Newsletter Oktober 2011

24. Oktober 2011

Liebe Freundinnen und Freunde,

als kleine Organisation gehen wir gerade ein großes Wagnis ein: Für unsere Kampagne „Ich bin doch kein Atom-Bürger“ werden derzeit zehntausende von Postkarten und Flugblättern gedruckt und wir bereiten Plakate und andere Protestmaterialien vor, um in der Woche vom 14. – 21. November bundesweit Proteste gegen Atombürgschaften zu initiieren. Um diese Aktion zum Erfolg zu führen, brauchen wir jedoch viele Helfer und Helferinnen, die bereit sind in ihrer Stadt Postkarten zu verteilen, einen Infostand oder eine Mahnwache zu organisieren. Wir brauchen Sie!

Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, werden wir 2012 alle klammheimlich zu Atom-Bürgern gemacht. Anfang 2012 will die Bundesregierung nämlich eine Milliardenbürgschaft für den Bau des Atomkraftwerks Angra 3 in Brasilien ausstellen. Das lässt sich nur verhindern, wenn wir uns jetzt lautstark wehren. Wir müssen den Bundestagsabgeordneten von Schwarz-Gelb klarmachen, dass die Menschen in ihren Wahlkreisen weder für ein Atomkraftwerk in Brasilien noch anderswo auf der Welt bürgen wollen.

So können Sie mithelfen:

- Bestellen Sie bei uns die Protestpostkarten und verteilen Sie sie an Freunde und Bekannte oder legen sie im örtlichen Bioladen, Umweltzentrum etc. aus. Bestellungen an: katrin@urgewald.de

- Organisieren Sie in Ihrer Stadt eine Mahnwache oder einen Infostand vor dem örtlichen Parteibüro der CDU/CSU oder FDP während der Aktionswoche. Bei der Aktionswoche werden wir unterstützt von Attac und campact. Wenn Sie mitmachen möchten, bekommen Sie von uns Tipps für die Anmeldung der Aktion sowie Flugblätter und andere Aktionsmaterialien. Teilen Sie uns unbedingt mit, wann Sie etwas organisieren wollen, damit wir andere Interessierte aus Ihrer Region über die Aktion informieren können.

- Wenn Sie selbst wenig Zeit haben, sprechen Sie örtliche Umweltinitiativen an, ob diese bereit sind eine Mahnwache zu organisieren.

- Bringen Sie in Erfahrung wann Ihre lokalen Bundestagsabgeordneten Bürgersprechstunde haben und besuchen Sie ihn oder sie mit Freunden um persönlich Ihre Protestpostkarten abzugeben. Wir helfen Ihnen dabei die Adresse des Büros herauszufinden. http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/index.jsp

Wirkungsvolle Protestaktionen lassen sich übrigens auch mit wenigen Personen durchführen. Wenn Sie sich mit nur 4-5 Personen und dem Plakat „Ich bin doch kein Atom-Bürger!“ vor das örtliche CDU Büro stellen, ist das eine unmissverständliche Botschaft. Vor allem, wenn sie in der gleichen Woche in vielen Städten überbracht wird.

Als kleine Organisation ist die Aktionswoche für urgewald ein großes Wagnis, aber wer nicht wagt, gewinnt auch nicht. 2006 und 2009 haben viele von Ihnen unsere Aktionswochen gegen das Atomkraftwerk Belene in Bulgarien unterstützt. Damals ist es gelungen sowohl deutsche Banken als auch den Energieriesen RWE aus dem Projekt heraus zu drängen und Belene konnte nicht gebaut werden. Für Angra 3 gilt nun ähnliches: ohne deutsche Bürgschaft lässt sich das Projekt nicht finanzieren!

Wir vertrauen und hoffen auch diesmal auf Ihre Mithilfe. Lassen Sie uns gemeinsam die Bürgschaft für Angra 3 verhindern!

Wenn Sie mithelfen wollen, schicken Sie uns eine email (katrin@urgewald.de) oder rufen Sie uns an: 02583-1031. Wir besprechen dann mit Ihnen was Sie vor Ort tun können.

Mit besten Grüssen!

Heffa Schücking


Hilfe!

Mit dieser großen Aktion zum Jahresende haben wir nicht gerechnet – wir machen es trotzdem! Bitte helfen Sie uns auch mit Ihrer Spende, Angra 3 zu kippen.

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So können Sie uns auch noch helfen: Kaufen Sie ein „Save Japan-T-Shirt“, aus Bio Baumwolle, fair gehandelt, vom Verkaufspreis gehen 15 Euro je Shirt an urgewald.

http://www.trusted-clothing.de/sale/34/save-japan

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