RWE Hauptversammlung 2010

20. April 2010

Auch in diesem Jahr besuchten urgewald-Mitarbeiterinnen mit Gästen aus Rumänien und Russland die RWE Aktionärsversammlung. Durch übertragene Stimmrechte anderer RWE-Aktionäre konnten wir den Vorstand und Aufsichtsrat von RWE direkt mit Kritik und Fragen konfrontieren. "VoRWEg gehen ... und sich allen Fragen stellen." lautete das Motto auf der Großleinwand. Ob der RWE-Vorstand alle Fragen zum geplanten AKW in Rumänien oder zum Bau von Zwischenlagern für Atommüll in Russland beantwortet hat?

Hier einige Impressionen von der RWE Hauptversammlung 2010:

Vor der Grugahalle in Essen empfing uns bereits um 8:00 morgens eine Gruppe "Demonstranten". Noch nie hatten wir eine "Pro-Atom-Demo" gesehen...

Etwa 60 RWE MitarbeiterInnen waren gekommen, um zu zeigen, dass sie Atomkraft und Braunkohle gut finden.

Die, mit denen man in den 2 Stunden vor der HV ins Gespräch kam, meinten dass deutsche Atomkraftwerke sicher wären und dass man auf Kohle nicht verzichten könne...

Auf RWE´s Engagement im Ausland (Bulgarien/Rumänien) angesprochen, wussten sie im Detail nicht viel darüber, waren aber der Meinung, "dass deutsche Technik die Projekte doch sicherer machen würde...


Offensichtlich wussten sie nicht, dass in Bulgarien ein russischer Reaktortyp geplant war und in Rumänien einer, der in Ländern wie Japan, USA und in ganz Westeuropa NICHT zugelassen wäre..




Doch wir waren ja da, um RWE´s Geschäftspolitik zu kritisieren: "GROSSES BEWEGEN." lautet RWE´s Slogan für den Geschäftsbericht.



Wir finden, die Geschäftspolitik des Konzerns ist ein GROSSES VERGEHEN.
Hier unser Flugblatt zur HV (PDF)



Unsere Protestbanner.



Heffa Schücking im Interview mit "ZDF Reporter". Es geht um die von uns kritisierten Atomgeschäfte von RWE im Ausland.



... gut bewacht waren wir jedenfalls. "Safety first" heisst es ja auch bei RWE.