitionsbank (EIB) steht kurz davor, 440 Millionen Euro für das slowenische Braunkohlekraftwerk Šoštanj auszuzahlen. Umweltorganisationen und Mitglieder des Europäischen Parlaments laufen Sturm gegen dieses Vorhaben, sowohl wegen schwerwiegender Korruptionsbedenken als auch wegen seiner verheerenden Wirkung aufs Klima.