Klimaschutz mit REDD?

27. September 2012

Ein Artikel von Korinna Horta, veröffentlicht in der E+Z (Ausgabe 07/2012)

Während sich die UN-Klimaverhandlungen von Gipfel zu Gipfel schleppen, zeichnet sich Konsens zwischen Entwicklungsländern und Industrienationen über Wald­angelegenheiten ab. Wie der einschlägige Finanzmechanismus genau aussehen soll, bleibt aber umstritten.

Das Kürzel REDD wurde beim Klimagipfel in Bali 2007 geprägt und steht für „Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation“. Heute ist REDD+ gebräuchlicher und bezeichnet eine der am besten finanzierten Initiativen zur Begrenzung des Klimawandels. Obwohl viele Parteien sie unterstützen, herrscht weiter Dissens darüber, wie sie verwirklicht werden soll. 

Worum geht es genau? Die Zerstörung von tropischen Wäldern trägt jährlich etwa 15 bis 20 Prozent zu den von Menschen verursachten Treibhausgasemis­sionen bei. Die Leitidee ist, Länder zu belohnen, wenn sie ihre Entwaldungsrate senken. So kann der Klimawandel kostengünstig und schnell angegangen werden. Forstmanagement zu verbessern mag eine komplexe Aufgabe sein, sie ist aber leichter zu bewerkstelligen als die Transformation ganzer Volkswirtschaften, die fossile Brennstoffe brauchen.

Hier geht es zum vollständigen Artikel auf E+Z

urgewald-Infoflyer zu REDD (zum Download)

Korinna Horta, Foto: Anna Griestop